BFC-Kapitän Andreas Pollasch bejubelt sein Tor zum 1:0.  Foto: Patrick Skrzipek

Öfter mal was Neues bei den Weinrot-Weißen.

Das 1:1 (1:0) beim FSV Luckenwalde war das erste Unentschieden der Saison für die Dynamos. Im elften Spiel! Damit wurde die Tabellenführung zwar nicht ausgebaut, aber das Überraschungsteam aus Brandenburg im direkten Duell auf Distanz gehalten. Womit man auch mal leben muss in dieser Marathonsaison mit am Ende 38 Spielen!

Wobei die Partie laut BFC-Trainer Christian Benbennek dem Etikett Schlager des Spieltages nicht ganz gerecht wurde. Zumindest aus hauptstädtischer Sicht. „Ich glaube nicht, dass das von der Qualität her ein wirkliches Spitzenspiel war. Wir haben viel zu ängstlich gespielt und müssen am Ende froh sein, dass wir hier diesen Punkt mitnehmen. Normalerweise hätte Luckenwalde diesen Sieg hier heute verdient gehabt. Da waren mindestens ein oder zwei Elfmeter, die sie hätten bekommen müssen“, bekannte der 48-Jährige erfrischend ehrlich.  

BFC mit Verlustangst im Kopf

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Ändert aber nichts daran, dass der BFC nach dem Tor von Andreas Pollasch (16.) und dem Gegentreffer von Frederik Schmahl (70.) nur bedingt Feder lassen musste. Und das zeichnet eben ein Spitzenteam auch aus, dass es an schlechten Tagen sich nicht in Gänze die Butter vom Brot nehmen lässt. 

Auch wenn Benbennek eine Gefahr sieht, die seinem Team künftig drohen könnte. Nach oben kommen, ist schon schwer, oben bleiben noch viel mehr! „Es sieht so aus, dass manche Angst hatten, heute etwas  verlieren zu können. Und das müssen wir ganz schnell aus den Köpfen raus kriegen“, so Dynamos Chefcoach. 

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