Die Polizei in Rostock war mit einen Großaufgebot für das Spiel von Hansa Rostock gegen Dynamo Dresden im Einsatz.  Imago

Beim brisanten Zweiliga-Duell zwischen Hansa Rostock und Aufsteiger Dynamo Dresden (1:3) sind zwar die befürchteten Krawalle nicht ausgeblieben, doch zum ganz großen Knall kam es nicht. „Das schnelle Agieren der Polizei verhinderte weitere umfangreiche Ausschreitungen“, schrieb die Rostocker Polizei in ihrer Abschlussmeldung zum Polizeieinsatz rund um die Partie am Samstagabend.

Eine Person wurde kurzzeitig in Gewahrsam genommen, in der Nacht aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Die genaue Anzahl an Verletzten hatte die Polizei am Sonntagmorgen noch nicht ermittelt. Insgesamt waren knapp 900 Beamte der Landespolizeien Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen sowie 365 Kräfte der Bundespolizei Rostock und der Bundesbereitschaftspolizei im Einsatz.

Steinwürfe nach dem Spiel 

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Bereits vor dem Anpfiff war es zu körperlichen Auseinandersetzungen der beiden Fanlager gekommen. Dabei stellte die Polizei zahlreiche mitgeführte Gegenstände zum Zweck der Schutzbewaffnung und eine Vielzahl an Pyrotechnik sicher. Beim Rücktransfer der Gästefans zum Hauptbahnhof kam es vereinzelt zu Steinwürfen. Mehrere Bus-Scheiben zersplitterten, verletzt wurde dabei aber niemand. Die polizeilichen Ermittlungen, unter anderem wegen Landfriedensbruch, dauern an.

Sportlich setzten die Sachsen ihre Erfolgsserie in der 2. Bundesliga fort. Vor 14 500 Zuschauern trafen für Dynamo Heinz Mörschel (1. Minute), Panagiotis Vlachodimos (63.) und Julius Kade (70.) zum dritten Saisonsieg. Hansas Streli Mamba hatte zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen (43.).

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