Lionel Messi und Robert Lewandowski (r.) sind nicht zum ersten Mal geteilter Meinung was die Wahl zum Weltfußballer betrifft. AFP, Imago

Heftige Watschn für Noch-Bayern-Star Robert Lewandowski! Der polnische Nationalspieler, der sich immer mehr mit den Bossen des FC Bayern wegen seines Wechsel-Wunsch zum FC Barcelona streitet, bekam nun sein Fett von Argentiniens Superstar Lionel Messi weg. Der Grund: Die Fifa-Wahl zum Weltfußballer 2021 und 2020. 

„Jeder kann sagen, was er will. Er natürlich auch. Ich teile, ehrlich gesagt, seine Meinung nicht. Er kann sagen, was er will. Es interessiert mich nicht“, sagte Messi in einem am Montagabend veröffentlichten Interview des argentinischen Fernsehsenders TyC Sports in Richtung von Lewandowski.

Lewandowski wurde hinter Messi Zweiter

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Robert Lewandowski und Lionel Messi spielten so häufig gegeneinander (hier ein Duell von 2015) wie sei einer Meinung sind: Kaum.

Damit geht der seit geraumer Zeit schwellende Streit der beiden Weltstars in die nächste Runde. Messi hatte im Januar bei der Wahl zum FIFA-Weltfußballer 2021 nicht für Lewandowski gestimmt und den 33-Jährigen, der den FC Bayern München im Sommer verlassen will, nicht berücksichtigt.

Der Pole gewann trotzdem zum zweiten Mal nacheinander und reagierte danach zurückhaltend auf das Wahlverhalten des Angreifers von Paris Saint-Germain. Im November 2021 war Lewandowski trotz einer überragenden Saison, in der der Bayern-Star den eiegntlich für die Ewigkeit vorgesehen Rekord vom Gerd Müller, dem Bomber der Nation, mit 41 Toren knackte und sich zum Torschützenkönig 2020/21 kürte, wurde beim Ballon d‘Or Zweiter hinter Messi geworden.

Damals hatte Messi erklärt, dass er es Lewandowski gönnen würde, wenn er den im Jahr 2020 nicht vergebenen Goldenen Ball der französischen Zeitschrift „France Football“ nachträglich erhalten würde.

Karim Benzema für Messi der Beste

„Meine Worte kamen in diesem Moment von Herzen, weil ich wirklich so fühlte. Ich sagte, dass er den Ballon d'Or schon einmal verdient hatte, weil ich im Jahr zuvor dachte, er sei der Beste. Aber das Jahr, in dem ich gewonnen habe, war er nicht der Beste. Aber er soll es sehen, wie er will“, sagte der 34-Jährige, der siebenmal den Goldenen Ball gewann und sechsmal die Wahl des Weltverbandes FIFA zum Weltfußballer.

Bei der diesjährigen Wahl führt für Messi derweil kein Weg an Karim Benzema von Real Madrid vorbei. Der französische Nationalstürmer hatte großen Anteil am Gewinn der Champions League und der spanischen Meisterschaft. „Ich denke, dieses Jahr gibt es keine Zweifel. Benzema hatte ein spektakuläres Jahr“, sagte Messi, der mit PSG im Achtelfinale gegen die Königlichen ausgeschieden war – durch drei Tore Benzemas im Rückspiel. Real sei nicht das beste Team in der Champions League gewesen. „Trotzdem haben sie alle geschlagen. Aber nicht immer gewinnt der Beste“, meinte Messi.

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