Jamal Musiala jubelt über den 2:1-Siegtreffer für den FC Bayern. imago/Markus Ulmer

Sechs Punkte Vorsprung. Eine um 18 Treffer besser Tordifferenz. Die Bayern quälen sich beim 2:1 (0:1) gegen Mainz quasi zur Herbstmeisterschaft. Weil Dortmund eben das nicht kann, was die Münchner beherrschen – schlecht spielen und doch gewinnen. Durch das 1:1 (0:1) der Borussen im kleinen Revierderby in Bochum zieht der Rekordmeister eine Woche nach dem gewonnen 3:2-Ligagipfel beim BVB weiter davon. 

Dabei stellen die Rheinhessen den Rekordmeister lange Zeit vor eine kniffelige Aufgabe. Onisiwo brachte die Gäste in Führung (22.),  die diesen Vorsprung nicht einmal wirklich in die Pause retten mussten. Doch in Durchgang zwei drehen die Bajuwaren auf, ohne aber wirklich zu glänzen. Coman (53.) und Musiala (74.) drehen die Partie. 

Wenigsten einen Zähler konnte Dortmund ohne seinen gesperrten Trainer Marco Rose am Ende in Bochum noch mitnehmen. Der Ex-Unioner Sebastian Polter hatte den VfL zuvor per Strafstoß in Führung gebracht (40.), nachdem Gregor Kobel mit einem überstürzten Hinauslaufen einen Foulelfmeter verursachte.

Dortmund war zwar in der Folge drückend überlegen, arbeitete sich 20:5 Torschüsse heraus. Doch mehr als einmal fand die Kugel den Weg nicht ins Netz. „Das ist nicht nur Pech. Das spielt auch eine kleine Rolle, aber am Ende musst du es auch wollen, musst mit mehr Überzeugung in die Bälle rein"“, haderte Julian Brandt mit dem Spielverlauf, bei dem er mit einer schönen Volleydirektabnahme (85.) zumindest ein 1:1 (0:1) gerettet hatte. 

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