Ex-Herthaner Änis Ben-Hatira verstärkt jetzt das Team von Trainer Miroslav Klos in Altach. Imago/Andreas Gora

Die Gerüchteküche brodelt! Wer wechselt zum 1. FC Union? Wen verpflichtet Hertha BSC? Was planen die Manager Oliver Ruhnert und Fredi Bobic für die Sommer-Transferphase bis zum 1. September? Welche Spieler verlassen den 1. FC Union, wen zieht es weg von Hertha BSC? Im folgenden Ticker sind alle Transfergerüchte rund um den 1. FC Union und Hertha BSC sowie weitere Transfer-News aus der Fußball-Welt zu finden! Aber Vorsicht: Nicht alle Transfergerüchte sind vom KURIER geprüft! 

Donnerstag, 30. Juni

Hertha BSC: Gladbach buhlt um

Mittwoch, 29. Juni

Ben-Hatira zu Weltmeister Miroslav Klose

Ex-Herthaner Änis Ben-Hatira (33) will es noch mal wissen. Laut Sport1 wechselt er zu WM-Held Miroslav Klose (44), der neuer Trainer beim österreichischen Erstligisten SCR Altach ist. Bevor es jetzt zum Dorfklub in Vorarlberg geht, hatte Ben-Hatira in der Rückrunde bei Regionalligist Berliner AK unter Vertrag gestanden, dort zehn Spiele absolviert.  Der Vertrag dort war ausgelaufen. Der Deutsch-Tunesier Ben-Hatira hatte heute am Mittwoch bereits beim Klose-Klub mittrainiert.

Barca erhöht Lewandowski-Angebot

Der FC Barcelona erhöht die Schlagzahl, das Bayern-Basta bröckelt. Die Katalanen haben laut spanischen Medienangeboten jetzt ihr Angebot für Robert Lewandowski auf rund 40 Millionen Euro Ablöse erhöht. Es scheint eine Frage der Zeit, wann der deutsche Rekordmeister schwach wird. Dem Vernehmen nach wollen sie bis zu 50 Millionen Euro für den Fifa-Weltfußballer von 2021 haben.

Zudem sollen sich Barca und der englische Rekordmeister Manchester United über einen Wechsel von Frenkie de Jong auf die Insel einig sein. Der niederländische Nationalspieler dürfte über 65 Millionen Euro an Ablöse bringen.

1.FC Union: Gleich zwei Mittelfeldspieler in der Verlosung

Kein Tag, ohne dass nicht wieder ein Spieler mit dem 1. FC Union in Verbindung gebracht wird. Tauchte am Dienstag der den Eisernen aus der Conference League bestens bekannte Mohammed Abu Fani (Maccabi Haifa) in der Gerüchteküche auf, wurde heute der norwegische Nationalspieler Morten Thorsby  (26) in den Ring geworfen. Der Vertrag des 1,89 Meter großen Mittelfeldspielers von Sampdoria Genua läuft kommenden Sommer aus. Die Ligurier müsste ihn in dieser Transferperiode verschachern, da Thorsby offenbar nicht zu einer Vertragsverlängerung bereit scheint. Bei einem kolportierten Marktwert von 7 Millionen Euro wird er aber eher kein Schnäppchen.

Fakt hingegen ist, dass Suleiman Abdullahi einen neuen Brötchengeber hat. Der Stürmer, der bei den Eisernen nie sein wahres Potenzial abrufen konnte, schloss sich IFK Göteborg an.

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Montag, 27. Juni

1. FC Union: Sheraldo Becker vor Verlängerung

Der Spiderman von Köpenick bleibt Unioner! Sheraldo Becker (27) steht laut Sky unmittelbar vor einer Verlängerung seines Vertrags beim 1. FC Union. Sein aktuelles Arbeitspapier läuft im kommenden Sommer aus.

Einen neuen Vertrag zu sicherlich besseren Bezügen hat sich Becker verdient. Nach zwei eher schwachen Saisons lieferte er in der vergangenen Spielzeit viele Argumente: In insgesamt 40 Pflichtspielen erzielte er sechs Tore und gab neun Vorlagen, wurde so unter Trainer Urs Fischer ein wichtiger Stammspieler und steigerte seinen Marktwert von 1,25 Millionen auf derzeit sieben Millionen Euro.

Hertha BSC: Türkei-Torjäger und Ribéry-Kollege im Visier

Imago/ZUMA Press
Hertha BSC soll an Salernitana-Stürmer João Pedro (30) Interesse haben.

Aus Belgien und Italien gibt es Nachrichten, wonach Hertha BSC an Lüttich-Angreifer Jackson Muleka (22) und Salernitana-Stürmer João Pedro (30) Interesse hat.

Doch der Reihe nach: Muleka steht zwar bei Standard Lüttich in Belgien unter Vertrag, hat aber in der vergangenen Saison als Leihspieler beim türkischen Erstligisten Kasimpasa für Furore gesorgt. Zwölf Tore und fünf Vorlagen in 14 Spielen beweisen zumindest, dass der Nationalspieler Kongos über einen Torriecher verfügt. Entsprechend steigerte Muleka seinen Martkwert auf fünf Millionen Euro.

Kasimpasa würde Muleka liebend gern fest verpflichten, allerdings hofft man bei Standard Lüttich auf ein Wettbieten. Neben Hertha bringen belgische Medien auch Stuttgart, Schalke und Englands FC Burnley ins Spiel.

Imago
Lüttich-Angreifer Jackson Muleka (22) traf in der vergangenen Saison in der Türkei wie er wollte und soll deswegen auch bei Hertha BSC auf der Liste stehen.

Deutlich älter, aber nicht weniger interessant ist Pedro. Der Kapitän von US Salernitana und Mannschaftskollege von Ex-Bundesliga-Star Frank Ribéry hat einen Marktwert von zwölf Millionen Euro und dürfte damit – solange Hertha-Boss Fredi Bobic nicht gleich mehrere Spieler verkauft – zu teuer für die Blau-Weißen sein.

Allerdings können sich Pedros Scorerwerte echt sehen lassen:  In 217 Serie-A-Spielen schoss er 71 Tore und gab 20 Vorlagen. Und: Weil Pedro nur noch ein Jahr Vertrag in der Kleinstadt an der Amalfi-Küste hat, könnte er für deutlich weniger als seinen Marktwert zu haben sein.

1. FC Union: Taiwo Awoniyi kehrt zurück

Vielleicht bringt er ja auch den Schal von Nottingham Forest mit in die Alte Försterei: Taiwo Awoniyi. Imago/News Images

Das ging aber flott! Gerade hat sich Taiwo Awoniyi (24) vom 1. FC Union auf die Insel zu Premier-League-Aufsteiger Nottingham Forest verabschiedet, da kommt der 15-Tore-Mann der abgelaufenen Saison schon wieder zurück nach Köpenick.

Nur: So schön es vielleicht auch wäre, wenn beide Klubs den Wechsel-Deal für ungültig erklärt hätten, die Rückkehr des nigerianischen Nationalstürmers gibt es nur für ein paar Stunden. Und zwar – Achtung, vormerken – am 23. Juli!

Denn da hat Union, traditionell eine Woche vor dem Pflichtspielstart, den es diesmal am 1. August mit der Pokal-Partie bei Regionalligist Chemnitz FC (18 Uhr) gibt, seine Generalprobe für die neue Spielzeit angesetzt. Und wie es der Zufall so will, ist dann ausgerechnet Nottingham Forest zu Gast in der Alten Försterei (17 Uhr). Mehr über die Awoniyi-Rückkehr lesen Sie hier.

PSG: Flüchtet Neymar aus Paris?

Superstar Neymar soll keine Lust mehr auf PSG haben und Paris noch diesen Sommer verlassen wollen. Imago/Buzzi

Was braut sich denn da zusammen? Vor fünf Tagen meldete die renommierte L’Equipe, dass am 1. Juli eine entsprechende Klausel in Kraft tritt und sich der Vertrag von Neymar (30) bei Paris SG um ein weiteres Jahr bis 2027 verlängert. Doch nun will Brasiliens Superstar angeblich weg. Am besten sofort. Mehr über das Mega-Gerücht lesen Sie hier.

Hertha BSC: Daishawn Redan stürmt für Utrecht

Imago/Matthias Koch
Daishwan Redan wechselte 2019 aus der Jugend des FC Chelsea zu Hertha BSC. Nun wird er erneut in die Niederlande, diesmal an den FC Utrecht verliehen.

Hertha hat den Vertrag mit Nachwuchsstürmer Daishawn Redan (21) bis 2024 verlängert und den Niederländer erneut in seine Heimat verliehen. Nach einer Saison für PEC Zwolle (sechs Tore in 26 Spielen) stürmt Redan zukünftig für den FC Utrecht.

Ob der Amsterdamer aber jemals wieder die Fahne auf der Brust trägt, bleibt offen. Hertha und Utrecht vereinbarten eine Kaufoption für den kommenden Sommer. Redan war 2019 aus der Jugend des FC Chelsea nach Berlin gewechselt, kam für Hertha in acht Profispielen zum Einsatz und lief 13-mal für die U23 in der Regionalliga auf.

FC Bayern: Wettbieten um Serge Gnabry

Imago/Claus Bergmann
Die Zukunft von Serge Gnabry (26) beim FC Bayern ist weiter offen. Nun soll auch Manchester United um den Nationalspieler buhlen.

Die Bayern wollen Nationalspieler Serge Gnabry (26) unbedingt halten. Doch der Flügelflitzer (Vertrag bis 2023) grübelt seit der Ankunft von Liverpool-Star Sadio Mané mehr denn je über seine Zukunft. Galten einst sowohl der FC Barcelona als auch Real Madrid als mögliche neue Arbeitgeber, sollen nun Klubs aus England ganz heiß auf Gnabry sein. Vor allem Manchester United will den Kader mächtig aufrüsten, um endlich wieder oben mitzuspielen und Superstar Cristiano Ronaldo (37) bei Laune zu halten.

Auf der Insel kennt sich Gnabry aus. Aus der Jugend des VfB Stuttgart wechselte er als 16-Jähriger zum FC Arsenal, bevor es ihn über Werder Bremen zum FC Bayern zog. Auch eine Rückkehr zu den Gunners stand im Raum. Arsenal greift aber nun für City-Stürmer Gabriel Jesus tief in die Tasche, überweist 50 Millionen Euro an den Meister aus Manchester.

Bleibt Gnabry beim FC Bayern (was wohl nur bei einer Vertragsverlängerung in Betracht kommt), muss er sich in der kommenden Saison neben Mané auch mit Kingsley Coman und Leroy Sané um einen Platz in der Startelf streiten.

Hertha BSC: Bietet Bobic für Roms Amadou Diawara?

Amadou Diawara (24) kam bei AS Rom kaum zum Zug und soll auch in den Fokus von Hertha BSC geraten sein. Imago/Independent Photo Agency

Aus Italien schwappen Meldungen über die Alpen, wonach Hertha BSC und Sportchef Fredi Bobic sich um Amadou Diawara (24) von AS Rom bemühen. Der defensive Mittelfeldmann kam unter Star-Trainer José Mourinho beim Europa-Conference-League-Gewinner (Diawara stand im Finale nicht im Kader) kaum zum Zug und will den Verein offenbar verlassen. Bei Hertha könnte er den abwanderungswilligen Santiago Ascacibar in der Zentrale ersetzen.

Laut der Zeitung Il Tempo will Hertha Diawara, vierfacher Nationalspieler Guineas, am liebsten ausleihen. Die Rede ist von einer Gebühr in Höhe von 500.000 Euro und anschließender Kaufoption.

Und genau da könnte der Knackpunkt liegen: Laut der Zeitung will Rom Diawara am liebsten direkt loswerden und strebt daher einen Verkauf an. Und wie das derzeit nun mal so ist, ist nicht nur Bobic an Diawara interessiert, sondern laut Sky auch der FC Augsburg und der FC Schalke.

1. FC Köln: Union-Legende Steffen Baumgart verlängert

Im Rheinland fühlt sich Steffen Baumgart (50) pudelwohl. Ob als Trainer des 1. FC Köln oder als rauchender Campingwart. Nun hat der Ex-Stürmer des 1. FC Union seinen 2023 auslaufenden Vertrag beim Effzeh um ein Jahr bis 2024 verlängert.

Der Rostocker übernahm den 1. FC Köln im vergangenen Jahr, nachdem sich die Kölner erst in der Relegation gegen Kiel durchsetzen und den Klassenerhalt doch noch feiern konnten. Mit Baumgart, der zuvor beim SC Paderborn arbeitete, läuft es deutlich besser beim 1. FC Köln. Die Domstädter holten mit 52 Punkten den siebten Platz und qualifizierten sich so für die Conference League.

FC Bayern: Sadio Mané wird Topverdiener

Beim FC Bayern sind sie mächtig stolz auf den Transfer von Liverpool-Star Sadio Mané (30). Dass der Weltstar nun in München kickt, lässt sich der Rekordmeister aber einiges kosten. Der senegalesische Stürmer, der die Nummer 17 erhält, soll beim FC Bayern 20 Millionen Euro im Jahr verdienen – so viel wie Torhüter Manuel Neuer und Urbayer Thomas Müller. Einzig Robert Lewandowski, der angeblich überlegt, sich zum FC Barcelona zu streiken (s. unten), verdient noch mehr, kassiert 24 Millionen Euro im Jahr.

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Sonntag, 26. Juni

FC Bayern: Streikt sich Robert Lewandowski zum FC Barcelona?

Robert Lewandowski soll über einen Streik beim FC Bayern nachdenken, um seinen Wechsel zum FC Barcelona zu erzwingen. dpa/Arne Dedert

Wird es jetzt so richtig schmutzig? Laut der spanischen Zeitung Sport erwägt Robert Lewandowski (33), beim FC Bayern zu streiken. Der Pole soll den Bayern-Bossen bereits klargemacht haben, dass er nach seinem verlängerten Urlaub als Nationalspieler am 12. Juli nicht wie geplant zur Saisonvorbereitung erscheint.

Vielmehr pocht der Stürmer und Weltfußballer weiter auf die Freigabe, um zum FC Barcelona zu wechseln. Sein Biograf Pawel Wilkowicz: „Lewandowski will gehen, weil ich glaube, dass er in München alles ausgeschöpft hat. Ihn hält dort nichts und niemand mehr.“

Gleichzeitig glaubt Wilkowicz nicht an einen Streik Lewandowskis und zieht einen Vergleich zum einstigen BVB-Star Ousmane Dembélé, der die Arbeit verweigerte und schließlich zu den Katalanen wechseln durfte: „Ich kann mir einen streikenden Robert nicht vorstellen, weil ich glaube, dass für ihn wichtig ist, dass er von sich behaupten kann, richtig gehandelt zu haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich auf das Niveau von Dembélé herablassen wollen würde.“

Ansonsten bleibt die Fronten im Wechsel-Zoff verhärtet: Die Bayern wiederholen immer und immer wieder ihr „Basta!“, gleichzeitig sickern mehr und mehr Infos durch, wonach die Schmerzgrenze der Münchner für den bis 2023 vertraglich gebundenen Lewandowski bei 50 Mio. Euro liegen soll. Barcelona hatte jüngst das Angebot um fünf Mio. Euro auf 35 Mio. Euro erhöht.

Hertha BSC: Bobic findet Stürmer in Frankreich

Mohamed Bayo (r., 24) von Frankreichs Erstligisten Clermont Foot soll bei Hertha BSC und Sportchef Fredi Bobic hoch im Kurs stehen. Imago

Sportchef Fredi Bobic scheint bei der Stürmer-Suche in Frankreich fündig geworden zu sein. Wie die seriöse Zeitung L’Équipe berichtet, sei Hertha BSC an Mohamed Bayo (24), elffacher Nationalspieler Guineas, interessiert. Derzeit steht Bayo beim Erstligisten Clermont Foot unter Vertrag. Zwar sei ein offizielles Angebot bisher nicht abgegeben worden. Doch Hertha-Scouts sollen Bayo bereits diverse Male beobachtet haben.

Bayo, der 14 Tore und fünf Vorlagen in der vergangenen Saison erzielte, soll aber auch bei vielen anderen Klubs auf der Liste stehen. Auch aus der Bundesliga gibt es Interesse. Eintracht Frankfurt soll sich ebenfalls nach dem 1,88 Meter großen Hünen erkundigt haben. Allerdings verpflichteten die Hessen jüngst Leverkusens Angreifer Lucas Alario, der im Winter ein Hertha-Kandidat war.

Als Ablöse ruft Clermont Foot mehr als zehn Millionen Euro für Bayo auf. Etwas günstiger soll Portos Stürmer Toni Martinez (Marktwert: 5 Mio.) zu haben sein, der ebenfalls bei Hertha gehandelt wird.

Hertha BSC: Omar Rekik wechselt vom FC Arsenal zu Sparta Rotterdam

Herthas Ex-Nachwuchsspieler Omar Rekik (20) verbringt die kommende Saison auf Leihbasis bei Sparta Rotterdam. Der Innenverteidiger und jüngere Bruder vom Ex-Hertha-Profi Karim Rekik (27, FC Sevilla) war im Januar 2021 für 600.000 Euro von Hertha BSC in die U23 des FC Arsenal gewechselt, für die er 14-mal in der Premier League 2 und zweimal in der EFL Trophy auflief.

Hertha BSC: Florenz will lieber Jovic als Piatek

Stürmer Kris Piatek wechselt wohl nicht nach Florenz und wird zunächst wieder bei Hertha BSC trainieren. Eine Zukunft hat der Top-Verdiener in Berlin nicht. Imago

Es hat sich in den vergangenen Tagen angedeutet, nun scheint der Deal fast perfekt. Die Marca berichtet, dass sich Florenz lieber Real-Stürmer Luka Jovic (24) schnappt, statt Statt Hertha-Stürmer Kris Piatek (26) nach der einjährigen Leihe zu verpflichten. Die Italiener hatten eine Kaufoption über 15 Mio. Euro für Herthas einst für 22 Mio. Euro eingekauften Stürmer.

Nun hat sich aber Florenz mit Real Madrid auf ein Leihgeschäft mit Jovic geeinigt. Weiter heißt es, dass die Viola eine Kaufverpflichtung nach Saisonende für den serbischen Nationalstürmer eingegangen sei. Die genaue Kaufsumme ist nicht bekannt, klar ist aber, dass es bei Weitem nicht die 60 Millionen Euro sein werden, die Real einst (vom heutigen Hertha-Manager Fredi Bobic ausgehandelten) an Frankfurt Eintracht überwiesen hat.

Ebenso unwahrscheinlich ist, dass Florenz neben Jovic auch noch Piatek holt. Bedeutet: Hertha wird sich wohl für einen neuen Käufer für Piatek umsehen müssen. Und wohl ein fettes Millionen-Minus mit dem Polen machen. 

Real Madrid: Auch Gareth Bale zieht es in die USA

Herthas Eduard Löwen hat es vorgemacht, da will sich Weltstar Gareth Bale nicht lumpen lassen. Auch der walisische Offensivspieler wechselt in die US-Liga MLS, unterschreibt beim Los Angeles FC.

Zuletzt hatte ein Sprecher des 32-Jährigen Verhandlungen mit dem Zweitligisten Cardiff City in seiner Heimat bestätigt, doch der einst teuerste Spieler der Welt, dessen Vertrag bei Champions-League-Sieger Real Madrid am 30. Juni ausläuft und der sich noch für die Winter-WM in Katar fit halten will, wird nun in Los Angeles spielen.

FC Bayern: Kommt Mega-Talent Adam Aznou (16)?

Mit dem FC Barcelona liegt der FC Bayern wegen Super-Stürmer Robert Lewandowski im Clinch. Nun sollen die Münchner laut Mundo Deportivo wiederum einen Barca-Spieler im Visier haben: Mega-Talent Adam Aznou (16).

Pikant: Der Vertrag des Linksverteidigers, den in Spanien schon einige als Nachfolger von Jordi Alba (33) sehen und an dem auch bereits der BVB interessiert war, läuft im Sommer aus. Das Juwel wäre also ablösefrei zu haben. Beim FC Bayern sei Aznau zunächst für die Jugendmannschaften vorgesehen.

Manchester United: Zieht es Cristiano Ronaldo zu Chelsea?

