Karl-Heinz Rummenigge auf der Tribüne mit seiner ungewöhnlichen Maske.  Foto:  Screenshot Sky

Die Bayern siegen mit 4:0 bei Schalke 04, aber erstmal zog ein Mann auf der Ehrentribüne in Gelsenkirchen alle Blicke auf sich. 

Mit einer sehr ungewöhnlichen Maske war Karl-Heinz Rummenigge (65) ins Stadion gekommen. Das sieht aus wie eine Taucherbrille, spekulierten viele. Ist aber nicht so. 

Statt einer Maske aus Stoff trug der Bayern-Boss ein transparentes, klobiges Modell. Sie deckt Mund und Nase komplett ab - und dient tatsächlich dem Schutz.

Gegen beschlagende Brillen

Und sie soll weitere Vorteile bringen: Wie viele Brillenträger hat Rummenigge immer wieder mit beschlagenden Gläsern zu kämpfen und zog die Maske in der Vergangenheit deshalb immer wieder unter die Nase. Ein Mitarbeiter soll ihm deshalb dieses Spezial-Modell besorgt haben, dass die Brillensicht angeblich freihält.  

So gut funktionierte das aber offenbar nicht. Wenige Minuten nach dem Anpfiff stieg Rummenigge wieder auf eine normale FFP2-Maske um.

So bietet Edera Safety die Masken im Netz an.  Foto:  Edera Safety

Die transparente Taucherbrillen-Maske der österreichischen Firma Edera Safety, ist zudem als große Hilfe für Gehörlose gedacht, die darauf angewiesen sind, die Lippenbewegungen ihres Gegenübers zu sehen. 

Nicht nur für diese Gruppe von Menschen soll die Maske laut Beschreibung die Kommunikation und Verständlichkeit verbessern. Billig ist das nicht. Das Rummenigge-Modell kostet 99 Euro.