Werders treffsicherster Torschütze Milot Rashica hat Knöchelprobleme und droht gegen Köln auszufallen. Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Not kennt kein Gebot. Bremens Trainer Florian Kohfeldt schickt sein Team mit martialischen Worten in das Duell am Sonnabend (15.30 Uhr) gegen Köln. "Es gilt nur: Messer zwischen die Zähne und raus da", sagte der Coach.

Natürlich bedarf es noch einiges mehr, um ein Wunder von der Weser zu erreichen, um den Klassenerhalt über den Umweg Relegation noch zu schaffen. Ein Sieg mit vier Toren Unterscheid wäre hilfreich, um Düsseldorf im Fernduell doch noch abzufangen, falls Fortuna bei Union einen Punkt holt. 

Oder eben Schützenhilfe von den Eisernen. Bremens Aufsichtsratschef Marco Bode versuchte laut dem Internetportal "deichstube.de" mit frischem Fisch aus Bremerhaven die Köpenicker zu motivieren. Bremer Fans offerieren seit Tagen via Twitter Bierkästen für die Mannschaft. Sollte ein Spieler mit Bremer Vergangenheit treffen, gibt es einen Bonus oben drauf. 

Vor vier Jahren hatte Werder in einer ähnlich kniffligen Situation durch ein Tor in der 88. Minute den direkten Klassenerhalt gesichert und die Relegation vermieden.

Diesmal ist sie der letzte Strohhalm. So dürfte es Kohfeldt kaum schmecken, dass er um seinen besten Torschützen Milot Rashica wegen einer Knöchelverletzung bangen muss. "Er muss in der Lage sein, seinen Schmerz zu tolerieren und seine Leistung zu bringen", blieb auch hier Kohfeldt seiner martialischen Ausdrucksweise treu.