Laut The Athletic soll Cristiano Ronaldo (37), der vor zwei Tagen noch mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wurde, vor einem Wechsel zum FC Chelsea stehen. Demnach hätten sich Chelsea-Mitbesitzer Todd Boehly (48) und Ronaldo-Berater Jorge Mendes (56) jüngst in Portugal getroffen und unter anderem über einen möglichen Transfer des viermaligen Weltfußballers von Manchester United an die Stamford Bridge gesprochen.

Ronaldos vertrag läuft nach seiner United-Rückkehr noch bis 2023. Der Stürmer sieht in Manchester aber nicht die Chance, Titel zu gewinnen und liebäugelt deswegen mit einem Wechsel. Bei Chelsea wiederum, dem Klub von Trainer Thomas Tuchel, steht 110-Millionen-Euro-Stürmer Romelu Lukaku (29) vor einer Leih-Rückkehr zu Inter Mailand.

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Samstag, 25. Juni

FC Liverpool: Klopp-Klub verpasst Mohamed Salah Preisschild

Die Wege von Trainer Jürgen Klopp und Stürmer Mohamad Salah könnten sich bald trennen beim FC Liverpool. Imago

Verlängert er oder droht dem FC Liverpool der nächste Abgang eines Weltklassespielers? Der Vertrag von Top-Stürmer Mohamed Salah (30) läuft im kommenden Sommer aus. Auf eine vorzeitige Verlängerung konnten man sich bisher nicht einigen. Vielmehr kursieren mehr und mehr Gerüchte, dass der Ägypter wie Bayern-Zugang Sadio Mané eine neue Herausforderung sucht. Vor allem Manchester City und Real Madrid sollen um Salah buhlen.

Klar ist: Einen ablösefreien Abgang am Ende der kommenden Saison will sich der FC Liverpool nicht leisten. Deswegen soll Trainer und Manager Jürgen Klopp nun Salah ein Preisschild verpasst haben. Laut der Sun darf Salah für rund 70 Mio. Euro den Klub bereits diesen Sommer verlassen.

Am liebsten wäre Klopp aber, dass Salah an der Anfield Road bleibt. Das Problem: Salahs neue Gehaltsansprüche. Zukünftig will der Angreifer 460.000 Euro pro Woche verdienen. Das würde ein Jahresgehalt von knapp 24 Millionen Euro machen - und Liverpools Gehaltsgefüge sprengen. Real soll deswegen Morgenluft wittern. Über genügend Geld verfügen die Königlichen nach dem geplatzten Transfer von Kylian Mbappé (verlängerte überraschend bei PSG) sowieso.

1. FC Union: Taiwo Awoniyis Wechsel zu Nottingham Forrest perfekt

Nun ist es offiziell: Taiwo Awoniyi (24) verlässt den 1. FC Union, wechselt zu Nottingham Forrest. Der 1. FC Union kassiert für den 15-Tore-Stürmer vom Premier-League-Aufsteiger eine Rekordablöse von 20 Mio. Euro, wovon zehn Prozent an Awoniyis Ex-Klub Liverpool fließen. Mehr über den Awoniyi-Abgang lesen Sie hier.

Hertha BSC: Rooney-Testspiel geplatzt

Schmeißt bei Derby County als Trainer hin und trifft damit nicht im Juli auf Hertha BSC: Wayne Rooney (36). imago

Hertha testet am 16. Juli im Rahmen der Vorbereitung auf der Insel gegen Derby County - und warb mit dem Namen des prominenten Trainers der Engländer: Wayne Rooney (36). 

Doch nun hat der ehemalige Weltklassestürmer beim finanziell arg gebeutelten Zweitliga-Absteiger um die Auflösung seines Vertrags gebeten. Rooney: „Persönlich habe ich das Gefühl, dass der Klub jetzt von jemandem mit frischer Energie geführt werden muss, der nicht von den Ereignissen betroffen ist, die in den vergangenen 18 Monaten passiert sind.“

Inter Miami: David Beckham lockt Arturo Vidal

Die MLS-Klubs in den USA rüsten immer weiter auf. Nun soll Inter Miami und Mitbesitzer David Beckham Ex-Bayern-Star Arturo Vidal (35) über den Atlantik an die Ostküste der USA locken. Laut Spaniens Marca habe sich Beckham höchstpersönlich dem Transfer angenommen und bereits erste Gespräche mit Vidal geführt. Noch steht der Chilene bei Italiens Vize-Meister Inter Mailand bis kommenden Sommer unter Vertrag.

FC Arsenal: Millionen für City-Stürmer Gabriel Jesus

In der englischen Premier League bahnt sich ein Mega-Deal an. Wie The Athletic berichtet, ist der FC Arsenal kurz davor, sich Gabriel Jesus (25) von Meister Manchester City zu schnappen. Der Brasilianer (236 Spiele, 95 Tore) soll stolze 52 Mio. Euro kosten und bei den Gunners in London den Abgang von Pierre-Emerick Aubameyang (wechselte im Winter zum FC Barcelona) und Alexandre Lacazette (steht vor einer Rückkehr nach Lyon) auffangen.

FC Bayern: Salihamidzic spricht über Cristiano Ronaldo

Es war DAS Gerücht schlechthin: Weltstar Cristiano Ronaldo (37) will Manchester United nach einem enttäuschenden Jahr verlassen. Sein angebliches Ziel: der FC Bayern. Laut der spanischen Zeitung AS sei es bereits zu einem ersten Austausch der Ronaldo-Seite und dem deutschen Rekordmeister gekommen. Ronaldo wäre angeblich der Wunschnachfolger von Stürmer Robert Lewandowski (33/Vertrag bis 2023), sollte der Pole München in Richtung Barcelona verlassen.

Zweifel kamen auf, weil Ronaldo mit seinem 29-Mio.-Euro-Nettogehalt bei United das Gehaltsgefüge des FC Bayern sprengen würde. Dort ist Lewandowski mit rund 24 Mio. Euro (brutto) der König. Nun winkt auch Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic (45) ganz offiziell ab. Der Portugiese sei ein Topspieler mit einer herausragenden Karriere, erklärte er Sky. Aber: „Das Gerücht, das im Umlauf ist, ist allerdings ein Gerücht, an dem nichts dran ist.“

Borussia Dortmund:  Top-Talent aus Ajax-Jugend kommt

Borussia Dortmund angelt sich Top-Talent Prince Aning aus der Jugend von Ajax Amsterdam. Der 18 Jahre alte Linksverteidiger ist nach BVB-Angaben zunächst für die U23 in der 3. Liga vorgesehen. Anning erhält beim Champions-League-Teilnehmer einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026. „Wir haben uns schon länger in Gesprächen befunden und freuen uns, dass der Transfer geklappt hat. Prince Aning ist ein außergewöhnlicher Spieler mit einem starken linken Fuß“, sagte Ingo Preuß, Sportlicher Leiter der U23.

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Freitag, 24. Juni

1. FC Union: Awoniyi-Abgang so gut wie fix

15-Tore-Stürmer Taiwo Awoniyi (24) soll bei Premier-League-Aufsteiger Nottingham Forrest unterschrieben haben. Das berichtet der bestens vernetzte Transfer-Experte Fabrizio Romano. Demnach sei die offizielle Verkündung nur noch eine Frage der Zeit.

Der 1. FC Union kassiert aufgrund einer Ausstiegsklausel im Vertrag des Nigerianers eine Ablöse von 20 Mio. Euro. Zehn Prozent fließen, wie vom KURIER berichtet, an Awoniyis Ex-Klub Liverpool.

1. FC Union: Endo-Wechsel nach Braunschweig stockt

Vor einer Woche schien alles klar. Keita Endo (24) sollte den 1. FC Union nach nur einem Jahr mangels Perspektive unter Trainer Urs Fischer wieder verlassen. Zweitliga-Rückkehrer Eintracht Braunschweig galt als Abnehmer für den Linksaußen. Doch zu vermelden gab es bisher nichts.

Der Grund: Zwar sind die Niedersachsen weiterhin am Japaner interessiert. Laut Braunschweiger Nachrichten ist Endo aber nicht der einzige Kandidat, auch Aaron Opoku vom Hamburger SV soll bei der Eintracht als offensiver Neuzugang diskutiert werden. Bis Sonntag, wenn Braunschweig ins Trainingslager aufbricht, soll eine Entscheidung fallen.

Hertha BSC: Alex Kral weiter Top-Kandidat

Hertha-Kandidat Alex Kral (24) steht noch bis 2024 bei Spartak Moskau unter Vertrag. imago/AFLOSPORT

Ebenfalls eine Woche her ist die Meldung, dass Hertha BSC Alex Kral verpflichten will. Der 24 Jahre alte tschechische Nationalspieler steht noch bis 2024 bei Spartak Moskau unter Vertrag, war aber zuletzt an Premier-League-Klub West Ham United verliehen, wo er allerdings in der vergangenen Saison kaum zum Zug kam.

Während auch RB Leipzig und Krals Ex-Trainer Domenico Tedecso in den Poker um den Mittelfeld-Mann einstiegen, berichtet nun Sky, dass Hertha sich bereits in intensiven Gesprächen mit Kral befindet.

Kral gilt als robust, soll aber gleichzeitig auch über eine starke Technik verfügen und könnte somit mehr als nur ein Ersatz des abwanderungswilligen Mittelfeldabräumers Santiago Ascacibar sein. Knackpunkt für Sportchef Fredi Bobic könnte die Ablöse werden. Kral hat in Russland noch einen Vertrag bis 2024 und einen Marktwert von 7 Mio. Euro, sodass auch über eine Leihe spekuliert wird.

Hertha BSC: Portos Toni Martinez im Fokus

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Die Farben stimmen schon: Toni Martinez vom FC Porto soll in den Fokus von Hertha BSC geraten sein.

Wird Hertha-Sportchef Fredi Bobic auf der Suche nach einem neuen Stürmer beim FC Porto fündig? Mehrere Medien Portugals melden, dass Hertha BSC mehr als ein Auge auf Toni Martinez (24, Marktwert: 5 Mio. Euro) geworfen haben soll. Der Spanier wurde beim FC Valencia ausgebildet, wechselte vor zwei Jahren für 3,2 Mio. Euro zum FC Porto, wo er jedoch nicht regelmäßig zum Zug kommt. Bei Hertha könnte Martinez den Abgang von Ishak Belfodil kompensieren.

Hertha BSC: Nedim Bajrami ein Kandidat?

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Nedim Bajrami (23) vom FC Empoli ist ein torgefährlicher Spielmacher und wird deswegen mit Hertha BSC in Verbindung gebracht.

Neben einem neuen Mittelstürmer will sich Hertha BSC auch im offensiven Mittelfeld verstärken. Nun ploppt aus Italien ein Gerücht auf, wonach sich Sportchef Fredi Bobic beim FC Empoli nach Nedim Bajrami (23) erkundigt haben soll. Der Schweiz-Albaner sorgte in der vergangenen Saison in Italien für Furore, erzielte in 35 Spielen sechs Tore und sieben Vorlagen. Entsprechend begehrt und teuer könnte Bajrami werden. Am albanischen Nationalspieler (Marktwert: 10 Mio. Euro) soll auch der AC Florenz Interesse zeigen.

Hertha BSC: Eduard Löwen wechselt in die USA

Für Eduard Löwen (25) ist das Kapitel Hertha BSC endgültig beendet. Der Mittelfeldspieler wechselt in die USA zum neu gegründeten Verein St. Louis City SC. Beim MLS-Klub ist der frühere Manager von Fortuna Düsseldorf Lutz Pfannenstiel Sportdirektor, der bereits Ex-BVB-Keeper Roman Bürki (31) in die USA lockte.

Löwen kam im Sommer 2019 von Zweitligist 1. FC Nürnberg zu den Blau-Weißen für 7 Millionen Euro Ablöse. Doch durchsetzen konnte er sich bei Hertha nie. Nur 13 Bundesliga-Einsätze für den Hauptstadtklub stehen in seiner Bilanz. 2020 wurde er an Augsburg ausgeliehen, vergangene Saison dann an den VfL Bochum. Löwens Vertrag bei Hertha lief noch bis 2024. Daher muss der Ami-Klub noch Ablöse zahlen, die bei rund einer Mio. Euro liegt.

FC Bayern: Kommt Cristiano Ronaldo als Lewandowski-Ersatz?

Cristiano Ronaldo (37) könnte Manchester United erneut verlassen und soll beim FC Bayern als Ersatz für Robert Lewandowski auf der Liste stehen. imago

Jetzt wird es wild – oder gar genial: Der FC Bayern soll niemand Geringeres als Cristiano Ronaldo (37) als Ersatz für den abwanderungswilligen Robert Lewandowski (33) im Visier haben. Das schreibt zumindest Spaniens Sportzeitung AS. Demnach haben die Bayern dem portugiesischen Superstar zugesichert, mit ihm den erneuten Angriff auf den Gewinn der Champions League starten zu wollen.

Seit längerem wird spekuliert, dass der 37 Jahre alte Ronaldo Manchester United nach nur einer Saison wieder verlassen will. Berichten zufolge gibt es mehrere Interessenten für eine Verpflichtung des fünfmaligen Weltfußballers. Ronaldo soll zum Ende seiner Karriere noch einmal eine neue Herausforderung bei einem Top-Klub mit großen Titelchancen suchen.

Allerdings hat die Münchner Klubspitze zuletzt immer wieder versichert, Lewandowski gar nicht ziehen lassen zu wollen („Basta!“). „Er hat Vertrag bis 2023. Wir freuen uns, wenn er am ersten Trainingstag bei uns auftaucht“, sagte Bayern-Vorstandschef Oliver Kahn bei der Vorstellung von Neuzugang Sadio Mané. Sportvorstand Hasan Salihamidzic sagte dem TV-Sender Sky zu den Chancen auf einen Verbleib des Torjägers: „Also bis jetzt sind es 100 Prozent.“ Mehr über das Ronaldo-Gerücht lesen Sie hier. 

Manchester United: Paul Pogba kehrt zu Juventus zurück

Fußball-Weltmeister Paul Pogba steht offenbar unmittelbar vor einer Rückkehr zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin. Laut Medienberichten ist sich der Franzose mit seinem Ex-Klub einig, seinen Vertrag soll er Anfang Juli unterschreiben. 2016 war Pogba für 105 Millionen Euro von Juve zu Manchester United nach England gewechselt, sein Vertrag dort läuft am 30. Juni aus.

Zuletzt hatten italienische Medien berichtet, dass Pogba in Turin einen Vierjahresvertrag mit einem Jahresgehalt von 7,5 Millionen Euro erhalten werde. In Manchester hatte der 29-Jährige die hohen Erwartungen nur bedingt erfüllt, mit den Red Devils holte er 2017 die Europa League und den Ligapokal.

Gornik Zabrze: Gaul statt Slomka bei Podolski-Klub

Mirko Slomka galt als einer der Top-Favoriten auf den Job, jetzt wird aber Bartosch Gaul (34) neuer Trainer von Gornik Zabrze. Das gab der FSV Mainz 05 am Donnerstag bekannt. Gaul trainierte bislang die U23 der Rheinhessen in der Regionalliga Südwest, nun wird er in Polen unter anderem den drei Jahre älteren Podolski trainieren. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.

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Donnerstag, 23. Juni

1. FC Union: Jakob Busk bleibt doch eisern!

Torhüter Jakob Busk (28) wurde am Ende der vergangenen Saison bereits verabschiedet, nun bleibt er dem 1. FC Union doch erhalten. Imago

Rolle rückwärts bei Torhüter Jacob Busk (28) und dem 1. FC Union: Nach seiner Verabschiedung am letzten Spieltag der abgelaufenen Spielzeit bleibt Busk nun doch in Köpenick und komplettiert das Torwart-Team um Stammkeeper Frederik Rönnow und Herausforderung Lennart Grill.

Manager Oliver Ruhnert über den nach Kapitän Christopher Trimmel dienstältesten Unioner: „Jakob ist seit vielen Jahren im Verein und hat sich über diese Zeit als ein wichtiger und verlässlicher Bestandteil unserer Mannschaft etabliert. Nach dem Weggang von Andreas Luthe und Lennart Moser haben wir mit Jakob gute Gespräche geführt und uns auf die Fortsetzung unserer gemeinsamen Arbeit verständigen können.“

Fenerbahce Istanbul: Mesut Özil denkt nicht an Abschied

In der Zukunft will sich Ex-Weltmeister Mesut Özil dem E-Sport widmen. Jetzt bekräftigt der 33 Jahre alte Mittelfeldmann, dass er trotz derzeitiger Suspendierung seinen Vertrag bei Fenerbahce Istanbul erfüllen will.

„Ich bin nicht zum Urlaub zu Fenerbahce und in meine Heimat Türkei gekommen“, schrieb Özil auf Instagram und betonte: „Ich bereite mich individuell mit einem speziellen Programm vor und warte geduldig auf meine Zeit, um mich bei meiner Jugendliebe einzubringen.“

Özil, der im vorigen Jahr vom FC Arsenal in der englischen Premier League zu Fenerbahce gewechselt war, ist seit März aus dem Kader ausgeschlossen. Sein Vertrag bei dem türkischen Spitzenklub, der sich als Zweiter der Meisterschaft hinter Trabzonspor für die Champions League qualifiziert hat, läuft noch bis 30. Juni 2024. Er habe viele Ziele, die er bei Fenerbahce leben wolle. „Ich werde den Fußball nicht aufgeben, bis ich diese Dinge getan habe“, erklärte Özil.

Der Grund der Suspendierung wurde nicht öffentlich gemacht. Im November hatte Vereinspräsident Ali Koc beklagt, Özil müsse sich endlich auf seine Arbeit konzentrieren und seine geschäftlichen Angelegenheiten beiseite legen. Nach einer Auswechslung soll es zudem zu Streit zwischen dem Star und Trainer Ismail Kartal gekommen sein.

Hertha BSC: Gibt es jetzt Knete für Omar Alderete?

Omar Alderete, Verteidiger von Hertha BSC, war zuletzt an den FC Valencia verliehen und könnte nun in Spanien bleiben und Hertha einen Millionen-Regen bescheren. Imago

Der FC Valencia ließ trotz Interesse die Kaufoption über 7,5 Mio. Euro für Hertha-Spieler Omar Alderete verstreichen. Dennoch könnte der Verteidiger in Spanien bleiben. Wie schon vor Wochen berichtet, hat auch der FC Sevilla ein Auge auf den Paraguayer geworfen. Nun sollen die Andalusier so richtig in den Alderete-Poker eingestiegen sein.

Der 25 Jahre alte Abwehrmann (Marktwert: 10 Mio. Euro) war vor zwei Jahren für vier Millionen Euro vom FC Basel nach Berlin gewechselt und könnte nun dringend benötigtest Geld in die Kasse von Sportchef Fredi Bobic spülen.

Eintracht Frankfurt: Martin Hinteregger schmeißt hin

Hat keine Lust mehr: Frankfurts Abwehrmann Martin Hinteregger beendet mit nur 29 Jahren und völlig überraschend seine Karriere. Imago

Und Schluss: Völlig überraschend beendet Martin Hinteregger (29) seine Karriere als Profifußballer. Sein Vertrag beim Europa-League-Sieger wird aufgelöst. Es ist der Höhepunkt eines seit Wochen vor sich hin brodelnden Konflikts.

Durch eine Geschäftsbeziehung mit einem FPÖ-Gemeinderat war der Österreicher zuletzt schwer in die Kritik geraten. Der Verteidiger beendete die Beziehung zwar und grenzte sich klar nach rechts ab, verärgerte bei folgenden Interviews aber weitere Fans mit seinen Aussagen.

Zum Abschied bezieht Hinteregger immerhin klar Stellung: „Emotionale, vielleicht unbedachte Worte von mir haben zu Irritationen geführt und dafür möchte ich mich entschuldigen. Das bedaure ich sehr. Um es noch mal ganz klar zu sagen: rechtes, intolerantes und menschenverachtendes Gedankengut verurteile ich aufs Schärfste.“

Sport-Vorstand Markus Krösche: „Nicht zuletzt aufgrund seiner aufrichtigen Entschuldigung für sein Verhalten in den zurückliegenden Tagen und Wochen und seiner deutlichen und glaubhaften Distanzierung von rechtem Gedankengut bleibt er in Frankfurt als verdienter Spieler und Europapokalsieger immer willkommen.“ Hinteregger habe dazu beigetragen, dass der Verein „diese tolle Entwicklung“ nehmen konnte.

