Werder Bremen kann wieder richtig jubeln: Der Klassenerhalt ist plötzlich greifbar. imago-images/nordphoto

Wird das die Comeback-Geschichte des Jahres? Werder Bremen, eigentlich schon mausetot im Tabellenkeller, kämpft sich seit Wochen raus aus dem Abstiegsschlamassel. Vorläufiger Höhepunkt: Das bärenstarke 5:1 (3:0) gegen den SC Paderborn, der mit acht Punkten Rückstand zwar noch rechnerisch, realistisch aber absolut nicht mehr zu retten ist.

Ganz anders die Werderaner: Nach 18 Minuten verballert Rückkehrer Milot Rashica einen Foulelfmeter. Kopf in den Sand? Von wegen! Ebendiesen benutzt Davy Klaassen zwei Minuten später, um die Kugel unhaltbar ins Netz zu schädeln. Vor der Pause erhöhen Yuya Osako (34.) und erneut Klaassen (39.) noch auf 3:0.

Nach dem Seitenwechsel geht das muntere Scheibenschießen weiter. Maxi Eggestein trifft nach 59 Minuten, Niclas Füllkrug setzt in der Nachspielzeit (90+2.) den Deckel drauf. Daran ändert auch der Anschlusstreffer von Abdelhamid Sabiri (66.) nichts mehr.

Endlich wieder Werder wunderbar. Und die Hoffnung, dass die Bremer am Ende der Saison doch noch über dem Strich stehen. Derzeit trennt sie nur ein Tor von Düsseldorfs Relegationsplatz.