Trainer Benedetto Muzzicato und Sportdirektor Rocco Teichmann freuen sich über den Aufstieg. Foto: imago images/Koch

Traurig für die Regionalliga, himmlisch für die Himmelblauen! Die Saison 20/21 wird wegen der Corona-Pandemie abgebrochen und Spitzenreiter FC Viktoria 1889 darf in die Dritte Liga aufsteigen. Darauf einigten sich die Klubs. Das NOFV-Präsidium soll am 14. April den amtlichen Beschluss dazu fassen.

Viktorias Trainer Benedetto Muzzicato (42) freut sich genauso wie seine Spieler: „Die waren schon am späten Mittwochabend euphorisch.“ Da hatten die Vereine das Votum ausgesprochen. „Wir freuen uns, dass die Mitbewerber in der Regionalliga die Leistung unserer Mannschaft anerkennen und sich für die Wertung ausgesprochen haben“, sagt Sportdirektor Rocco Teichmann.

Viktoria hat noch kein Stadion für die 3. Liga 

Es gab nur 13 Spieltage, Viktoria spielte nur elfmal, gewann aber alle Spieler und hat einen Vorsprung von acht Punkten vor Verfolger VSG Altglienicke. Deren Trainer Karsten Heine sagt fair: „Glückwunsch an Viktoria!“

Der Verein aus Lichterfelde kann ab sofort die Weichen auf die Dritte Liga umstellen. Vor knapp zwei Jahren schrammte der Klub noch knapp an einer Insolvenz vorbei. Muzzicato: „Es wird ein paar Veränderungen geben, jetzt können wir konkreter planen und verhandeln.“ 

Offen ist noch, wo Viktoria spielen wird, da das Stadion in Lichterfelde nicht tauglich. Möglich erscheint,  dass Viktoria nach Babelsberg ins Karl-Liebknecht-Stadion ausweichen wird. Ende offen.