Dynamo Dresden: Siebter Neuzugang kommt von RB

Dynamo Dresden feilt weiter an einem neuen Kader für die 3. Liga. Der Absteiger hat nun seinen bereits siebten Neuzugang für die kommende Saison präsentiert. Die Elbestädter gaben am Donnerstag die Verpflichtung von Dennis Borkowski bekannt. Der 20 Jahre alte Stürmer wechselt auf Leihbasis bis zum 30. Juni 2023 von Bundesligist RB Leipzig in die sächsische Landeshauptstadt.

Borkowski, der bei den Leipziger noch einen Vertrag bis 2025 besitzt, war bereits in den letzten anderthalb Jahren an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen. In insgesamt 23 Zweitliga-Einsätzen für den FCN erzielte der gebürtige Riesaer drei Tore und gab eine Vorlage.

PSG: Liebes-Aus für Neymar in Paris?

2017 bezahlte Scheich-Klub Paris. St. Germain bekanntlich 222 Mio. Euro für Neymar (30). Bis heute ist der Brasilianer damit der teuerste Fußballprofi aller Zeiten. Richtig glücklich wurden weder Neymar noch der PSG. Nun herrscht (mal wieder) mächtig Wirbel in Frankreich, was die Zukunft des Stürmers betrifft.

Zwar soll PSG jüngst per Option Neymars Vertrag um zwei weitere Jahre bis 2027 verlängert haben. Dennoch steht ein Wechsel im Raum. Der Grund: PSG will nach der Vertragsverlängerung von Kylian Mbappé (23) ein neues Team um den Franzosen aufbauen. Neymar mit seinem Gehalt von 130 (!!!) Mio. Euro soll dafür weichen. Laut der spanischen Zeitung Sport haben Juventus Turin und Trainer Massimiliano Allegri (54) bereits die Fühler nach Neymar ausgestreckt.

Die Gerüchteküche um Neymar brodelt auch, weil PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi im Interview mit der Zeitung Marca kein Bekenntnis zu Neymar abgegeben hat. Die Rede ist von einem Liebes-Aus in Paris. Optionen hat Neymar jedoch reichlich: Neben Juventus wird auch der FC Barcelona genannt, falls der geplante Tranigere von Bayern-Star Robert Lewandowski doch noch platzt.

Hertha BSC: Grzegorz Krychowiak kein Schnäppchen

Grzegorz Krychowiak (32, r.) spielte bereits 91-mal für Polen und würde Hertha BSC im Mittelfeld viel Erfahrung bescheren. Imago

Hertha-Sportchef Fredi Bobic will den Kader für die neue Saison ordentlich umkrempeln. Sollte Santiago Ascacibar nach seinem Wechsel-Wunsch Hertha verlassen, besteht auch Bedarf im defensiven Mittelfeld. Passend dazu bringen polnische Medien Grzegorz Krychowiak (32) mit Hertha in Verbindung.

Krychowiak steht eigentlich in Russland bei Krasnodar unter Vertrag, lief nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zuletzt für AEK Athen auf. Auch sonst ist der Nationalspieler schon ordentlich rumgekommen. Krychowiak spielte bereits in Frankreich, Spanien  (gewann dort mit dem FC Sevilla zweimal die Europa League) und der englischen Premier League. Krychowiak (91 Länderspiele), der durchaus auch torgefährlich ist, würde Hertha also jede Menge Erfahrung bringen.

Ein Schnäppchen ist der Pole allerdings nicht. Sein Marktwert wird derzeit auf acht Mio. Euro beziffert, zudem soll er bei Krasnodar 3,5 Mio. Euro pro Jahr verdienen. Und: Neben Hertha wird auch Galatasaray Istanbul Interesse nachgesagt.

RB Leipzig: Millionen für Christopher Nkunku

Top-Scorer Christopher Nkunku (24) hat seinen 2024 auslaufenden Vertrag bei RB Leipzig um ein Jahr verlängert – und kassiert dafür mächtig ab. Neben der Gehaltsaufbesserung im Millionenbereich soll das neue Arbeitspapier zudem eine Ausstiegsklausel beinhalten, die dem Vernehmen nach bei mehr als 60 Millionen Euro liegt.

Hintergrund: Zuletzt buhlten Top-Klubs wie Manchester United und der FC Chelsea um Nkunku. Kein Wunder, der quirlige Angreifer und französische Nationalspieler, der 2019 für 13 Millionen Euro von Paris Saint-Germain nach Leipzig wechselte, hatte in der abgelaufenen Saison 55 Scorerpunkte in 51 Spielen für den deutschen Pokalsieger verbucht und wurde von den Kapitänen der Bundesliga zum Spieler der Saison gewählt.

Frankreich: Zinedine Zidane will Nationaltrainer werden

Zinedine Zidane träumt von einer Zukunft als Trainer der französischen Fußball-Nationalmannschaft. „Ich werde es, hoffe ich, eines Tages sein“, sagte er in einem Interview der französischen Sportzeitung L’Equipe anlässlich seines 50. Geburtstages am Donnerstag. Ob er schon auf den aktuellen Coach Didier Deschamps folgen könnte, ließ Zidane offen. Wenn es passieren solle, werde es passieren. „Meine tiefe Sehnsucht ist da. Das französische Team ist das Schönste, was es gibt“, sagte Zidane.

Seine aktuelle Trainer-Auszeit will Zidane beenden, hat dabei aber keine Eile. „Ich tue, was ich fühle, wenn ich es fühle. Ich mache alles mit meinem Herzen“, sagte er. Zu einem immer wiederkehrenden Gerücht eines Engagements bei Paris Saint-Germain sagte er zum Zeitpunkt des Interviews im Mai: „Sag niemals nie.“ Ausschließen würde er aber einen Job in der Premier League: „Ich verstehe Englisch, aber ich beherrsche es nicht vollständig.“

Stefan Ortega: Von Bielefeld nach Machester

Er war beim 1. FC Union und bei Hertha BSC im Gespräch. Jetzt soll die Zukunft von Stefan Ortega, bis dato Torwart von Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld, geklärt sein. Und das ist eine echte Überraschung: Der 29 Jahre alte Schlussmann steht laut Kicker kurz vor einem Wechsel zum englischen Meister Manchester City und  Trainer Pep Guardiola. Beim englischen Meister sei Ortega als Nummer zwei hinter dem brasilianischen Stammkeeper Ederson vorgesehen.

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Mittwoch, 22. Juni

Hertha BSC: Belfodil in die Wüste?

Die Wüste ruft und Herthas Noch-Stürmer Ishak Belfodil hört sie. Der Algerier steht vor einem Wechsel nach Saudi-Arabien. Imago Images/Dennis Ewert/RHR PHOTO

Herthas Stürmer Ishak Belfodil (30) will seinen Ende des Monats auslaufenden Vertrag nicht um ein weiteres Jahr verlängern. Dem Algerier liegt ein Angebot aus der Wüste vor. Der saudi-arabische Klub Al-Fateh FC lockt mit Scheichgeld. Belfodil war vergangenen Sommer von der TSG Hoffenheim für eine Mini-Ablöse von 500.000 Euro gekommen. Nach Anlaufschwierigkeiten war er zum Saisonende wieder besser geworden. Insgesamt schoss er sechs Tore und bereitete drei Treffer vor. Der Deal mit dem Scheichklub soll kurz vor dem Abschluss stehen.

BVB: Sebastien Haller im Anflug

Da wird wohl nichts mehr schiefgehen. Borussia Dortmund hat seinen Wunschstürmer Sebastien Haller (28). Der BVB hat sich mit Ajax Amsterdam auf eine Ablöse von 31 Millionen Euro (plus 4 Millionen Bonuszahlungen) geeinigt. Haller, der schon von 2017 bis 2019 bei Eintracht Frankfurt spielte, soll laut Bezahlsender Sky einen Vier-Jahres-Vertrag bekommen. Donnerstag wird er zum Medizincheck erwartet.

Romelu Lukaku zurück zu Inter Mailand

Für 113 Millionen Euro Ablöse vergangenes Jahr von Inter Mailand zu Tuchel-Klub FC Chelsea gewechselt und total gefloppt. Der belgische Nationalspieler Romelu Lukaku (29) wird von seinen Leiden erlöst und wechselt auf Leihbasis zurück nach Mailand. Die Italiener zahlen dafür eine Jahresgebühr von 8 Millionen Euro und Chelsea ist erst mal einen Topverdiener von der Gehaltsliste los.

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Dienstag, 21. Juni

Newcastle heiß auf Thorgan Hazard 

Flüchtet BVB-Star Thorgan Hazard auf die Insel? Angesichts starker Konkurrenz im Mittelfeld und auch weil Trainer Edin Terzic nicht so sehr auf ihn steht, will der belgische Nationalspieler die Schwarz-Gelben verlassen. Interessent Newcastle United müsste um die 15 Millionen Euro für den 29-Jährigen lockermachen.

Wird Mirko Slomka Boss von Lukas Podolski?

Ex-Bundesligatrainer Mirko Slomka verhandelt offenbar über einen Wechsel zum 14-maligen polnischen Meister Gornik Zabrze, dem aktuellen Klub von Lukas Podolski. Demnach sei der 54-Jährige am Wochenende mit seinem Berater nach Polen geflogen. Bei Gornik gilt er demnach noch vor dem 34-jährigen Bartosch Gaul vom Regionalligisten FSV Mainz 05 II als Topkandidat für den seit einer Woche vakanten Trainerposten.

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Montag, 20. Juni

Hertha BSC: Santiago Ascacibar darf wechseln, wenn ...

Hertha BSC startet heute mit Medizin- und Leistungstests in die Saison-Vorbereitung. Dabei wird Santiago Ascacibar (25, Marktwert: 6,5 Mio.) fehlen. Der Argentinier hatte letzte Woche verkündet, nicht mehr nach Berlin zurückkehren zu wollen. Auch Hertha scheint einem Verkauf nicht abgeneigt zu sein, wenn der Preis stimmt. Bobic verriet, dass der Gift-Gaucho seinen Wechselwunsch bereits in der Winterpause hinterlegt habe und erklärt: „Wenn das Angebot passt, das für beiden Seiten Sinn macht, dann reden wir. Er wird aber auf jeden Fall am Freitag zur Mannschaft stoßen.“

Hertha BSC: Eduard Löwen vor Abschied

Mittelfeldspieler Eduard Löwen (25) wird Hertha wohl endgültig verlassen. Der Mittelfeldmann, einst für sieben Mio. Euro verpflichtet und zuletzt an den VfL Bochum verliehen, wurde von Sportchef Fredi Bobic freigestellt, weil er sich in intensiven Verhandlungen mit einem anderen Verein befindet. Bobic: „Es sieht gut aus, dass er einen neuen Klub findet. “

Hertha BSC: Prince Boateng bleibt an Bord

Noch ein Jahr: Prince Boateng bleibt auch unter dem neuen Cheftrainer Sandro Schwarz bei Hertha BSC. Schwarz, der sich am Montag offiziell den Berliner Medien vorstellte, erklärt: „Wir haben ein intensives Gespräch geführt. Das wollte ich nicht am Telefon. Deswegen bin ich extra vor zwei Wochen nach Berlin gekommen. Es gibt von beiden Seiten eine gute Basis, um weiterzuarbeiten.“

Der 33 Jahre alte Mittelfeldmann war über weite Strecken der vergangenen Saison wegen körperlicher Defizite kaum ein Faktor auf dem Platz, spielte aber dafür eine umso größere Rolle in den finalen Wochen im Abstiegskampf und hatte großen Anteil an der Rettung in der Relegation. Danach verkündete Boateng bereits, dass er weitermachen will. Sein Wunsch geht nun in Erfüllung. Sportchef Fredi Bobic: „Es waren gute Gespräche, jetzt müssen noch einige vertragliche Sachen geklärt werden, dann werden wir es verkünden können.“

Borussia Dortmund: Ajax-Stürmer Sébastien Haller soll Haaland-Nachfolger werden

Ajax-Stürmer Sébastien Haller steht vor einem Wechsel zu Borussia Dortmund, soll beim BVB Erling Haaland ersetzen. Imago

Der BVB ist weiter munter auf Shopping-Tour und hat einen Ersatz für den zu Manchester City abgewanderten Super-Stürmer Erling Haaland an der Angel: Ajax-Stürmer Sébastien Haller (27).

Nach übereinstimmenden Medienberichten sind sich der Nationalspieler der Elfenbeinküste und Ex-Eintracht-Angreifer und der BVB bereits einig. Gefeilscht wird noch zwischen den Klubs um die Ablösesumme. Ajax soll rund 40 Millionen plus Boni fordern, Dortmund bisher 33 Mio. Euro plus Boni bieten. Zuvor kaufte der BVB bereits Karim Adeyemi (20), Niklas Süle (26), Nico Schlotterbeck (22) und Salih Özcan (24).

VfB Stuttgart: Was wird aus Sasa Kalajdzic?

Imago
Sasa Kalajdzics Abschied aus Stuttgart galt als sicher: Nun ist die Zukunft des Stürmers ungewiss.

Der BVB will lieber Sébastien Haller, der FC Bayern ist von ihm nicht überzeugt. Kurzum: Die beiden Top-Kandidaten für eine Verpflichtung von Stuttgart-Stürmer Sasa Kalajdzic (24) sind aus dem Rennen, die Zukunft des Österreichers damit ungewiss. Stuttgart fordert 25 Mio. Euro. Im Moment ist kein Klub bereit, die Summe zu zahlen.

FC Chelsea: Wildert Thomas Tuchel bei Manchester City?

Die Londoner sollen heiß auf England-Stürmer Raheem Sterling (27) von Manchester City sein. Sterlings Vertrag beim englischen Meister läuft im kommenden Sommer aus. City soll dennoch fast 70 Mio. Euro für den Flügelflitzer fordern. Sterling selbst soll sich einem Bericht von The Athletic zufolge bereits über einen möglichen Wechsel an die Stamford Bridge informiert haben.

Der Deal soll nur steigen, wenn 100-Millionen-Flop Romelu Lukaku Chelsea wieder verlässt. Der Belgier soll vor einer Rückkehr zu Inter Mailand stehen.

Eintracht Frankfurt: Bundesliga-Rückkehr von Mario Götze ganz nah

Das wäre der Transfercoup des Sommers und er rückt immer näher: Nach Sport1-Informationen steht WM-Held Mario Götze (30) vor einem Wechsel zu Eintracht Frankfurt. Götze spielte zuletzt bei der PSV Eindhoven in der niederländischen Eredivisie und wurde dort mit der PSV Vizemeister hinter Ajax, wurde dafür Pokalsieger. Götzes Marktwert liegt bei 10 Mio. Euro. Zu haben ist er aufgrund einer Ausstiegsklausel für 4 Mio. Euro.

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Sonntag, 19. Juni

Schalke 04: Bundesliga-Aufsteiger holt Ex-Union-Stürmer Sebastian Polter

Bochums Sebastian Polter, hier im Zweikampf mit Unions Julian Ryerson, geht künftig für Schalke auf Torejagd. Imago/Nordphoto

Schalke 04 hat den ehemaligen Angreifer der Eisernen, Sebastian Polter, unter Vertrag genommen. Der zehnfache Torschütze kommt vom Ligakonkurrenten VfL Bochum und erhielt bei den Königsblauen einen Dreijahresvertrag. Die Ablösesumme soll 1,5 Millionen Euro betragen.

Hertha BSC: Konkurrenz beim Werben um Alex Kral

Hertha-Kandidat Alex Kral (24) steht noch bis 2024 bei Spartak Moskau unter Vertrag. Nun sollen auch RB Leipzig und Bayer Leverkusen interessiert sein. Imago/AFLOSPORT

Santiago Ascacibar will Hertha BSC verlassen. Zwar kommt mit Eduard Löwen zunächst ein verliehener defensiver Mittelfeldmann vom VfL Bochum zurück, dennoch soll Sportchef Fredi Bobic nach einem neuen Spieler fahnden. Laut mehreren Medien stünde Alex Kral von Spartak Moskau ganz oben auf Herthas Liste.

Aber: Laut Sky sollen mittlerweile gleich mehrere Bundesligisten ein Auge auf Kral geworfen haben und Hertha Konkurrenz machen. RB Leipzig soll sich auch nach der Zwölf-Millionen-Verpflichtung von Wolfsburgs Xaver Schlager in der Zentrale vor der Abwehr verstärken wollen, und auch Bayer Leverkusen soll heiß auf den 24 Jahre alten Tschechen sein.

1. FC Union: Lennart Moser wechselt nach Belgien

Der nächste Torhüter verlässt den 1. FC Union: Talent Lennart Moser (22) hat das Probetraining bei KAS Eupen bestanden, Belgiens Erstligist will Moser fest verpflichten. Mehr über den Transfer lesen Sie hier.

Eintracht Frankfurt: Juventus angelt sich Filip Kostic, kommt Mario Götze aus Eindhoven?

Jetzt also doch: Flügelspieler Filip Kostic vom Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt steht offenbar unmittelbar vor einem Wechsel zu Juventus Turin. Laut Medienberichten wird der Serbe beim italienischen Rekordmeister einen Dreijahresvertrag unterschreiben, der ihm 2,5 Millionen Euro pro Saison einbringt. Dies berichtet die Gazzetta dello Sport. Als Ablöse wird eine Summe von 15 Millionen Euro genannt, Kostics Vertrag in Frankfurt läuft im Sommer 2023 aus.

Neu am Main könnte dafür Rio-Weltmeister Mario Götze (30) aufschlagen. Götze steht noch bis 30. Juni 2024 bei der PSV Eindhoven unter Vertrag, er soll aber eine bis Juli geltende Ausstiegsklausel über vier Millionen Euro haben.

Martin Hinteregger, der den Spekulationen um einen Hertha-Wechsel eine klare Absage erteilt („Ich bleibe in Frankfurt“), könnte sich Götze als Teamkollegen sehr gut vorstellen. „Ich kenne ihn nicht persönlich, aber vom Spielertyp her würde er exzellent zu uns passen. Genau so jemanden brauchen wir, mit Amin Younes haben wir letztes Jahr so jemanden verloren“, erklärte der Österreicher.

Borussia Dortmund: Axel Witsel vor Wechsel zu Atletico Madrid

Nach vier Jahren endet die Zeit von Axel Witsel beim BVB. Nach Gerüchten um einen Wechsel zu Olympique Marseille soll nun Atletico Madrid das Rennen um den Belgier gewonnen haben. Wie der belgische Rundfunksender RBTF berichtet, wird der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler am Montag bei Atletico Madrid zum Medizincheck erwartet, um dann am Dienstag einen Einjahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr zu unterschreiben.

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Samstag, 18. Juni

1. FC Union: Nottingham heiß auf Taiwo Awoniyi

Es war zu erwarten, nun wagt sich der erste Interessent für Unions Superstürmer Taiwo Awoniyi (24) aus der Deckung: Premier-League-Aufsteiger Nottingham Forrest soll sich laut Sky intensiv mit dem Nigerianer beschäftigen, der in der vergangenen Saison 15 Tore für den 1. FC Union schoss und in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro haben soll. Doch der große Millionen-Reibach bleibt wohl aus. Mehr über den bevorstehenden Awoniyi-Abschied lesen Sie hier.

Hertha BSC: Florenz angelt sich Jovic statt Piatek

Herthas Sportchef Fredi Bobic muss den Kader ausmisten, um Geld zu sparen. Vor allem Spitzenverdiener Kris Piatek (26), 2020 für 22 Mio. vom AC Mailand verpflichtet, soll deshalb von der Gehaltsliste. Florenz hatte nach einer halbjährigen Leihe in der abgelaufenen Spielzeit diesen Sommer eine Kaufoption über 15 Mio. Euro für den polnischen Nationalstürmer.

Doch jetzt scheint ein Piatek-Verkauf in die Toskana in weite Ferne zu rücken. Die Italiener angeln sich lieber Luca Jovic (24) statt Piatek. Laut Corriere dello Sport plant Florenz, den serbischem Mittelstürmer, einst (von Bobic) für 60 Mio. Euro von Eintracht Frankfurt an Real Madrid verkauft, auszuleihen.

Bayer Leverkusen: Hertha-Kandidat Lucas Alario vor Frankfurt-Wechsel

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Stürmer Lucas Alario stand im Winter vor einem Wechsel zu Hertha BSC. Jetzt zieht es den Argentinier zu Eintracht Frankfurt.

