Der Abschied von David Alaba beim FC Bayern rückt näher. Foto: Sven Hoppe/dpa

Der FC Bayern und sein Abwehrchef David Alaba gehen am Saisonende womöglich getrennte Wege. Präsident Herbert Hainer bestätigte am Sonntagabend im Bayerischen Fernsehen, dass der Rekordmeister sein Angebot zur Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Vertrages zurückgezogen habe. Zuvor habe der Triple-Gewinner dem österreichischen Nationalspieler und dessen Beratern deutlich gemacht, nach monatelangen Verhandlungen bis Ende Oktober Klarheit haben zu wollen.

Nachdem der FC Bayern bis Sonnabend keine Antwort erhalten habe, habe Sportvorstand Hasan Salihamidzic „noch mal aktiv“ bei Alabas Berater nachgehakt, berichtete Hainer in der Sendung „Blickpunkt Sport“. „Die Antwort war, dass das Angebot noch immer unbefriedigend ist und wir weiter nachdenken sollen. Daraufhin haben wir uns entschlossen, das Angebot komplett vom Tisch zu nehmen – das heißt, es gibt kein Angebot mehr“, sagte der seit einem Jahr amtierende Präsident der Münchner. Alaba spielt bereits seit 2009 und nur unterbrochen von einer kurzen Ausleihe zur TSG Hoffenheim für die Münchner. Er könnte die Münchner im kommenden Sommer ablösefrei verlassen.