Haaland-Berater Mino Raiola wütete gegen Spekulationen um sein Ableben. Foto: Imago Images/LiveMedia

Was für eine üble Posse! Diverse Medien verbreiteten am Donnerstagmorgen die Nachricht, dass Mino Raiola, Berater von Dortmunds Superstar Erling Haaland, überraschend im Alter von nur 54 Jahren verstorben sei.  Wenig später erfolgte auf dem Twitter-Profil des Spieleragenten ein harsches Dementi.

„Aktueller Gesundheitszustand für jene, die es interessiert: Ich bin stinksauer, dass die mich zum zweiten Mal in vier Monaten töten. Scheine auch wieder auferstehen zu können“, hieß es auf dem verifizierten Account des 54 Jahre alten Italieners in englischer Sprache.

Ob der Berater, der neben Haaland auch andere Stars wie Paul Pogba (Manchester United) oder Matthijs de Ligt (Juventus Turin) betreut, den Tweet selbst absetzte oder ein Beauftragter, war allerdings nicht ersichtlich.

Raiola: „Ich scheine wieder auferstehen zu können“

Einige Medien hatten zuvor berichtet, Raiola sei gestorben. Der einflussreiche Berater, der als Kind in die Niederlande auswanderte und zahlreiche Ajax-Profis weitervermittelte, wird seit Monaten im Mailänder Krankenhaus San Raffaele behandelt,  wo er sich Anfang des Jahres einer Notoperation hatte unterziehen müssen. Dessen Chefarzt wütete am Nachmittag über die Spekulationen über den Tod seines Patienten. „Ich bin empört über Anrufe von Pseudojournalisten, die über das Leben eines Mannes spekulieren, der noch kämpft“, sagte Alberto Zangrillo.

Der aus Süditalien stammende Raiola bastelt seit Monaten an einem Transfer von Haaland zu Manchester City. Auch Bayern München ist an dem Norweger interessiert. Allerdings hatte Bayern-Boss Oliver Kahn am Sonntag einen Schlussstrich um die Spekulationen gesetzt und erläutert, dass eine Verpflichtung Haalands für den Rekordmeister finanziell nicht darstellbar sei.

„Wir würden unserem Job nicht gerecht werden, wenn wir uns nicht mit einem jungen Stürmer beschäftigen würden“, sagte Kahn im Sport1-„Doppelpass“. Ein Paket aus Ablöse und Gehalt bei dem Torjäger sei aber „sehr, sehr weit weg von dem, was wir uns vorstellen. Das sind finanzielle Dimensionen, die sind außerhalb unserer Vorstellung“.

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