Im Winter bemühte sich Hertha-Sportchef Fredi Bobic intensiv um die Verpflichtung von Lucas Alario (29). Der Transfer platzte, weil Hertha das Geld fehlte. Nun soll sich der argentinische Stürmer mit Europa-League-Gewinner Eintracht Frankfurt über einen Wechsel an den Main einig sein. Der Mittelstürmer mit ausgeprägten Torriecher ist wegen einer in seinem Vertrag mit Bayer Leverkusen verankerten Ausstiegsklausel über 6,5 Mio. Euro vergleichsweise günstig zu haben.

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Freitag, 17. Juni

Hertha BSC: Ishak Belfodil zieht weiter

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Ishak Belfodil (30) traf für Hertha zum 2:0 gegen den VfB Stuttgart am 31. Spieltag und hatte mit insgesamt fünf Toren und drei Vorlagen seinen Anteil am Klassenerhalt.

Sein Abschied stand im Raum, nun steht er fest: Hertha-Stürmer Ishak Belfodil (30), für 500.000 Euro von der TSG Hoffenheim gekommen und mit einem Einjahresvertrag ausgestattet, sucht laut der Bild eine neue Herausforderung und wird Hertha BSC verlassen.

Der technisch starke Algerier, der wegen seiner Körpergröße von 1,92 Metern stets etwas hüftsteif und langsam wirkte, hatte seinen Anteil am Klassenerhalt, traf in 26 Spielen fünf Mal, bereitete drei weitere Tore vor.

SCR Altach: Miro Klose wird Cheftrainer und sorgt für Chaos

Miroslav Klose arbeitete sich beim FC Bayern vom Jugendtrainer zum Co-Trainer hoch, übernimmt nun in Altach seinen ersten Posten als Chefcoach. Imago

WM-Rekordtorschütze Miroslav Klose (44) bekommt erstmals eine Chance als Cheftrainer einer Profimannschaft. Der Fußball-Weltmeister von 2014 wird neuer Trainer des österreichischen Bundesligisten SCR Altach. Das gab der Klub aus Voarlberg am Freitag bekannt, unmittelbar danach brach die Homepage des Vereins unter dem Ansturm der Fans kurzzeitig zusammen. Zuletzt war Klose Co-Trainer bei Bayern München. Er folgt in Altach auf den früheren Bundesligaprofi Ludovic Magnin.

Eintracht Frankfurt: Interesse an Mario Götze?

Mario Götze schoss Deutschland 2014 zum WM-Titel. Nun könnte der derzeitige Eindhoven-Profi in die Bundesliga zurückkehren. Imago

Das wäre ein echter Paukenschlag: Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt ist nach einem Bericht der Bild am WM-Siegtorschützen Mario Götze interessiert. Erste Gespräche zwischen dem 30-Jährigen und dem Fußball-Bundesligisten soll es demnach bereits gegeben haben. „Gerüchte kommentieren wir für gewöhnlich nicht. Das handhaben wir auch in diesem Fall so“, sagte Eintracht-Medien-Chef Jan Strasheim am Freitag auf Nachfrage.

Götze steht noch bei der PSV Eindhoven bis 30. Juni 2024 unter Vertrag, er soll aber eine bis Juli geltende Ausstiegsklausel über vier Millionen Euro haben. Mit der PSV und dem scheidenden Trainer Roger Schmidt hatte der Weltmeister von 2014 den niederländischen Pokal gewonnen und war in der Meisterschaft Zweiter geworden, nur zwei Zähler hinter Meister Ajax Amsterdam. Schmidt trainiert kommende Saison Benfica Lissabon und soll Medienberichten zufolge Götze gerne mit nach Portugal nehmen wollen.

Hertha BSC: Berliner Derry Scherhant erhält Profi-Vertrag

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U23-Stürmer Derry Scherhant (19) bekommt bei Hertha BSC einen Profi-Vertrag.

Endlich mal wieder eine gute Nachricht aus der blau-weißen Akademie. Nach den Abgängen von Julian Albrecht (Offenbach) und Anton Kade (FC Basel) bindet Hertha BSC Derry Scherhant (19) weiter an den Klub, stattet den Stürmer mit einem Profi-Vertrag bis 2025 aus. Sportchef Fredi Bobic: „Derry hat in der zurückliegenden Spielzeit seine Qualitäten im Abschluss eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Er hat eine enorme Entwicklung genommen und geht nun den nächsten Schritt.“

Scherhant Statistiken in der Regionalliga Nordost können sich in der Tat sehen lassen: Der gebürtige Berliner, der über Viktoria Berlin, TeBe und den Berliner SC 2020 den Weg zu Hertha fand, schoss in der vergangenen Saison 16 Tore und bereitete acht weitere Treffer vor.

Über seine Profi-Chance sagt Scherhant: „Ich freue mich jetzt darauf, Stück für Stück bei unserer Bundesliga-Mannschaft Fuß zu fassen und gehe hochmotiviert und mit viel Vorfreude in die neue Saison.“

1. FC Union: Anthony Ujah Kandidat beim Karlsruher SC

Stürmer Anthony Ujah verabschiedete sich nach drei Jahren bereits von den Fans des 1. FC Union. Nun soll der Nigerianer beim Karlsruher SC im Gespräch sein. Imago

Die Zeit beim 1. FC Union endet für Anthony Ujah nach drei Jahren. Noch ist offen, wohin es den 31 Jahre alten Stürmer zieht. Nun melden die Badischen Neusten Nachrichten, dass der Nigerianer zumindest in den Fokus des Karlsruher SC gerückt sei, der noch nach Verstärkungen für die Offensive sucht. Trainer beim Zweitligisten ist Christian Eichner, mit dem Ujah einst beim 1. FC Köln zusammen spielte.

Hertha BSC: Ist Mittelfeldmann Alex Kral zu teuer?

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Alex Kral steht noch bis 2024 bei Spartak Moskau unter Vertrag. Der Tscheche, vergangene Saison an West Ham United verliehen, soll bei Hertha BSC im Gespräch sein.

Bei der Suche nach Verstärkung für das defensive Mittelfeld soll Hertha BSC laut der Bild auf Alex Kral von Spartak Moskau gestoßen sein. Der 24 Jahre alte tschechische Nationalspieler steht noch bis 2024 bei Spartak Moskau unter Vertrag, war aber zuletzt an Premier-League-Klub West Ham United verliehen, wo er allerdings in der vergangenen Saison kaum zum Zug kam.

Kral gilt als robust, soll aber gleichzeitig aber auch über eine starke Technik verfügen und könnte somit mehr als nur ein Ersatz des abwanderungswilligen Mittelfeldabräumers Santiago Ascacibar sein. Knackpunkt für Sportchef Fredi Bobic könnte die Ablöse werden. Kral hat in Russland noch einen Vertrag bis 2024 und einen Marktwert von sieben Mio. Euro, sodass auch über eine Leihe spekuliert wird.

FC Barcelona: All-in für Robert Lewandowski

Der FC Barcelona will Robert Lewandowski (33) unbedingt verpflichten . Um das Angebot für den polnischen Torjäger erhöhen zu können, greift der Klub zu drastischen Mitteln.

Barca, das 1,3 Milliarden Euro Schulden hat, hielt am Donnerstagabend eine außerordentliche Mitgliederversammlung ab. Mit großer Mehrheit stimmten die Mitglieder für einen Verkauf der Merchandising und TV-Recht für die kommenden Jahre.

Die Deals sollen Barcelona mehr als 700 Mio Euro in die Kasse spülen. Das Geld soll zum einen in den Schuldenabbau fließen, zum anderen geht Barca bei Lewandowski mit der neuen Kohle All-in und will Bayern nun die geforderten 40 Mio. Euro bieten. Mehr über Barcelonas riskantes Spiel lesen Sie hier. 

FC Bayern und Sadio Mané: Einigung mit Liverpool in Sicht

Zwischen dem FC Bayern und Liverpool-Star Sadio Mané ist laut dem Transfer-Experten Fabrizio Romano alles klar. Der Senegalese wechselt diesen Sommer zum Rekordmeister, unterschreibt in München einen Dreijahresvertrag.

Zuletzt hing der Transfer noch in der Luft, weil sich Liverpool und der FC Bayern nicht auf eine Ablöse für den Stürmer einigen konnten. Nachdem das Team von Trainer Jürgen Klopp bis zu 100 Mio. Euro für Benfica-Angreifer Darwin Nunez auf den Tisch gelegt hat, soll nun auch Geld eingenommen werden.

Mané, der nur noch ein Jahr Vertrag an der Anfield Road besitzt, wird die Bayern bis zu 40 Mio. Euro kosten.

FC Bayern: Marc Roca wechselt zu Leeds United

Marc Roca kam vor zwei Jahren und für neun Mio. Euro von Espanyol Barcelona zum FC Bayern. Der 25 Jahre alte Mittelfeldmann konnte sich in München nie durchsetzen und steht nun kurz vor einem Wechsel zu Leed United. Beim Premier-League-Klub absolviert Roca am Freitagvormittag den obligatorischen Medizincheck. Als Ablöse bekommen die Bayern 12 Mio. Euro, weitere fünf Mio. Euro sind als Boni möglich.

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Donnerstag, 16. Juni

Lesen Sie auch: Stars und Talente suchen das Weite: Hilfe, will denn keiner mehr für Hertha spielen? >>

Hertha BSC: Krzysztof Piatek meldet sich zu Wort

Hertha I: Kommt er zurück, bleibt er in Florenz oder wechselt Krzysztof Piatek (26) erneut den Verein? Herthas verliehener Stürmer heizt die Spekulationen um seine Zukunft nun selbst an. Der polnische Nationalstürmer postete auf Instagram ein Video mit seinen Highlights der abgelaufenen Spielzeit, schreibt dazu: „Eine Saison voller Emotionen, schlechten und guten, aber jetzt bin ich bereit für die nächste Herausforderung.“

Fakt ist: Florenz besaß für den im Januar 2020 für 22 Millionen Euro vom AC Mailand zu Hertha BSC gewechselten Angreifer eine Kaufoption über 15 Millionen Euro, soll diese aber verstreichen lassen haben. Zwar hatte Piatek in der Toskana nach tollem Start zuletzt Ladehemmungen, an Interessenten dürfte es aber trotzdem nicht mangeln. Knackpunkt scheint aber das absolute Spitzengehalt von rund 5,5 Millionen Euro sein, das Piatek bei Hertha verdient.

Und: Zum Saisonstart unter dem neuen Hertha-Cheftrainer Sandro Schwarz in der kommenden Woche wird Piatek noch nicht wieder in Berlin aufschlagen. Nach Einsätzen für Polen in der Nations League steht für den Angreifer zunächst Urlaub an.

1. FC Union: Lennart Grill im Anflug

Leverkusens Torwart Lennart Grill (23) steht vor einem Wechsel zum 1. FC Union. ImaGO

Union I: Nach dem Abgang von Andreas Luthe zum 1. FC Kaiserslautern war klar, dass der 1. FC Union auf der Torhüterposition nachlegen wird. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass die Eisernen Lennart Grill (23) nach Köpenick lotsen – zunächst per Leihgeschäft. Der ehemalige Junioren-Nationalspieler, der 2020 von Kaiserslautern nach Leverkusen gewechselt ist, kam bei Bayer nie über die Reservistenrolle hinaus und soll nun Frederik Rönnow (29) beim 1. FC Union herausfordern.

Laut kicker sichert sich der 1. FC Union für Grill eine Kauf-, Bayer aber auch eine Rückkaufoption. In Leverkusen ist der U21-Europameister von 2021 noch bis 2024 vertraglich gebunden. Alles über die Grill-Aktion des 1. FC Union lesen Sie hier.

1. FC Union: Braunschweig heiß auf Keita Endo

Union II: Beim 1. FC Union hat Keita Endo (24) im System von Trainer Urs Fischer (nur vier Einsätze in der abgelaufenen Saison) einen schweren Stand. Nun könnte der Japaner sein Glück in Braunschweig finden. Der Zweitliga-Aufsteiger sucht für die Offensive noch Verstärkung. Dabei soll sich die Eintracht, übrigens erneut Erstrundengegner von Hertha BSC im DFB-Pokal, laut der Braunschweiger Zeitung mit Endo beschäftigen.

Problem: Da der Flügelspieler nur noch bis Sommer 2023 beim 1. FC Union unter Vertrag steht, kommt eine Leihe nur bei einer vorzeitigen Vertragsverlängerung in Betracht. Wahrscheinlicher ist dagegen, dass Braunschweig Endo, der vor einem Jahr für marktwertgerechte 900.000 Euro Ablöse aus seiner Heimat nach Berlin kam, kaufen muss.

Hertha BSC: Alexander Nouri vor Trainerjob im Iran

Hertha II: Neuer Job für Alexander Nouri? Iranische Medien berichten über eine mögliche Verpflichtung des Ex-Hertha-Trainers. Der 42-Jährige, der einen iranischen Vater und eine deutsche Mutter hat, sei im Gespräch als Coach für den iranischen Erstligameister Esteghlal, berichtete die Nachrichtenagentur Fars. Ein Insider bestätigte der Deutschen Presse-Agentur in Teheran entsprechende Pläne. Offiziell gab es vom Verein bisher keine Bestätigung.

Nouri äußerte sich im Internet mit einer Nachricht auf Persisch und Englisch: „Ich bin überwältigt von der Liebe und der positiven Energie, die ihr mir entgegenbringt“, schrieb er bei Instagram. „Ich bin mir sicher, dass mein Traum, eines Tages eine erfolgreiche Geschichte im Land meines Vaters zu schreiben, in Erfüllung gehen wird.“

Nach seinem Hertha-Rauswurf im Frühjahr 2020 war Nouri zwischenzeitlich als Chefcoach beim griechischen Club AO Kavala im Einsatz. Nun scheint sein Iran-Traum in Erfüllung zu gehen.

Hertha BSC: Kade erklärt Wechsel zum FC Basel

Mit Anton Kade (18) verlässt Hertha BSC das nächste Eigengewächs. Der Mittelfeldmann wechselt zum FC Basel. City-Press

Hertha III: Der Abschied hatte sich angedeutet und bereits einigen Fans auf der Mitgliederversammlung so gar nicht geschmeckt: Hertha-Eigengewächs Anton Kade (18) wechselt zum Schweizer Top-Klub FC Basel. Auch zum Bedauern von Sportchef Fredi Bobic: „Anton hat sich dazu entschieden, nach seiner langen Zeit bei Hertha BSC nun neue Wege zu gehen und außerhalb Berlins Erfahrungen zu sammeln, was wir wirklich bedauern. Wir wünschen ihm dabei alles Gute für seine persönliche und sportliche Zukunft.“

Kade trug zehn Jahre die Fahne auf der Brust, ist U19-Nationalspieler und feierte in der vergangenen Saison sein Profi-Debüt (vier Einsätze). Nun freut sich der Flügelspieler auf seine neue Herausforderung: „Der Klub hat in der Vergangenheit oft genug gezeigt, dass er junge Talente fördert und weiterbringt – und das ist natürlich auch mein persönliches Ziel: Ich will mich beim FC Basel weiterentwickeln und dem Team helfen, die Ziele zu erreichen.“

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Mittwoch, 15. Juni

VfL Wolfsburg: RB Leipzig steht auf Schlager

Fußball-Bundesligist RB Leipzig soll nach übereinstimmenden Medienberichten am Wolfsburger Profi Xaver Schlager interessiert sein. Das berichten der Pay-TV-Sender Sky und die Bildzeitung am Mittwochabend. Der 24 Jahre alte Österreicher wechselte 2019 von RB Salzburg zum VfL und steht in Wolfsburg noch bis 2023 unter Vertrag.

Schlager könnte in Leipzig Nachfolger für seinen Landsmann Konrad Laimer werden. Der Mittelfeldspieler will nach Angaben verschiedener Medien den Verein verlassen. Laimer wird seit einiger Zeit mit Bayern München und Manchester United in Verbindung gebracht.

Hertha BSC: Alexander Schwolow wechselt zu Schalke 04

Torhüter Alexander Schwolow (30) wurde bei Hertha BSC nicht richtig glücklich und wechselt nun auf Leihbasis zum FC Schalke 04. Imago

Es hatte sich angekündigt, nun ist es offiziell: Der einstige Stammkeeper Alexander Schwolow (30) verlässt Hertha BSC nach nur zwei Jahren, wechselt für die kommenden Saison auf Leihbasis zum  Aufsteiger FC Schalke 04. Hertha-Boss Fredi Bobic: „Wir sind gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass diese Leihe für alle Beteiligten Sinn ergibt. Alex hat sich hier trotz nicht immer einfachen Phasen stets in den Dienst der Mannschaft gestellt. Wir wünschen ihm nur das Beste.“

Vor seinem Wechsel für rund sieben Millionen Euro vom SC Freiburg zu Hertha BSC galt Schwolow bereits als heißer Kandidat in Gelsenkirchen. Die Knappen waren aber zu knapp bei Kasse, konnten sich den Keeper nicht leisten. Jetzt wechselt Schwolow, der bei Hertha BSC noch einen Vertrag bis 2025 besitzt, im zweiten Anlauf in den Ruhrpott.

Hertha spart sich somit zumindest die hohen Gehaltskosten in der kommenden Saison, wie Schalkes Sportchef Rouven Schröder verrät: „Alex verzichtet für seinen Wechsel zu Schalke auf viel Geld. Er hat uns in den Gesprächen glaubhaft vermittelt, dass für ihn die sportliche Perspektive absolute Priorität besitzt.“

Damit ist auch klar: Hertha sucht auch nach der Verpflichtung von Torwart-Talent Tjark Ernst (19) einen neuen Keeper, der das Zeug zur Nummer eins hat.

Hertha BSC: Santiago Ascacibar will weg

Trug Santiago Ascacibar (25) beim Relegations-Rückspiel gegen den Hamburger SV das letzte Mal die Fahne auf der Brust? Der Argentinier will Hertha BSC verlassen. Imago

Santiago Ascacibar (25) hatte im Endspurt der vergangenen Saison großen Anteil an Herthas Rettung in letzter Sekunde unter Trainer Felix Magath. Nun will der argentinische Mittelfeldkämpfer Hertha BSC trotz seines Vertrags bis 2024 offenbar verlassen.

„Ich möchte wirklich einen Tapetenwechsel. Ich weiß nicht, wohin, aber ich bin mir sicher, dass ich wechseln möchte“, sagte Ascacibar, der im Januar 2020 unter Ex-Trainer Jürgen Klinsmann für zwölf Millionen Euro vom VfB Stuttgart nach Berlin wechselte, dem argentinischen TV-Sender TyC Sports.

Ascacibar scheint dabei offen für eine Rückkehr nach Südamerika, träumt für Argentiniens Kult-Klub Boca Juniors zu spielen: „Die Sichtbarkeit, die dir Boca bietet, bekommst du nicht von vielen Mannschaften in Deutschland oder Europa.“

Hertha BSC: Fredi Bobic holt Tjark Ernst aus Bochum

Tjark Ernst (19) gilt als Megatalent. Der junge Torhüter wechselt vom VfL Bochum ablösefrei zu Hertha BSC. City-Press

Hertha legt auf der Torwartposition nach, lotst Bochums Megatalent Tjark Ernst (19) ablösefrei nach Berlin. Bobic ist happy: „Tjark gehört zu den größten deutschen Torwarttalenten, deshalb freuen wir uns, dass wir ihn von der Perspektive bei Hertha BSC überzeugt haben.“

Deutschlands U19-Nationaltorhüter ist allerdings weder als Nummer eins noch als Nummer zwei für die kommende Saison eingeplant. Der junge Schlussmann soll zwar mit den Profis trainieren, vornehmlich aber in der U23 in der Regionalliga spielen. Ernst: „Hertha BSC hat sich sehr früh um mich bemüht. Für mich ist es wichtig, nach dem Schritt aus dem Jugend- in den Seniorenbereich weiter Spielpraxis zu sammeln.“

Außerdem stattete Hertha Nachwuchskraft Robert Kwasigroch (17) mit einem Profi-Vertrag aus. Der Keeper der U19 wurde vergangene Saison Vizemeister mit den A-Junioren und soll wie Ernst in der kommenden Saison regelmäßig mit den Profis auf dem Schenckendorffplatz üben.

Offen ist also weiterhin, was nach der Ausleihe von Alexander Schwolow zum FC Schalke aus Rune Jarstein (37) wird. Dem Vernehmen nach sucht Hertha weiter nach einer neuen Nummer eins, die von Ersatztorhüter Oliver Christensen (23) gefordert werden soll.

1. FC Union: Timo Baumgartl bleibt eisern

Was Manager Oliver Ruhnert quasi bereits nach Saisonschluss verkündete, ist nun auch fix: Timo Baumgartl spielt auch in der neuen Saison für den 1. FC Union. Die Köpenicker einigten sich mit Baumgartls Stammverein PSV Eindhoven auf eine erneute Leihe des Abwehrmanns, der in der abgelaufenen Spielzeit absoluter Stammspieler unter Trainer Urs Fischer war. Kurz vor Saisonende wurde bei Baumgartl ein Tumor im Hoden entdeckt und entfernt.

Ruhnert: „Timo hat in seiner ersten Saison gezeigt, wie wichtig er für unsere Defensive ist. Daher ergibt die Verlängerung der Leihe für uns allein schon fußballerisch Sinn. Darüber hinaus wollen wir Timo auf seinem Weg bestmöglich unterstützen und sind zuversichtlich, dass er wieder vollständig genesen wird.“

Baumgartl freut sich auf ein weiteres Jahr beim 1. FC Union: „Ich habe mich von Beginn an sehr wohl bei Union gefühlt und nicht nur den Verein und seine Menschen, sondern auch die Stadt ins Herz geschlossen. Ich freue mich auf die weitere gemeinsame Zeit und werde versuchen, so schnell wie möglich wieder auf dem Platz zu stehen.“

Erzgebirge Aue: Dimitrij Nazarov verlängert erneut

Seit 2016 stürmt Dimitrij Nazarov für Erzgebirge Aue (38 Tore in 183 Spielen). Nun verlängerte der 32 Jahre alte Deutsch-Aserbaidschanischer seinen Vertrag bei den Sachsen bis 2024. „Er hat mir ganz klar signalisiert, dass er mit all seiner Erfahrung und seinem Können mithelfen will, unseren Verein sportlich wieder nach vorn zu bringen“, freut sich Cheftrainer Timo Rost.

Borussia Dortmund: Real baggert weiter an Jude Bellingham

Das Interesse von Real Madrid an Jude Bellingham (18) besteht schon länger. Nun sollen die Königlichen Butter bei die Fische geben und ein Millionenangebot für den talentierten Mittelfeldmann vorbereiten. Laut internationalen Medienberichten soll Real bereit sein, nicht weniger als 90 Millionen Euro für Bellingham auf den Tisch zu legen.

Aber: Der BVB hat bereits klargemacht, dass er Bellingham, einst für 25 Millionen Euro von Manchester City verpflichtet, diesen Sommer auf gar keinen Fall abgeben wird. Auch Bellingham (Vertrag bis 2025, keine Ausstiegsklausel) soll (noch) nicht an einen Abschied denken.

Atletico Madrid: Juventus will Luis Suarez 

Dass Luis Suarez (35) Atletico Madrid nach zwei Jahren wieder verlässt, steht fest. Der ablösefreie Uruguayer wird von zahlreichen Klubs umworben, wie Atalanta, Aston Villa oder Ajax Amsterdam, wo er bereits zwischen 2007 und 2011 spielte.

Jetzt soll laut der Gazzetta dello Sport auch Juventus Turin am Stürmer dran sein. Und Suarez selbst soll Juve favorisieren, um sich auf der größtmöglichen Bühne für die WM in Katar zu empfehlen.

Dass er noch nicht zum alten Eisen gehört und Juventus wieder an die Spitze schießen kann, bewies Suarez in den vergangenen zwei Jahren nach seinem Barca-Abschied in Madrid. Für Atletico schoss er 34 Tore, feierte in der Saison 2020/21 die spanische Meisterschaft.

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Dienstag, 14. Juni

Hertha BSC: Frankfurts Hinteregger kommt nicht

Martin Hintereggers Zukunft bei Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt ist weiter unklar. Zu Hertha BSC wechselt der Verteidiger aber wohl nicht. Imago

Hertha I: Seit Tagen spalten die Gerüchte über eine mögliche Verpflichtung von Frankfurts Abwehrkante Martin Hinteregger Herthas Fanszene. Sport1 hatte den 29 Jahre alten Verteidiger mit Hertha BSC in Verbindung gebracht.

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Nun steht laut Sky fest: Zwar ist die Zukunft des Österreichers bei Eintracht Frankfurt nach dem Wirbel um seine Geschäftsbeziehung zu einem rechtsextremen Lokalpolitiker in seiner Heimat weiter unklar. Hertha-Sportchef Fredi Bobic, der zu seiner SGE-Zeit den nicht pflegeleichten Ösi vom FC Augsburg verpflichtete, soll aber kein Interesse an Hinteregger haben.

Hertha BSC: Kommt Nemanja Radonjic zurück?

Hertha II: Neuer Versuch, neues Glück? Hertha soll sich erneut um die Dienste von Nemanja Radonjic (26) bemühen. Der serbische Flügelflitzer trug bereits für ein halbes Jahr in der Saison 2020/2021 die Fahne auf der Brust (zwölf Spiele, ein Tor, zwei Vorlagen). Ein anschließender Kauf nach der Leihe scheiterte an den zu hohen Ablöseforderungen von Olympique Marseille, die damals über zehn Millionen Euro für Radonjic forderten.

Jetzt, nach einer erfolglosen Leihe zu Benfica Lissabon, wollen die Franzosen laut Medienberichten aus Marseille Radonjic (Vertrag bis 2023) endgültig loswerden. Hertha hat zwar weiterhin Bedarf auf den offensiven Außenbahnen, aber auch wenig Geld.

Nur: Radonjics Marktwert schrumpfte mittlerweile auf nur noch vier Millionen Euro. Eine Summe, die Sportchef Fredi Bobic stemmen könnte, insbesondere wenn noch einige Spieler den Verein gegen eine Ablöse verlassen. Kandidaten gibt es genug. Einer davon ist auch Jordan Torunarigha.

Hertha BSC: Jordan Torunarigha heiß begehrt

Hertha III: Kehrt Jordan Torunarigha gar nicht mehr zurück? Herthas talentierter Verteidiger ist nach seiner halbjährigen Leihe zum belgischen Erstligisten KAA Gent in aller Munde. Das 24 Jahre alte Eigengewächs gewann den Pokal und überzeugte die Gent-Bosse, sodass die Belgier Torunarigha gerne fest verpflichten würden.

Ein erstes Angebot über 1,5 Millionen Euro soll Hertha abgelehnt haben, auch ein zweites über zwei Millionen Euro wird nicht ausreichen. Denn Torunarigha (Marktwert: fünf Millionen Euro) steht bei vielen Klubs auf dem Zettel. Neben Interesse aus der finanzstarken Premier League soll auch Bundesliga-Konkurrent VfL Wolfsburg mehr als ein Auge auf Torunarigha geworfen haben.

Hertha BSC: Erneutes Interesse an Milot Rashica?

Hertha IV: Vergangene Saison galt Milot Rashica (25) lange als ein Kandidat für Herthas Außenbahn. Der Kosovare wechselte aber letztendlich nach dem Abstieg von Werder Bremen für elf Millionen Euro nach Norwich. Nach einem enttäuschenden Jahr in England und dem Abstieg aus der Premier League soll Rashica zurück in die Bundesliga wollen. Der FC Schalke 04 sei interessiert – und eben auch Hertha BSC.

Und: Ähnlich wie Radonjic ist auch Rashica nun deutlich billiger zu haben. Einst 35 Millionen Euro wert, hat der schnelle Angreifer derzeit nur noch einen Marktwert von acht Millionen Euro.

Hertha BSC: Kassiert Bobic Millionen für Dodi Lukebakio?

Hertha V: Nicht nur über einen Abschied von Torunarigha wird spekuliert. Dodi Lukebakio gilt nach seiner erfolglosen Leihe zum VfL Wolfsburg bei Hertha BSC gewissermaßen als Verkaufskandidat Nummer eins.

Der Grund: Der 24 Jahre alte belgische Nationalspieler, einst als großer Transfer von Manager Michael Preetz nach der ersten Finanzspritze von Investor Lars Windhorst gefeiert, konnte nie die Erwartungen erfüllen. Vor allem seine Einstellung wird immer wieder kritisiert.

Dennoch sollen sich neben Klubs aus seiner Heimat Belgien vor allem Vereine aus Italien, Spanien und England für Lukebakio interessieren. Klar ist: Von den 2019 an den FC Watford gezahlten 20 Millionen Euro sieht Hertha BSC wenig wieder. Lukebakios Marktwert ist auf 7,5 Millionen Euro geschrumpft. Bei Hertha steht der Rechtsaußen noch bis nächsten Sommer unter Vertrag.

Hertha BSC: Valencia pokert um Omar Alderete

Hertha VI: Millionen könnte auch der Verkauf von Verteidiger Omar Alderete (25) bringen. Wie die spanische Marca nun berichtet, will der FC Valencia die Kaufoption in Höhe von 7,5 Millionen Euro nicht ziehen – und damit womöglich den Preis drücken.

Denn der Nationalspieler Paraguays überzeugte in Valencia, machte 29 Ligaspiele und sogar zwei Tore. Deswegen sollen auch Florenz, Villarreal und sogar Top-Klub Atletico Madrid Interesse an Alderete bekunden, sodass Hertha weiter auf eine Millionenzahlung für den 2020 für vier Millionen Euro vom FC Basel verpflichteten Abwehrmann hoffen kann.

BFC Dynamo: Andor Bolyki kehrt nach Halle zurück

Der BFC verliert 15-Tore-Angreifer Andor Bolyki. Der 27 Jahre alte Stürmer trug bereits von 2011 bis 2014 das HFC-Trikot und unterschrieb beim Drittligisten einen Vertrag bis 2024. Alles über den Wechsel lesen Sie hier. 

1. FC Köln: Steffen Baumgart holt BVB-Stürmer Steffen Tigges

Es hatte sich in den vergangenen Tagen abgezeichnet, nun ist es offiziell: Steffen Tigges (23) wechselt von Borussia Dortmund zum 1. FC Köln und unterschrieb einen Vertrag bis 2026. Effzeh-Trainer und Union-Legende Steffen Baumgart bekommt damit einen absoluten Wunschkandidaten.

AS Rom: Jose Mourinho will Ilkay Gündogan

José Mourinho (59) bastelt weiter eifrig am Roma-Kader für die neue Saison. Nach Manchester Uniteds Nemanja Matic (33) soll auch Deutschlands Nationalspieler Ilkay Gündogan (31) von Manchester City losgeeist werden. Der DFB-Star war zuletzt unter City-Coach Pep Guardiola nicht mehr Stammkraft und hatte durchblicken lassen, dass er über einen Wechsel nachdenkt.

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Montag, 13. Juni

Bayern verpflichten Ajax-Talent Gravenberch

Der FC Bayern München hat zum zweiten Mal in diesem Sommer auf dem niederländischen Transfermarkt zugegriffen. Nach der Verpflichtung von Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui präsentierte der deutsche Fußball-Rekordmeister nun den Mittelfeldspieler Ryan Gravenberch als nächsten Neuzugang von Ajax Amsterdam. Der 20 Jahre alte niederländische Nationalspieler hat bei den Münchnern einen Fünfjahresvertrag bis 2027 unterschrieben.

Gravenberch hatte beim niederländischen Meister noch einen Vertrag bis Sommer 2023. Medienberichten zufolge soll der gebürtige Amsterdamer den deutschen Fußball-Rekordmeister eine feste Ablösesumme von etwa 19 Millionen Euro kosten, die sich durch Bonuszahlungen noch um bis zu 5,5 Millionen Euro erhöhen kann. Ajax soll außerdem an einem möglichen Weiterverkauf mit 7,5 Prozent beteiligt werden.

Sonntag, 12. Juni

Ex-DFB-Keeper Leno vor Wechsel zu Fulham?

Der frühere Bundesliga-Torwart Bernd Leno (233 Punktspiele für Bayer Leverkusen) könnte sich nach einer Spielzeit auf der Reservebank vom FC Arsenal verabschieden. Wie der Sender Sky berichtet, soll der Premier-League-Rückkehrer FC Fulham an dem 30-jährigen Keeper interessiert, der bei den „Gunners“ zuletzt kaum noch gespielt hatte.

Leno steht bei Arsenal noch bis 2023 unter Vertrag. Seit der Verpflichtung von Torhüter Aaron Ramsdale vorletztes Jahr ist er dort derzeit aber nur noch die Nummer zwei. So stand der Ex-DFB-Keeper (neun Länderspiele) in der abgelaufenen Saison nur in acht Pflichtspielen im Tor: viermal in der Liga und ebenso oft im Pokal.

Freitag, 10. Juni

Hertha BSC: Fünf Namen fürs Tor

Mit Marcel Lotka und Nils Körber sind zwei von Herthas Torhütern schon weg. An dem nicht immer sattelfesten Alexander Schwolow soll Aufsteiger Schalke dran sein. Laut der Bild-Zeitung hat Hertha selbst fünf Kandidaten auf dem Zettel, die in der kommenden Saison die Nummer eins werden könnten. Ganz oben soll Stefan Ortega stehen, der in den vergangenen beiden Spielzeiten der überragenden Mann bei Arminia Bielefeld war.

Ebenfalls auf der Liste: Kölns langjähirger Rückhalt Timo Horn, der seinen Platz in der vergangenen Saison an Marvin Schwäbe verloren hatte, Arsenals Bankdrücker Bernd Leno, den in Stuttgart ausgebildeten griechischen Nationaltorwart Odisseas Vlachodimos von Benfica Lissabon, sowie Salzburgs Philipp Köhn.

Borussia Dortmund: Kalajdzic, Dembélé, Beljo: Wie heißt der Haaland nachfolger?

Der BVB hat mit Erling Haaland (21) seine Torgarantie an Manchester City verloren. Während einige Beobachter die Offensive mit diversen vielseitig einsetzbaren Spielern bereits gut für die neue Saison gerüstet sehen, scheint man beim BVB doch noch jemanden fürs Sturmzentrum holen zu wollen. Im Fokus steht dabei einer, der auch beim FC Bayern auf der Einkaufsliste steht: Der Stuttgarter Sasa Kalajdzic (24). Mit ihm sollen laut einem Bericht der Bild die Gespräche intensiviert werden.

Sollte es mit dem Österreicher nicht klappen, kursieren derzeit einige Namen, die auf der inoffiziellen Einkaufsliste des Vizemeisters stehen sollen. Darunter sind Lyon Angreifer Moussa Dembélé (25), der Italiener Gianluca Scamacca (23) von US Sassuolo, Jordan Siebatcheu (26) von Young Boys Bern und Dion Drena Beljo (20) von NK Osijek. Wer es wird, dürften die nächsten Wochen zeigen.

Dynamo Dresden: Corona-Pass-Fälscher Anfang übernimmt

Dynamo Dresden geht die Mission Wiederaufstieg mit Marcus Anfang als Trainer an. Der war im November bei Werder Bremen zurückgetreten, nachdem die Staatsanwaltschaft gegen ihn und seinen Assistenten Ermittlungen wegen der Nutzung gefälschter Impfausweise eingeleitet hatte. Das Amtsgericht Bremen verurteilte Anfang später zu einer Geldstrafe von insgesamt 36.000 Euro.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes sperrte ihn als Trainer für ein Jahr und setzt diese Strafe ab dem 10. Juni zur Bewährung aus. Nun hat Anfang einen neuen Job!

Donnerstag, 9. Juni

Hertha BSC: Gladbach schnappt sich nächstes Juwel

Es stand schon fest, aber tut trotzdem noch weg: Herthas Abwehrtalent Jamil Najjar wechselt zu Borussia Mönchengladbach. Das gaben die „Fohlen“ am Donnerstag offiziell bekannt. Bei Gladbach ist der 18 Jahre alte Innenverteidiger zunächst für die U23 eingeplant. Den Deal, über den der KURIER bereits im Januar berichtete, hatte Ex-Manager Max Eberl noch eingefädelt und damit Hertha nach Luca Netz bereits das zweite Talent weggeschnappt.

Real Madrid: Gareth Bale will für den FC Getafe spielen

Alles deutete nach seinem Vertragsende bei Real Madrid auf eine Rückkehr auf die Insel hin. Nach der erfolgreichen WM-Qualifikation mit Wales will Superstar Gareth Bale, vor neun Jahren für 100 Millionen Euro Ablöse von den Tottenham Hotspur zu den Königlichen gewechselt, aber nun doch noch in Spanien bleiben.

Bales Berater hat den Angreifer unter anderem beim FC Getafe angeboten. Dies bestätigte dessen Präsident Angel Torres: „Wir werden die Möglichkeiten abwägen.“ Auch Rayo Vallecano soll wohl eine Option sein. Hintergrund: Bale würde mit seiner Familie gerne im Raum Madrid bleiben. Sein Vertrag beim amtierenden Champions-League-Sieger aus Madrid läuft am 30. Juni aus.

1. FC Union: Ex-Keeper Loris Karius verlässt Liverpool

Union Ex-Keeper Loris Karius verlässt den FC Liverpool endgültig. Das gab der Klub von Trainer Jürgen Klopp am Donnerstag bekannt. Der Vertrag des 28-Jährigen, der vor über vier Jahren sein letztes Spiel für die „Reds“ absolviert hat und zwischenzeitlich an Besiktas Istanbul und nach Köpenick verliehen worden war, läuft zum Ende des Monats aus. Sein Marktwert war zuletzt auf 1,5 Mio. Euro gesunken – der niedrigste Wert seit Sommer 2014.

Karius war 2016 vom FSV Mainz 05 nach Liverpool gewechselt. In seinen ersten zwei Spielzeiten in Anfield absolvierte er 49 Partien und war Stammtorwart, als die Mannschaft in der Saison 2017/18 das Finale der Champions League erreichte. Dort hatte der Torwart mit zwei schweren Patzern allerdings großen Anteil an der 1:3-Niederlage gegen Real Madrid. Das Endspiel in Kiew am 26. Mai 2018 war zugleich sein letztes Pflichtspiel für Liverpool.

FC Valencia: Proteste gegen Gennaro Gattuso

Gennaro Gattuso wird trotz großer Proteste der Fans neuer Trainer des FC Valencia. dpa

Knapp ein Jahr nach dem Vertragsende von Gennaro Gattuso (44) beim SSC Neapel hat Italiener wieder einen Job. Der 73-fache Nationalspieler übernimmt den Trainerposten beim FC Valencia in der spanischen Liga.

Anhänger der Spanier wollten mit einer Internet-Kampagne die Verpflichtung Gattusos verhindern. Strippenzieher war der frühere Vizepräsident Miguel Zorio. Auf seiner Plattform „Marea Valencianista“ veröffentlichte Zorio eine Auflistung von Gattusos Verfehlungen und startete seine Aktion gegen „Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und Gattusos Macho-Gehabe“. Gattuso hatte unter anderem 2013 gesagt: „Ich kann mir Frauen im Fußball einfach nicht vorstellen. Ich sage es nicht gerne, aber so ist es nun einmal.“

Bereits im vergangenen Jahr war eine Kampagne unter dem Hashtag #NoToGattuso gestartet worden, als Gattuso mit Tottenham Hotspur in Verbindung gebracht worden war. Auch dort lehnten ihn viele Fans wegen seiner früheren Äußerungen ab, ein Engagement in der Premier League kam nicht zustande.

RB Leipzig: Pokern mit Konrad Laimer

Sein Ex-Trainer Julian Nagelsmann wünscht sich Konrad Laimer (25) für das zentrale Mittelfeld beim FC Bayern. Nun berichtet der kicker, dass der Rekordmeister dafür tief in die Tasche greifen müsste, denn der Österreicher besitzt entgegen anderslauternder Medienberichte keine Ausstiegsklausel. RB Leipzig wäre bereit, dem Mittelfeldmann eine solche Vertragsoption für das kommende Jahr im Vertrag zu verankern, wenn er im Gegenzug zu einer Verlängerung bereit.

TSG Hoffenheim: Florenz will Florian Grillitsch

Nach seinem Abschied von der TSG Hoffenheim wird der österreichische Nationalspieler Florian Grillitsch vom italienischen Erstligisten AC Florenz umworben. Laut Corriere dello Sport winkt dem 26-Jährigen ein Vierjahresvertrag mit einem Gehalt von 2,1 Millionen Euro pro Jahr.

Zuvor hatte sich auch Lazio Rom für den Mittelfeldspieler, dessen Vertrag in Hoffenheim im Sommer ausläuft. Zudem gab es Gerüchte über Angebote für Grillitsch aus Spanien und England.

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Mittwoch, 8. Juni

FC Bayern: Liverpool lehnt zweites Mané-Angebot ab

Bayern I: Dieser Poker wird zäh: Der FC Liverpool hat übereinstimmen Berichten britischer Medien zufolge auch ein zweites Angebot des FC Bayern München für den Senegalesen Sadio Mané abgelehnt. Der deutsche Fußball-Rekordmeister soll seine erste Offerte von 25 Millionen auf 30 Millionen Pfund inklusive Bonuszahlungen erhöht haben, wie mehrere Zeitungen am Mittwoch meldeten. Das entspricht etwas mehr als 35 Millionen Euro. In dieser Ablöse für den 30 Jahre alte Angreifer sollen Prämien von bis zu 7,5 Millionen Euro enthalten sein.

Die seriöse Zeitung The Times berichtet, Liverpool wolle erst bei einem Gebot über 42,5 Millionen Pfund (etwa 50 Millionen Euro) in Verhandlungen mit dem FC Bayern einsteigen.

1. FC Union: Interesse an Italiens Wunderkind Wilfried Gnonto?

Union I: Das wäre ein echter Hammer und sicherlich eine faustdicke Überraschung: Italiens Wunderkind Wilfried Gnonto (18, Marktwert: 6 Mio. Euro) vom Schweizer Meister FC Zürich ist seit seinem Länderspieldebüt gegen Deutschland (1:1) in aller Munde. Nun soll laut B.Z. auch Union Interesse am von Inter Mailand ausgebildeten Stürmer haben, der in 33 Spielen in der Schweizer Liga acht Tore schoss und drei weitere vorbereitete.

In Zürich hofft man auf eine fette Millionen-Ablöse. Präsident Ancillo Canepa erklärte der Schweizer Zeitung Blick: „Wenn ein Topklub kommt – ich betone, ein Topklub –, sind wir vielleicht gesprächsbereit. Wenn Real und Barcelona kommen, reden wir. Sonst aber nicht.“ Könnte also schwierig werden für den 1. FC Union – trotz erneuter Qualifikation für das internationale Geschäft.

Die besten Karten scheint aber sein alter Arbeitgeber zu haben. „Er ist ein Inter-Fan und träumt davon, zu den Nerazzurri zurückzukehren. Als er ging, tat es ihm sehr leid“, erklärte Gnontos Vater Boris Noel bei „Rai Radio1“.

1. FC Union: Kommt Bochums Milos Pantovic?

Milos Pantovic vom VfL Bochum soll auf dem Zettel des 1. FC Union stehen und könnte im Mittelfeld dabei helfen, Grischa Prömel (r.) zu ersetzen. Imago

Union II: Manager Oliver Ruhnert hat wie gewohnt schon früh allerlei Nägel mit Köpfen gemacht. Ein weiterer Spieler könnte schon bald hinzukommen. Der 1. FC Union soll laut der B.Z. heiß auf Milos Pantovic (25, Marktwert: 1,7 Mio. Euro) vom VfL Bochum sein. Der offensive Mittelfeldspieler legte eine starke Saison beim Aufsteiger hin (vier Tore, vier Vorlagen) und wäre ganz nach dem eisernen Gusto ablösefrei zu haben, da sein Vertrag beim VfL zum 30. Juni ausläuft.

Real Madrid: Luka Modric macht‘s noch einmal

Der 36 Jahre alte Kroate wird gefühlt jedes Jahr noch besser. Folgerichtig verlängerte Luka Modric seinen auslaufenden Vertrag bei Real Madrid bis 2023. Seit Sommer 2012 spielt der Mittelfeldspieler bei Real, seit 2014 an der Seite von Toni Kroos (32). Modric absolvierte bislang 436 Pflichtspiele. Dabei kommt er auf 31 Tore, 73 Vorlagen, drei spanische Meister- und fünf Champions-League-Titel.

FC Bayern: Thomas Müller witzelt über Lewandowski

Bayern I: Nationalspieler Thomas Müller hat gewohnt launig auf den Ärger zwischen Torjäger Robert Lewandowski und seinem Arbeitgeber Bayern München reagiert. „Es schadet nicht, wenn da ein bisschen Bewegung drin ist. Oder immer wieder das Alte neu aufgewärmt wird. Das kann auch gut schmecken wie bei der Mikrowelle“, sagte Müller nach dem 1:1 (0:0) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in der Nations League gegen England in München.

Die Fronten zwischen Lewandowski und dem deutschen Rekordmeister bleiben verhärtet, trotz eines Telefonats zwischen dem Polen und Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Lewandowski will zum FC Barcelona wechseln, die Münchner wollen ihn mit Hinweis auf seinen laufenden Vertrag bis Juni 2023 nicht abgeben. „Mich stört es nicht, wenn das Süppchen weiterkocht“, sagte Müller lächelnd.

Borussia Dortmund: U23-Trainer Enrico Maassen übernimmt Augsburg

Der FC Augsburg hat einen neuen Trainer. Die Fuggerstädter holen nach dem Rücktritt von Markus Weinzierl Dortmunds U23-Coach Enrico Maassen (38). Der Vertrag sei zwar noch nicht unterzeichnet, eine mündliche Einigung soll es aber geben. Die Ablöse nach kurzer Feilscherei: 300.000 Euro.

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Dienstag, 7. Juni

Real Madrid: Aurélien Tchouaméni kommt aus Monaco 

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Um Monacos Aurélien Tchouaméni (22) buhlten fast alle Top-Klubs. Nun soll Real Madrid das Tauziehen um den Franzosen gewonnen haben.

Lange wurde spekuliert, alle Top-Klubs warfen ihren Hut in den Ring, nun soll aber alles klar sein: Frankreichs Aurélien Tchouaméni (22) zieht es von der AS Monaco zu Real Madrid. Das Sportmagazin The Athletic berichtet, dass sich die Königlichen mit dem Spieler und den Monegassen mündlich über eine Zusammenarbeit und einen Transfer geeinigt haben.

Klar ist: Billig wird Tchouaméni nicht. Das Gesamtpaket für den defensiven Mittelfeldmann könnte sogar mehr als 100 Millionen Euro betragen. Demnach legt Real 80 Millionen Euro als fixe Ablöse auf den Tisch. Der Betrag soll sich aber durch diverse Klauseln noch um mehr als 20 Mio. Euro erhöhen können. In der vergangenen Saison absolvierte Tchouaméni 46 Spiele für Monaco und erzielte drei Tore (zwei Assists). Der Deal mit Real soll in den nächsten Tagen verkündet werden.

Hertha BSC: Holt Sandro Schwarz Jean-Paul Boëtius aus Mainz?

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Jean-Paul Boëtius (28) erzielte eins seiner zwei Saisontore in der vergangenen Spielzeit beim 4:0-Sieg gegen Hertha BSC im Dezember in Mainz. 

Hertha I: Das würde passen! Wie der kicker berichtet, hat Hertha BSC ein Auge auf Jean-Paul Boëtius (28) geworfen. Der neue Cheftrainer Sandro Schwarz und der Niederländer kennen sich aus gemeinsamen Tagen beim 1. FSV Mainz 05.

Interessant: Der offensive Mittelfeldmann wäre ablösefrei zu haben, verlängerte seinen auslaufenden Vertrag bei den Mainzern nicht. Mainz-Coach Bo Svensson: „Er war ein sehr wichtiger Spieler, der alles reingehauen hat. Aber er ist ein erwachsener Mann, der eine Entscheidung trifft, die am besten für ihn ist. Wir hatten Interesse, dass er bleibt.“

Boëtius soll vielmehr eine neue Herausforderung suchen und könnte diese bei Hertha gefunden haben. Für die Mainzer kam der bei Feyenoord ausgebildete Profi in 33 von 34 Liga-Spielen zum Einsatz, erzielte dabei zwei Tore (eins davon beim 4:0-Sieg gegen Hertha) und legte vier Treffer seiner Kollegen auf.

Hertha BSC: Andrej Woronin wird kein Co-Trainer

Hertha II: Für viele lag es auf der Hand, doch es kommt anders. Ex-Hertha-Star Andrej Woronin (44) wird nicht wie bereits bei Dynmao Moskau Co-Trainer neben dem neuen Chefcoach Sandro Schwarz: „Die Hertha und Berlin bleiben immer in meinem Herzen. Mir wurde schon zu meiner Rückkehr gratuliert, aber das war verfrüht. Vielleicht kehre ich eines Tages zurück, aber nicht jetzt“, erklärte der ehemalige Stürmer dem kicker, auch wenn er hoffe, „bald in Deutschland arbeiten zu können“.

Über die Zusammenarbeit mit Schwarz bei Dynamo Moskau sagte der Ukrainer: „Ihm zu assistieren war interessant. Sandro setzt auf Zusammenhalt, nimmt sich viel Zeit für jeden einzelnen Spieler.“

Hertha BSC: Interesse an Freiburg-Stürmer Ermedin Demirovic

Stürmer Ermedin Demirovic vom SC Freiburg soll das Interesse von Hertha BSC geweckt haben. Imago

Hertha III: Bereits vergangenen Winter soll es Kontakt gegeben haben, nun ist Sportchef Fredi Bobic laut Bild erneut beim SC Freiburg und bei Stürmer Ermedin Demirovic (24) vorstellig geworden. Der Bosnier lief vergangene Saison unter Trainer Christian Streich 31-mal (zwei Tore) für die Breisgauer auf, durfte aber nie über die vollen 90 Minuten ran und sei deswegen offen, Freiburg zu verlassen. Dem SC soll dabei allerdings eine mittlere Millionen-Ablöse vorschweben.

FC Bayern: Zweiter Versuch bei Leipzig-Star Konrad Laimer

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Österreichs Konrad Laimer (23) spielt noch für RB Leipzig, könnte aber schon bald seinem Ex-Trainer Julian Nagelsmann zum FC Bayern folgen.

Bayern I: Erst im letzten Sommer wechselten Dayot Upamecano (23; 42,5 Millionen Euro Ablöse), Marcel Sabitzer (28; 15 Millionen) und Trainer Julian Nagelsmann (34; bis zu 25 Millionen) von RB nach München. Jetzt hat der Rekordmeister den nächsten Leipzig-Star im Visier: Konrad Laimer (24; Vertrag bis 2023).

Nagelsmann will den laufstarken Laimer als defensiven Allrounder unbedingt nach München lotsen, RB-Trainer Domenico Tedesco den Österreicher dagegen auf keinen Fall abgeben. Entsprechend lehnte Leipzig das erste Laimer-Angebot ab. Nun soll der FC Bayern einen zweiten Versuch starten und rund zwölf Millionen Euro bieten. RB will dagegen für Laimer mindestens 20 Millionen Euro kassieren.

FC Bayern: Robert Lewandowski will Wechsel erzwingen

Bayern II: Robert Lewandowksi (33) jammert weiter und will seinen Bayern-Abschied und Barca-Wechsel jetzt wohl mit der Brechstange erzwingen. Beim polnischen Anbieter OnetSport bekräftigte der Weltfußballer seinen Wechselwunsch und sagte: „Etwas ist in mir gestorben, ich möchte Bayern verlassen, um mehr Emotionen in meinem Leben zu haben.“

Polens Nationalmannschaftskapitän und sein Berater Pini Zahavi hatten zuletzt erklärt, das Thema Bayern München sei für Lewandowski beendet. Der FC Barcelona soll sein neuer Klub werden.

Und dazu ist Lewandowski laut der spanischen Zeitung Marca sogar bereit, nicht zum Trainingsauftakt und somit zur Saisonvorbereitung der Bayern im Juli zu erscheinen. Bereits in den vergangenen Tagen wurde über verschiedene Wege diskutiert, wie sich Lewandowski vom FC Bayern wegstreiken könnte. Gar nicht erst zum Training zu erscheinen, wäre jedoch vermutlich die härteste Variante.

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Montag, 6. Juni

Fenerbahce Istanbul: Keine Zukunft für Mesut Özil

Zwei Jahre hat Ex-Nationalspieler Mesut Özil (33) noch Vertrag am Bosporus. Eine Zukunft scheint er in Istanbul trotzdem nicht mehr zu haben. Zumindest bei Fenerbahce.

Seit Mitte März ist Özil nach einem Streit mit dem damaligen Coach Ismail Kartal suspendiert. Am Freitag stellte der türkische Verein Jorge Jesus (67) als neuen Trainer vor. Neue Hoffnung also für Özil? Nein! Jesus knallhart: „Er hatte seine Zeit, seinen Raum. Ich werde weiterverfolgen, was innerhalb des Klubs als das Ende der Özil-Ära gilt.“ Zweifelsohne sei Özil ein toller Fußballer, der eine schöne Zeit in der Türkei erlebt hat, „die ihm keiner mehr nehmen kann“.

1. FC Union: Hängepartie um Taiwo Awoniyi

Geht er wieder oder bleibt er doch? Die Frage um die Zukunft von 15-Tore-Stürmer Taiwo Awoniyi wird beim 1. FC Union zur Hängepartie. Alles über den möglichen Awoniyi-Abschied lesen Sie hier.

Eintracht Frankfurt: Juventus Turin bietet für Filip Kostic

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Filip Kostic (29) gewann mit Einracht Frankfurt sensationell die Europa League. Jetzt soll er sich mit Juventus Turin über einen Wechsel einig sein.

Großes Zittern bei den Fans von Eintracht Frankfurt. Denn jetzt wird der Poker um Europa-Held Filip Kostic (29) zum ersten Mal so richtig konkret. Laut der italienischen Zeitung La Repubblica sollen sich Italiens Rekordmeister Juventus Turin und der Serbe einig über einen Wechsel sein. Kostic soll in Norditalien einen Dreijahresvertrag plus Option unterschreiben, inklusive kräftiger Gehaltsverbesserung.

Das Problem: Bisher soll Juve nur 15 Millionen Euro für Kostic bieten. Die SGE-Bosse verlangen marktwertgerechte 20 Millionen Euro. Allerdings läuft Kostics Vertrag am Main bereits kommende Saison aus. Will die Eintracht also noch eine Ablöse für den Flügelflitzer mit dem starken linken Fuß kassieren, muss Kostic diesen Sommer verkauft werden.

FC Bayern: Kommt Liverpools Sadio Mané doch nicht?

Es schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis der Transfer von Sadio Mané vom FC Liverpool zum FC Bayern offiziell verkündet würde. Der Spieler und der deutsche Rekordmeister seien sich schon lange einig, auch bei der Ablöseforderung soll man nicht so weit auseinandergelegen haben, schließlich endet Manés Vertrag in Liverpool bereits nächsten Sommer.

Doch jetzt stockt den Bayern aus gleich zwei Gründen der Atem: Zunächst einmal berichten Liverpool-Insider, dass der Klub von Trainer Jürgen Klopp das erste Bayern-Angebot über 21 Millionen Pfund (ca. 25 Mio. Euro) plus weitere fünf Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen unmittelbar abgelehnt hat.

Und: Plötzlich soll auch der Spieler mit einer Vertragsverlängerung liebäugeln. Senegals Nationalspieler ruderte auf Länderspielreise zurück: „Liverpool ist ein großer Klub und ich stehe dort noch unter Vertrag. Ich habe großen Respekt vor Liverpool.“ Damit droht Manés Bayern-Wechsel zur Hängepartie zu werden.

FC Barcelona: PSG steigt aus Dembélé-Poker aus

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Barcelonas Ousmane Dembélé soll bei PSG nicht mehr hoch im Kurs stehen, dafür bei Thomas Tuchel und dem FC Chelsea umso mehr.

Der Vertrag von Frankreichs Flügelflitzer läuft beim FC Barcelona aus, und bisher war Paris der heißeste Kandidat auf die Verpflichtung von Ousmane Dembélé. Nun soll PSG aus dem Poker um den 25 Jahre alten Stürmer ausgestiegen sein und nach dem Verbleib von Kylian Mbappé lieber Verstärkung für das Mittelfeld suchen.

Weiterhin wirbt der FC Chelsea, der nach dem Verkauf von Oligarch Roman Abramowitsch nun wieder handlungsfähig ist, um Dembélé. Ein Trumpf: Thomas Tuchel. Der Trainer  arbeitete bereits erfolgreich mit Dembélé bei Borussia Dortmund zusammen.

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Sonntag, 5. Juni

FC Barcelona: Kommt Mohamed Salah aus Liverpool?

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Liverpools Mohamed Salah war im Champions-League-Finale gegen Real Madrid kaum zu bremsen. Jetzt soll den Ägypter der FC Barcelona locken.

Der FC Barcelona buhlt auch nach Bayerns erneutem Basta (s. unten) weiter um die Dienste von Robert Lewandowski. Und denkt trotz des Schuldenbergs von 1,35 Milliarden Euro auch sonst weiter groß: 2023 soll niemand geringeres als Liverpools Superstar Mohamed Salah (29) nach Spanien wechseln.

Laut „Sunday Mirror“ soll der Ägypter wenn es nach den Katalanen geht im Sommer 2023 ablösefrei beim FC Barcelona aufschlagen. Finanziert werden soll der Mega-Transfer aufgrund Salahs hohem Gehalt durch einen Spotify-Deal, den der FC Barcelona jüngst abgeschlossen haben soll und der dem Klub 235 Mio. Euro einbringt.

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Barca wittert eine Chance, da Salahs Vertragsverhandlungen mit Liverpool stocken sollen. Zuletzt meldeten englische Medien allerdings, dass Salah auf der Insel bleiben will und spekulierten, ob der Stürmer, der in fünf Jahren 118 Tore für das Team von Jürgen Klopp schoss, sich dem FC Chelsea oder Manchester City anschließen könnte.

FC Bayern: Erneutes Basta für Robert Lewandowski

Während der Wechsel von Liverpool-Star Sadio Mané zu den Münchnern immer konkretere Formen annimmt, bleibt beim Fall Lewandowski beim FC Bayern alles beim alten. Bayern-Präsident Herbert Hainer unterstützt jedenfalls das klare Wechsel-Verbot des Polen zum FC Barcelona in diesem Sommer, das Vorstandsboss Oliver Kahn und Sportdirektor Hasan Salihamidzic bereits mehrfach aussprachen.

Der Bild am Sonntag sagte Hainer nun: „Vertrag ist Vertrag. Wo kommen wir denn da hin, wenn ein Spieler einen Vertrag vorzeitig beenden kann?“ Der 67-Jährige zeigte sich auch überrascht, „dass Robert den Weg an die Öffentlichkeit gewählt hat“.

Hinsichtlich der 32-Millionen-Offerte des FC Barcelona gibt sich Hainer gelassen: „Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir keine wirtschaftlichen Nöte haben. Wir wollen die besten Spieler haben und Robert ist einer der besten.“

Hertha BSC: Baggert Fredi Bobic an einem Brasilianer?

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Vinicius Zanocelo (l., 21) spielt derzeit beim FC Santos und soll bei mehreren Klubs in Europa auf dem Zettel stehen, auch bei Hertha BSC.

Der neue Cheftrainer Sandro Schwarz hat in seiner ersten Medienrunde zunächst dementiert, dass er seinen Spielmacher Sebastian Szymanski (23) von Dynamo Moskau mit nach Berlin bringt. Zuvor hatte Szymanskis polnischer Nationaltrainer behauptet, Hertha sei am torgefährlichen Mittelfeldmann dran.

Dafür ploppt ein neues Gerücht aus Italien auf. Der Corriere dello Sport meldet, Hertha BSC habe ein Auge auf Vinicius Zanocelo (21) geworfen. Der brasilianische U20-Nationalspieler hat einen Marktwert von 2,5 Millionen Euro, ist wie Szymanski im Mittelfeld zu Hause und eigentlich noch bis Sommer 2023 von Ferroviária an den FC Santos verliehen.

Zanocelo, der zu den Klienten der deutschen Beraterfirma Rogon gehört (bei Hertha werden Marten Winkler, Linus Gechter, Winterzugang Kelian Nsona und Peter Pekarik von Rogon beraten), soll zudem bei Udinese, Lazio Rom und auch bei Betis sowie dem FC Sevilla auf dem Zettel stehen.

1. FC Union: Sorgen um Jamie Leweling

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Jamie Leweling, Neuzugang des 1. FC Union,  wurde bei der U21 verletzt ausgewechselt.

Zur kommenden Saison will Jamie Leweling in Köpenick durchstarten. Für den Offensivspieler griff der 1. FC Union tief in die Tasche, überweist vier Millionen Euro an Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth. Doch nun ist unklar, ob Leweling unter Trainer Urs Fischer direkt durchstarten kann.

Der Grund: Der 21-jährige eiserne Neuzugang knickte beim EM-Qualispiel der deutschen U21-Nationalmannschaft gegen Ungarn (4:0)  bereits nach neun Minuten um, krachte danach auch noch in eine Werbebande und wurde anschließend ausgewechselt. „Jamie hat vermutlich einen Bänderriss“, erklärte U21-Coach Antonio Di Salvo bereits nach dem Spiel. Leweling ist von der Nationalmannschaft abgereist. Weitere Untersuchungen werden folgen.

AS Rom: Holt José Mourinho Mario Götze aus Eindhoven?

Das Interesse an WM-Held Mario Götze reißt nach dessen starker Saison bei der PSV Eindhoven nicht ab. Doch nun wird es so richtig interessant: Denn niemand Geringeres als Conference-League-Sieger AS Rom und Startrainer José Mourinho (The Special One) ist offenbar an der Verpflichtung von Götze interessiert.

Als Ablösesumme sind laut dem Corriere dello Sport am Sonntag fünf Millionen Euro für den Ex-Dortmunder und -Münchner im Gespräch. Götze hatte das 1:0-Siegtor im WM-Endspiel 2014 gegen Argentinien erzielt. Er soll den Ex-Dortmunder Henrich Mchitarjan bei der Roma ersetzen, denn der Armenier wird voraussichtlich zu Inter Mailand wechseln.

Deutlich konkreter sind allerdings wohl die Verhandlungen der Götze-Seite mit Benfica Lissabon. Dort würde der mittlerweile 30 Jahre alte Götze nämlich erneut auf Trainer Roger Schmidt (55) treffen, mit dem er bereits bei Eindhoven zusammenarbeitete.

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Sonnabend, 4. Juni

Arminia Bielefeld holt Coach Forte

Arminia Bielefeld hat den italienischen Trainer Uli Forte verpflichtet. Wie der Absteiger aus der Fußball-Bundesliga mitteilte, erhält der 48-Jährige einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024 und wechselt vom Schweizer Zweitligisten Yverdon Sport FC zu den Ostwestfalen. Zuvor war er bereits auch als Coach bei Young Boys Bern, Grasshopper Zürich, dem FC St. Gallen und beim FC Zürich. In dieser Zeit gewann er zweimal den Schweizer Pokal.

„Ich freue mich riesig auf diese Herausforderung in der Zweiten Bundesliga mit Arminia. Der deutsche Fußball war schon immer ein Traum von mir. Jetzt geht es endlich los bei einem großen Traditionsverein“, sagte Forte in einer Vereinsmitteilung. Bereits in einer Woche steht am 11. Juni der Trainingsstart der Bielefelder an.

Gladbach bestätigt Farke als neuen Trainer

Borussia Mönchengladbach hat Daniel Farke als neuen Trainer seines Bundesliga-Teams bestätigt. Der 45 Jahre alte Coach habe einen Vertrag bis 2025 unterschrieben, teilte der Verein am Sonnabend mit. Es ist Farkes erste Trainerstation in der Bundesliga. Er war von 2017 bis November 2021 Trainer von Norwich City.

Medienberichte: BVB hat Haaland-Nachfolger gefunden

Diese Nachricht kommt komplett überraschend. Stuttgarts Sasa Kalajdzic und Sébastien Haller von Ajax Amsterdam waren bisher als heiße Favoriten auf die Nachfolge von Erling Haaland als Mittelstürmer bei Borussia Dortmund gehandelt worden. Wie aus dem Nichts taucht nun ein anderer Name auf: Martin Terrier heißt der 25-jährige von Stade Rennes.

Laut gleich mehreren Medienberichten soll der BVB mit dem Mittelstürmer, der eigentlich ein Linksaußen ist und in Liverpool und bei Jürgen Klopp ganz oben auf der Einkaufsliste stehen soll, in Verhandlungen stehen.  Die sollten sogar schon sehr weit gediehen sein. Terrier hatte in der abgelaufenen Ligue-1-Saison 21 Tore in 37 Spielen erzielt und sich damit für größere Aufgaben empfohlen.

Mehrere meist gut informierte Quellen berichten davon, dass Terrier schon in den nächsten Tagen in Dortmund unterschreiben soll.

Rennes-Stürmer Martin Terrier soll angeblich nach Dortmund wechseln. AFP/Damien Meyer

Wenn das stimmt, wäre der Haaland-Nachfolger tatsächlich gefunden. Terrier spielte letzte Saison 17 Spiele auf der Position des Mittelstürmers.

Sadio Mané: Wechsel zum FC Bayern wird immer heißer – was der Star-Stürmer dazu sagt

Die Gerüchte über einen Wechsel von Star-Stürmer Sadio Mané vom FC Liverpool zum FC Bayern werden immer heißer. Das erste Mal hat sich der 30-Jährige jetzt selbst zu seiner sportlichen Zukunft geäußert. Und was er sagt, macht den Bayern-Fans Hoffnung.

Nicht nur in Deutschland steht ein möglicher Wechsel Manés im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Auch im Senegal, dem Heimatland des Stürmers, wollen die Fußballfans unbedingt wissen, wo ihr Liebling künftig die Fußballschuhe schnürt. Bei einer Pressekonferenz der  senegalesischen Nationalmannschaft wurde der 30-Jährige danach gefragt. Anlass war ein Meinungsbild bei Facebook, wonach 60 bis 70 Prozent der Senegalesen wollen, dass Mané Liverpool verlässt.

Der Kommentar des Flügelstürmers dürfte die Bayern-Fans erfreuen: „Ich werde tun, was sie wollen. Wir werden bald sehen. Habt Geduld“, so Mané vielsagend.

Nach übereinstimmenden Medienberichten haben sich die Bayern mit dem Spieler bereits auf einen Dreijahresvertrag geeinigt. Die Verhandlungen mit Liverpool gestalten sich aber schwierig. Die Engländer fordern mindestens 50 Millionen Euro für den Torjäger. Bayern will dagegen nur 30 bis maximal 40 Millionen Euro zahlen. Trotzdem könnte die Einigung kurz bevorstehen!

Sadio Mané müsste sich nicht an eine neue Trikotfarbe gewöhnen. AFP/Anne-Christine POUJOULAT

Gladbach: Daniel Farke wird wohl neuer Trainer

Völlig überraschend hatte Wunschkandidat Lucien Favre (64) bei Borussia Mönchengladbach abgesagt und damit die Suche nach einem neuen Coach auf null gestellt. Schnell wurden Daniel Farke (45) und Vincent Kompany (36) zu den Favoriten auf die Nachfolge von Adi Hütter (52). Nach übereinstimmenden Medienberichten sollen die Gespräche mit Farke inzwischen kurz vor dem Abschluss stehen.  Kompany wird wohl in England den FC Burnley übernehmen.

Daniel Farke dpa/John Walton

Farke würde zum ersten Mal in der Bundesliga arbeiten. Eine guten Namen hatte er sich als Trainer von Norwich City gemacht, wo er von 2017 bis November 2021 erfolgreich war.

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Freitag, 3. Juni

Dynamo Dresden: Neue Chance für Markus Anfang?

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Trainer Markus Anfang entschuldigte sich öffentlich für seinen gefälschten Impfpass und hofft auf eine neue Chance. Die könnte er nun bei Dynamo Dresden bekommen.

Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden sucht weiterhin einen neuen Cheftrainer. Nun sollen laut Bild zwei Kandidaten ins Visier der Sachsen geraten sein: Patrick Glöckner, der zuletzt den SV Waldhof Mannheim auf Platz fünf der Dritten Liga führte, und Markus Anfang, der beim SV Werder Bremen im Herbst wegen seiner Impfpass-Affäre rausflog.

Anfang war im Anschluss vom DFB mit einer Geldstrafe von 20.000 Euro sowie einer Sperre als Trainer bis zum 20. November 2022 bestraft worden. Da die Sperre ab dem 10. Juni für ein Jahr auf Bewährung ausgesetzt wurde, könnte Anfang also rechtzeitig zum Start der Vorbereitung bei Dynamo Dresden am 18. Juni wieder als Cheftrainer arbeiten.

Hertha BSC: Interesse an Straßburg-Stürmer Ludovic Ajorque?

Ludovic Ajorque (M.) schoss Straßburg in der Ligue 1 mit seinen Toren auf Platz 6 und soll damit Hertha BSC und Fredi Bobic auf den Plan rufen. Imago

Ludovic Ajorque hat eine bemerkenswerte Saison hinter sich. Der 28 Jahre alte Mittelstürmer schoss in den vergangenen beiden Spielzeiten Racing Straßburg erst aus dem Tabellenkeller, dann in die Europa League. Nach 16 Toren im Vorjahr kam er diese Saison auf zwölf Treffer und acht Vorlagen, vor allem machte der robuste und 1,97 Meter große Ajorque durch seine Mentalität auf sich aufmerksam.

Eine Einstellung, die Hertha BSC dringend gebrauchen kann. Laut verschiedenen französischen Medien haben die Blau-Weißen deswegen Ajorque auch bereits im Visier. Einen Spielertyp wie Ajorque hat der neue Cheftrainer Sandro Schwarz bisher bekanntlich nicht in seinen Reihen. Ajorque wäre wohl der langersehnte Ersatz für den vor einem Jahr nach Russland verkauften Jhon Cordoba. Ein echter bulliger Mittelstürmer.

Wegen seiner guten Leistungen in der Ligue 1 sollen aber auch französische und internationale Top-Klubs an Ajorque interessiert sein. Knackpunkt für Hertha könnte die hohe Ablöseforderung sein: Weil der Ajorque noch einen Vertrag bis 2024 im Elsass besitzt, rufen die Straßburger rund 16 Millionen Euro für ihn auf.

Interessant: Hertha-Boss Fredi Bobic buhlte bereits um Ajorque, wollte den Stürmer als Manager von Eintracht Frankfurt und als Ersatz für den nach England verkauften Sebastien Haller an den Main lotsen. Richtig konkret soll es damals aber nicht geworden sein. Das könnte sich diesmal ändern.

Hertha BSC: Peter Pekarik bleibt Herthaner

Oldie but Goldie: Rechtsverteidiger Peter Pekarik spielt bereits seit zehn Jahren bei Hertha BSC und verlängerte jetzt seinen auslaufenden Vertrag erneut um ein weiteres Jahr.

Sportchef Fredi Bobic: „Wie wertvoll Peka für Hertha BSC ist, hat er auch in der vergangenen Saison wieder bewiesen. Er ist ein absoluter Vollprofi, total verlässlich und agiert immer im Sinne der Mannschaft und des Vereins. Mit seiner Einstellung und Mentalität tut er uns einfach gut.“

Der 35 Jahre alte Slowake, 2012 vom VfL Wolfsburg nach Berlin gewechselt, ist happy: „Ich denke, ich brauche nach nun zehn Jahren bei Hertha BSC nicht mehr zu betonen, wie sehr ich samt meiner Familie Herthaner und Berliner geworden bin. Der Verein spielt eine große Rolle in unserem Leben und ich freue mich, dass wir auch die nächste Saison zusammen angehen.“

FC Bayern: Real Madrid will Serge Gnabry sofort

Mit Toni Kroos (32) und dem seit gestern bestätigten Transfer von Antonio Rüdiger (29) vom FC Chelsea zu Real Madrid stehen bei den Königlichen bereits zwei DFB-Kicker unter Vertrag. Nun soll wohl schnellstmöglich der dritte Nationalspieler von Bundestrainer Hansi Flick nach Spanien wechseln.

Real soll laut Medienberichten nach dem geplatzten Deal mit PSG-Star Kylian Mbappé nun intensiv um Serge Gnabry vom FC Bayern buhlen. Interesse am Flügelflitzer wird dem aktuellen Champions-League-Sieger schon länger nachgesagt. Jetzt soll es erstmals einen Kontakt zwischen Klub und Gnabrys Spielerberater gegeben haben.

Beim FC Bayern gilt für Gnabry das Gleiche wie für Robert Lewandowski: Verlängern oder verkaufen. Auf ein Angebot der Bayern über 19 Mio. Euro im Jahr soll Gnabry (Vertrag bis 2023) noch nicht reagiert haben. Sollte der 26 Jahre alte Außenbahnspieler nicht verlängern, muss der FC Bayern Gnabry diesen Sommer verkaufen. Sonst droht der nächste ablösefreie Wechsel (Davida Alaba zur Real und Niklas Süle zum BVB) im kommenden Jahr.

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Donnerstag, 2. Juni

Real Madrid: Berlins Antonio Rüdiger kommt vom FC Chelsea

Real Madrid wird zum Schnäppchenjäger! Die Königlichen angeln sich, nach Bayerns David Alaba im Vorjahr, den nächsten Weltklasse-Verteidiger ablösefrei. Berlins Nationalspieler Antonio Rüdiger (29) wechselt nach fünf Jahren beim FC Chelsea zum frisch gebackenen Champions-League-Sieger.

Für Rüdiger ist es die Krönung einer erfolgreichen Karriere, die im Jahr 2000 beim VfB Sperber Neukölln begann. Nach seinem Profi-Debüt für den VfB Stuttgart wechselte Rüdiger zur AS Rom, dann nach London und nun nach Madrid. Rüdiger: „Ich bin stolz und kann es kaum erwarten, für diesen riesigen Klub zu spielen.“

Bei Chelsea gehörte Rüdiger zu den Publikumslieblingen. Der Klub von Trainer Thomas Tuchel konnte wegen Restriktionen gegen Klub-Boss Roman Abramowitsch nicht in den Poker um eine Vertragsverlängerung einsteigen. PSG, Manchester United und der FC Bayern warfen ebenfalls ihren Hut in den Ring. Vergebens. Bei Real unterschrieb Rüdiger nun einen Vierjahresvertrag.

Hertha BSC: Bringt Sandro Schwarz einen Spielmacher mit?

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Gab fast zwei Jahre in Russland bei Dynamo Moskau die Kommandos und coacht ab sofort die Spieler von Hertha BSC: Sandro Schwarz.

Gut Ding will Weile haben! Lange wurde spekuliert, nun ist es amtlich: Sandro Schwarz ist der neue Cheftrainer von Hertha BSC. Der ehemalige Coach des 1. FSV Mainz 05 kommt ablösefrei von Dynamo Moskau, unterschreibt einen Vertrag bis 2024.

Schwarz über seine Aufgabe: „Ich habe große Lust darauf, den Neustart bei Hertha BSC mitzugestalten. Der Verein hat eine schwierige Zeit hinter sich. Das mit Arbeit, Freude und viel Energie zum Positiven zu wandeln, darauf freue ich mich jetzt total.“

Sportchef Fredi Bobic erklärt: „Bei der Suche nach einem neuen Trainer für Hertha BSC standen für mich neben den fachlichen Qualitäten auch Begeisterungsfähigkeit, Leidenschaft und Emotionalität im Blickpunkt. Sandro kann mit seiner Persönlichkeit und der aktiven und vorwärts gewandten Art Fußball spielen zu lassen, eine Bindung zwischen grünem Rasen und dem Umfeld schaffen. Das ist das, was wir bei Hertha BSC brauchen.“

Hertha BSC: Was läuft da mit Sebastian Szymanski? 

Was Hertha auch braucht: einen Spielmacher. Passend dazu schwappen Gerüchte aus Polen rüber, dass Herthas neuer Cheftrainer seinen Dynamo-Spielmacher Sebastian Szymanski mitbringen bringen könnte. Das Sportportal Weszlo meldet, der 23 Jahre alte offensive Mittelfeldmann sei Schwarz’ Lieblingsspieler in Moskau gewesen.

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Sebastian Szymanski soll sich nach zwei Jahren bei Dynamo Moskau bereits von seinem Teamkollegen verabschiedet haben. Wechselt der Pole zu Hertha BSC?

Der Pole Szymanski, unter Schwarz Stammspieler und mit sechs Toren und acht Vorlagen in 27 Liga-Spielen einer der Topscorer im Team, soll sich laut Medienberichten bereits von seinen Mitspielern verabschiedet haben. Polens Nationaltrainer Czeslaw Michniewicz (52) verriet, dass Hertha angeblich in Gesprächen mit Szymanski sei – aber auch, dass Szymanski (Marktwert: 13 Mio. Euro) Angebote mehrerer Klubs vorliegen.

Ob sich Szymanski, der bei Dynamo eigentlich noch bis 2026 unter Vertrag steht und wie Ex-Hertha-Spielmacher Ondrej Duda bei Legia Warschau ausgebildet wurde, wie Schwarz mit den Russen auf eine Vertragsauflösung einigen kann und damit ebenfalls ablösefrei wechseln könnte, ist derzeit noch unklar.

1. FC Union: Hannover 96 buhlt um Bastian Oczipka

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Bastian Oczipka räumte beim 1. FC Union bereits seinen Spind, soll aber dennoch Chancen auf einen Verbleib haben. Nun buhlt auch Hannover 96 um ihm.

Die Zukunft von Rechtsverteidiger Bastian Oczipka ist beim 1. FC Union immer noch nicht geklärt. Nun soll sich Zweitligist Hannover 96 um den 33 Jahre alten Abwehrmann bemühen. Die Niedersachsen wollen mit ihrem neuen Trainer Stefan Leitl (kam von Greuther Fürth) wieder in Richtung Bundesliga-Aufstieg schielen und dafür den Kader auch mit Erfahrung verstärken.

Davon hat Oczipka, vergangene Saison für den 1. FC Union in 18 Pflichtspielen am Ball und trotz seiner unklaren Zukunft bereits mit Blumen verabschiedet, reichlich. In seiner Karriere kommt Oczipka auf stolze 304 Bundesliga-Einsätze, dazu kommen 58 Spiele in der Zweiten Liga.

1. FC Union: Mega-Schnäppchen Glatzel verlängert beim HSV

Für weniger als zwei Millionen Euro war Hamburgs 27-Tore-Stürmer Robert Glatzel auf dem Markt, was nicht nur den 1. FC Union auf den Plan gerufen haben soll. Doch das Mega-Schnäppchen löste sich in Luft auf: Glatzel bleibt beim HSV, verlängerte laut Bild seinen Kontrakt bis 2025 inklusive Gehaltssprung.

Borussia Dortmund: Real Madrid jagt Jude Bellingham

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Jude Bellingham verstand sich mit Torjäger Erling Haaland prächtig. Der Norweger wechselte zu Manchester City, Bellingham wird von Real Madrid gejagt.

Dass die ganz großen Klubs bereits diesen Sommer beim BVB wegen Mittelfeld-Juwel Jude Bellingham (18) anklopfen, war nach dessen starker Saison zu erwarten. Nun soll Real Madrid die Fühler nach Bellingham ausgestreckt haben.

Der Grund: Nach dem erneuten Champions-League-Gewinn wollen die Königlichen den Umbruch im Team von Trainer Carlos Ancelotti vorantreiben. Für die Routiniers  Toni Kroos (32) und Luka Modric (36) soll bereits in der kommenden Saison bei Real Madrid Ersatz her. Laut englischen Medien soll Bellingham an deren Seite reifen und ab 2023 das Kommando im Mittelfeld von Real Madrid übernehmen. Neben Real seien  auch Manchester United und Liverpool am BVB-Star interessiert.

Klar ist: Wer auch immer Bellingham (Vertrag bis 2025, keine Ausstiegsklausel) verpflichten will, muss richtig tief in die Tasche greifen. Der BVB will den Engländer nach dem 75-Millionen-Euro-Abgang von Erling Haaland zu Manchester City unbedingt halten und würde wohl erst aber einen Angebot jenseits der 100-Millionen-Euro-Grenze ins Grübeln geraten. Eine Summe, die Real nach der geplatzten Verpflichtung von PSG-Star Kylian Mbappé (bleibt in Paris) wohl locker investieren könnte.

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Mittwoch, 1. Juni

VSG Altglienicke: Manske-Brüder nach Meppen

Regionalligist VSG Altglienicke muss den Verlust zweier Leistungsträger hinnehmen. Die Brüder Johannes und Paul Manske, Söhne des jüngst zurückgetretenen Hertha-Vizes Torsten Manske, wechseln zu Drittligist SV Meppen. Beide erhielten bei den Niedersachsen einen Zweijahresvertrag.

Die Geschwister wurden beide in der Jugend von Hertha BSC und Hertha Zehlendorf ausgebildet. Der 22 Jahre alte Angreifer Johannes Manske lief für Viktoria Berlin und Altglienicke auf, ehe er 2021 zum SC Freiburg II wechselte. Mit der Mannschaft gelang ihm der Aufstieg in die dritte Liga. Von Freiburg ging es dann zurück nach Berlin. Paul Manske kann im Mittelfeld oder auch in der Defensive eingesetzt werden. Seit 2020 spielte er für Altglienicke.

Kommt Union-Kicker Kai Wagner aus der MLS?

Kai Wagner (r.) vom MLS-Klub Philadelphia Union soll das Interesse von Hertha BSC geweckt haben. Imago/Team 2

Baggert Hertha an einem Union-Spieler? Doch bevor hier gleich alle Schnappatmung bekommen, nein, es geht nicht um einen Eisernen aus Köpenick. Laut Transfermarkt baggern die Blau-Weißen an dem 25-jährigen Linksverteidiger Kai Wagner. Der kickte vor vier Jahren noch für die Würzburger Kickers in  der 3. Liga und wechselte dann über den großen Teich, um beim MLS-Klub Philadelphia Union Stammspieler zu werden. Insgesamt 106 Partien sind für Wagner dort beim derzeitigen Tabellenzweiten der Eastern Conference notiert. In der Vorsaison scheiterte Philadelphia erst im Halbfinale der Playoffs. Neben Hertha wird Stuttgart Interesse nachgesagt.

FC Bayern: Heribert Bruchhagen hofft auf Lektion für Robert Lewandowski

Ex-DFL-Boss Heribert Bruchhagen hofft, dass die Bayern bei Robert Lewandowski hart bleiben und den Polen nicht gehen lassen. Imago/Team 2

Ex-DFL-Geschäftsführer Heribert Bruchhagen zeigt klare Kante im Kasperl-Theater um Weltfußballer Robert Lewandowski. Der Pole will ja den FC Bayern unbedingt verlassen, seinen Wechsel erzwingen. „Für heute steht fest: Meine Geschichte mit Bayern ist vorbei. Nach allem, was in den letzten Monaten geschehen ist, kann ich mir eine weitere gute Zusammenarbeit nicht vorstellen“, hatte der 33-Jährige jüngst Öl ins Feuer gegossen. Jetzt gibt es den Konter von Bruchhagen. „Es wäre schon gut, wenn man diesen Beratern und auch den Spielern mal eine Lektion erteilen würde“, sagte der 73-Jährige in einem RTL-Interview. Es sei Teil des Geschäfts, dass Berater einen Wechsel öffentlich lancierten, so Bruchhagen weiter. „Dass der Spieler sich derartig äußert, das ist schon eine neue Qualität“, sagte der langjährige Bundesliga-Manager. Bruchhagen hofft nun, „dass die Bayern die Kraft hätten“, Lewandowski zum Bleiben zu zwingen. Dessen Vertrag läuft ja erst 2023 aus.

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Dienstag, 31. Mai

1. FC Union: Tim Skarke kommt aus Darmstadt!

Was der KURIER am Vormittag hier im Ticker aufgriff, ist nun amtlich. Flügelflitzer Tim Skarke (25) wechselt ablösefrei aus Darmstadt zum 1. FC Union. Alles über den Transfer lesen Sie hier.

Hertha BSC: Verteidiger Filip Uremović soll Abwehr stärken

Hertha I: Fredi Bobic hatte angekündigt, den Kader von Hertha BSC in diesem Sommer erneut umzukrempeln. Nun zog der Kaderplaner den ersten Zugang an Land: Filip Uremović, die vergangenen zwei Jahren an den englischen Zweitligisten Sheffield United verliehen, wechselt ablösefrei vom russischen Erstligisten Rubin Kazan nach Berlin.

Der kroatische Innenverteidiger kann auch auf der rechten Abwehrseite spielen, unterschrieb bei Hertha einen Vertrag bis 2026 und erhält die Rückennummer 5 von Niklas Stark, den es nach sieben Jahren bei Hertha BSC zu Werder Bremen zog.

City-Press
Erster Zugang für Hertha BSC: Sportchef Fredi Bobic und Verteidiger Filip Uremović bei der Vertragsunterschrift.

Bobic freut sich über den neuen Mann, der bereits fünf Länderspiele für Kroatien bestritt. Das letzte liegt allerdings vor eineinhalb Jahren: „Neben seiner Flexibilität überzeugt uns seine Robustheit im Zweikampf sowie seine Führungsstärke auf dem Platz, die er nicht zuletzt als Kapitän bei seinem Ex-Verein unter Beweis gestellt hat. Wir freuen uns sehr, dass sich Filip für einen Wechsel nach Berlin entschieden hat.“

Der 1,84 Meter große Rechtsfuß freut sich auf die neue Herausforderung: „Ich möchte den nächsten Schritt in meiner Karriere machen, mich weiter verbessern und der Mannschaft helfen - deswegen bin ich hier.“

Hertha BSC: Rolle rückwärts bei Jessic Ngankam

Hertha II: Von nicht mal einer Woche wurde vermeldete, dass Herthas Eigengewächs Jessic Ngankam (21) wohl bei Absteiger Greuther Fürth bleiben wird. Die Franken verpflichteten den zunächst ausgeliehenen Angreifer dank einer Kaufoption für 1,5 Millionen Euro.

Doch Hertha baute eine Rückkaufsoption ein – und zog diese nun für etwas mehr als die kassierten 1,5 Mio. Euro. Ngankam ist damit ab sofort wieder Herthaner und unterschrieb einen neuen Vertrag bis 2025. Sportchef Fredi Bobic: „Jessic kehrt nun mit guten Erfahrungen zu uns zurück. Wir freuen uns auf ihn und auch darüber, dass er seinen Vertrag bei uns um weitere zwei Jahre verlängert hat.“

1. FC Union: Schnappt sich Union HSV-Torjäger Robert Glatzel?

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HSV-Stürmer Robert Glatzel, hier im Relegations-Duell gegen Hertha BSC, soll auf dem Radar des 1. FC Union sein.

Union I: Der 1. FC Union soll ein Auge auf 27-Tore-Stürmer (22 in der Liga, fünf im Pokal) Robert Glatzel vom Hamburger SV geworfen haben. Der 28 Jahre Angreifer sei laut Bild nach seiner bärenstarken Saison dank einer Ausstiegsklausel bis Ende Juni für nur zwei Millionen Euro zu haben. Entsprechend hätten gleich vier Bundesligisten Interesse, Glatzel zu verpflichten.

Neben dem 1. FC Union wird auch über eine Rückkehr zu Glatzels einstigem Klub, dem 1. FSV Mainz 05 spekuliert. Mainz-Manager Christian Heidel winkt eher ab: „Wenn Robert zurück nach Mainz wollte, würden wir uns natürlich damit beschäftigen. Ich glaube aber, dass er beim HSV bleibt. Und selbst wenn nicht, es gibt nach seiner Saison sicher 15 große Vereine, die Interesse an ihm haben.“

Union, zum zweiten Mal nacheinander im internationalen Geschäft, könnte da deutlich bessere Karten haben ...

1. FC Union: Was läuft da mit Darmstadts Tim Skarke?

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Tim Skarke dribbelte sich mit seinem Tempo auf Darmstadts rechter Seite in den Fokus vieler Klubs. Auch der 1. FC Union soll ein Auge auf ihn geworfen haben.

Union II: Neben Glatzel buhlt der 1. FC Union angeblich auch weiter um die Dienste vom Tim Skarke (25). Darmstadts rechter Flügelspieler hatte mit den Lilien den Bundesliga-Aufstieg knapp verpasst, peilt aber dennoch den Sprung ins  Oberhaus an und könnte in Köpenick landen.

Mit Darmstadt sollen die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung zumindest stocken. Skarke, dessen Arbeitspapier am 30. Juni ausläuft, wäre ablösefrei zu haben und spielte sich vor allem in der abgelaufene Rückrunde in den Fokus, nachdem er fast die komplette Hinrunde verletzt verpasste. Skarkes starke Quote: Fünf Tore in 18 Spielen.

Hertha BSC: Salzburg-Stürmer Junior Adamu im Gespräch

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Stürmer Junior Adamu (20) von RB Salzburg soll bei Hertha BSC auf der Liste stehen.

Hertha III: Laut der englischen Daily Mail soll Hertha BSC mehr als ein Auge auf Salzuburg-Stürmer Junior Adamu (20)  geworfen haben. Der U21-Nationalspieler Österreichs stürmte in der vergangenen Saison an der Seite von BVB-Zugang Karim Adeyemi und soll wie Deutschlands Nationalspieler bereit für einen Wechsel in die Bundesliga sein.

Das Gerücht hat aber einen fetten Haken: RB Salzburg ruft für Adamu, der derzeit sechs Millionen Euro wert ist, wegen seines bis 2025 laufenden Vertrags satte 15 Millionen Euro an Ablöse auf. Das wäre eindeutig zu viel für Hertha BSC. Sportchef Fredi Bobic hat bereits angekündigt, dass Hertha einen Transferüberschuss erzielen muss.

Und: Adamu (erzielte in 30 Spielen sieben Tore und legte dazu fünf Buden auf) soll außerdem bei West Ham, Southampton und Ajax Amsterdam auf dem Zettel stehen – sowie, wenig überraschend, auch bei RB Leipzig, die sich ja gerne in Salzburg bedienen.

Hertha BSC: Nils Körber wechselt zu Hansa Rostock

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Nils Körber streckte sich bei Hertha BSC in den vergangenen zwei Jahren nur auf dem Trainingsplatz. Nun sucht er bei Hansa Rostock sein Glück.

Hertha IV: Dass Torhüter Nils Körber Hertha BSC verlässt stand fest. Jetzt ist klar, wohin es den gebürtigen Berliner zieht: Zu Zweitligist Hansa Rostock. Bei der Kogge wird der 25 Jahre alte Schlussmann wohl zum Herausforderer von Stammkeeper Markus Kolke.

Körber wurde bei Hertha BSC ausgebildet, ging 2017 für eine Saison zu Preußen Münster in die 3. Liga, ein Jahr später für zwei Jahre zum VfL Osnabrück, mit dem er 2019 in die 2. Liga aufstieg. Nach seiner Rückkehr zu Hertha blieb Kröber in den vergangenen zwei Jahren nur die Reservistenrolle. Jetzt sucht er bei Hansa Rostock sein Glück.

PSV Eindhoven: Poker mit Benfica Lissabon um Mario Götze

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Harmonierten in Eindhoven bestens und könnten auch bei Benfica zusammenarbeiten: Trainer Roger Schmidt und WM-Held Mario Götze.

Unter Trainer Roger Schmidt (55) blühte Mario Götze bei der PSV Eindhoven in den Niederlanden wieder auf, sodass der mittlerweile 29 Jahre alte Offensivspieler wieder in aller Munde ist. Gerüchte darüber, dass sich Deutschlands  WM-Held von 2014 mit einem Abschied aus Eindhoven beschäftigt gibt es schon länger – spätestens seit klar ist, dass Schmidt den Klub in diesem Sommer Richtung Benfica Lissabon verlassen wird.

Eindhovens Technischer Direktor John de Jong erklärte dem Portal Voetbal International, dass man eigentlich nicht gewillt sei, Götze nach zwei Jahren wieder abzugeben. In Richtung des Ex-Trainers Schmidt, der noch bis Ende Juni offiziell im Verein tätig ist, lässt de Jong aber eine Hintertür offen: „Ich habe mit Roger nicht darüber gesprochen, ob er Spieler mitnehmen will. Wenn er eine große Tasche voller Geld mitbringt, gibt es Gespräche.“ Bedeutet: Der Poker um Götze ist eröffnet.

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Montag, 30. Mai

Hertha BSC: Fredi Bobic will Ishak Belfodil halten

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Ishak Belfodil traf für Hertha BSC sechsmal, auch im wichtigen Abstiegsspiel gegen den VfB Stuttgart. Bleibt der Algerier in Berlin?

Hertha I: Vor einem Jahr holte Herthas Sportchef Fredi Bobic Ishak Belfodil für nur 500.000 Euro von der TSG Hoffenheim nach Berlin und stattete den Algerier mit einem Einjahresvertrag aus. Nach einer ordentlichen Saison bei Hertha mit sechs Toren und drei Vorlagen in 27 Spielen sollen mehrere Klubs Interesse am 30 Jahre alten und 1,92 Meter großen Stürmer haben. Laut Kicker will Bobic Belfodil halten und schon bald über eine Vertragsverlängerung sprechen.

Hertha BSC: Sandro Schwarz tritt zurück, dementiert Einigung

Hertha II: Geht nun alles ganz fix? Der frühere Bundesliga-Trainer und Hertha-Kandidat Sandro Schwarz ist als Coach von Dynamo Moskau zurückgetreten und will seinen bis 2024 laufenden Vertrag auflösen. „Die Welt hat sich in letzter Zeit sehr ernsthaft verändert, aber ich habe betont, dass wir diesen Weg bis zum Ende gehen müssen, aber heute ist mein letztes Spiel“, erklärte der Trainer am Sonntag nach der 1:2-Finalpleite im Pokal gegen den Lokalrivalen Spartak Moskau.

Eine Einigung mit Hertha BSC dementierte Schwarz. Der 43 Jahre alte Coach erklärte, er habe „keine Vereinbarung mit einem anderen Verein“. Bedeutet: Der Poker mit Dynamo über eine Vertragsauflösung ist in vollem Gange.

Eintracht Frankfurt: Juventus will Euro-Held Filip Kostic

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Wurde zum Europa-League-Spieler der Saison gewählt und wird nun von Juventus Turin umworben: Frankfurts Filip Kostic.

Außenbahnflitzer Filip Kostic war sich vergangene Saison bereits mit Inter Mailand einig, bekam aber keine Freigabe von der Frankfurter Eintracht. Nach dem fantastischen Gewinn der Europa League ist der Serbe, der in der Europa League zum Spieler der Saison gewählt wurde, erneut heiß begehrt.

Wie die italienische Zeitung Gazzetta dello Sport berichtet, ist Juventus Turin heiß auf den 29 Jahren alten Linksaußen der SGE. Eigentlich stand Ivan Perisic ganz oben auf der Wunschliste der Turiner, da der Kroate aber wohl zu Tottenham geht, rückt Kostic nun ganz nach oben. Demnach sei man in Turin bereit, 15 Millionen Euro für Kostic zu bezahlen.

FC Bayern: Einigung mit Liverpool-Star Sadio Mané?

FC Bayern I: Transfer-Experte Fabrizio Romano meldet, Sadio Mané habe sich entschlossen, den FC Liverpool trotz seines Vertrags bis 2023 in diesem Sommer zu verlassen. Die Bayern sollen dem 30 Jahre alten Senegalesen einen Dreijahresvertrag bieten. Im Raum steht einen Ablöse von 30 Millionen Euro. Laut Romano liegen die Bayern zwar gut im Rennen, es soll aber noch weitere Klubs geben, die um den schnellen Stürmer buhlen – allen voran PSG.

FC Bayern: Robert Lewandowski spricht über Barca-Wechsel

Bayern II: Super-Stürmer Robert Lewandowski hat sich klar positioniert: Der Pole will unbedingt und trotz seines bis 2023 laufenden Vertrags den FC Bayern verlassen und zum FC Barcelona wechseln. Am Rande des Formel-1-Rennens in Monaco antwortete Lewandowski gegenüber dem polnischen TV-Sender Eleven Sports auf die Frage, wie gerne er Spieler der Katalanen wäre: „Ehrlich, das hängt von vielen Faktoren ab und nicht nur davon, wie gerne ich das möchte, sondern wichtig ist auch, was sich ereignet.“

Seine Situation sei klar, sagte der Pole weiter. „Also braucht man hier nicht weiter Mitleid zu erregen und mehr über dieses Thema zu reden.“ Umso mehr hofft Lewandowski, dass es zeitnah mehr Klarheit geben.

Dass er seine Zukunft nicht mehr beim FC Bayern sieht, unterstrich Lewandowski am Montag auf einer Pressekonferenz der polnischen Nationalmannschaft in nie dagewesener Deutlichkeit: „Meine Geschichte bei Bayern ist vorbei! Ich sehe keine Möglichkeit mehr, weiter für diesen Klub zu spielen.“

Hertha BSC: U23-Spielmacher Gayret geht nach Halle

Vor drei Jahren kam der offensive Mittelfeldspieler Timur Gayret von Viktoria Berlin zu Herthas U23 und in der vergangenen Saison konnte er endlich so richtig auftrumpfen. In 31 Spielen in der Regionalliga Nordost schoss er 14 Tore und legte zehn weitere auf. Für eine Nominierung für den Profikader reichte es dennoch nicht.

Da er nun die U23-Grenze überschreitet, sucht Gayret eine neue Herausforderung – und die soll beim Halleschen FC liegen. Beim HFC, wo auch Ex-Union-Keeper Daniel Mesenhöler unter Vertrag steht, würde Gayret erstmals Drittliga-Erfahrungen sammeln.

Borussia Dortmund: Tauziehen mit Ajax Amsterdam um Sebastien Haller

Der BVB hat schon einiges auf dem Transfermarkt erledigt, doch in Dortmund scheint man sich noch uneins, ob man sich nach dem Haaland-Abgang im Sturm noch einmal verstärken soll. Es gibt Stimmen, die die Personallage durch zahlreiche Offensivspieler als entspannt ansehen, andere würden neben U23-Mann Steffen Tigges gerne noch einen hochgewachsenen Stürmer sehen. Ein Auge wurde dem Vernehmen nach auf den ehemaligen Frankfurter Sebastien Haller geworfen, der bei Ajax Amsterdam unter Vertrag steht.

Doch die Verhandlungen sollen stocken. Drang zuletzt noch durch, dass es nur noch um die Ablöse gehe – Ajax sollte 35 Millionen Euro verlangt haben, Dortmund deutlich weniger zahlen wollen – verkündete Brancheninsiders Pedro Almeida nun, dass Ajax einem Verkauf komplett den Riegel vorschieben will. Der Grund sei, dass in diesem Sommer mit Noussair Mazraoui und (wahrscheinlich auch) Ryan Gravenberch bereits zwei Ajax-Schlüsselspieler wechseln – zum FC Bayern.

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Sonntag, 29. Mai

Hertha BSC: Fredi Bobic auf Stürmersuche

Hertha I: Fredi Bobic stellte sich nach rund sieben Stunden zum Ende der Mitgliederversammlung von Hertha BSC den Fragen vieler Mitglieder. Dabei stellte der Sport-Boss viele Transfer in Aussicht, sieht vor allem im Sturm nach 37 Toren in 34 Spielen der vergangenen Bundesliga-Saison Handlungsbedarf: „Wir brauchen in der Offensive Verstärkungen. Es gibt mehrere Positionen, auf denen wir Ausschau halten. Eine Kernposition ist der Sturm.“

Hertha BSC: Lars Windhorst stellt neue Millionen in Aussicht

Hertha II: 374-Millionen-Investor Lars Windhorst erntete auf der MV Pfiffe, aber auch bemerkenswert viel Applaus. Auch, als er neue Millionen in Aussicht stellt: „Mein Ziel ist, dass Hertha BSC extrem erfolgreich wird. Wenn Hertha BSC extrem erfolgreich wird und nach oben kommt, wo es hingehört, dann ergibt sich vieles von selbst. (...) Ich werde weiteres Eigenkapital geben, wenn es einen richtigen Neuanfang gibt. Ich bin dabei die nächsten zehn oder zwanzig Jahre. Ich gehe nicht weg, das ist gar nicht möglich.“

Hertha BSC: Kritik an Umgang mit Niklas Stark

Hertha III: Gegenwind gab es für Bobic nicht nur für die Kaderplanung. Ein Mitglied bemängelt, dass es vor allem für Niklas Stark keine offizielle Verabschiedung gab. Jemand anders ist sauer, dass die Mannschaft z.B. nach dem ersten Spiel gegen den HSV nicht in die Ostkurve gekommen war. Bobic sagt zu, dass das Thema im Sommer deutlich angesprochen wird.

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Samstag, 28. Mai

Hertha BSC: Niklas Stark wechselt zu Werder Bremen

Blau-weißer Tiefschlag: Herthas Vize-Kapitän Niklas Stark (27) wechselt ablösefrei zu Bundesliga-Rückkehrer Werder Bremen.

Dass Stark Hertha nach sieben Jahren verlässt, war bereits seit Monaten klar. Bobic verlängerte zu Saisonbeginn mit Dedryck Boyata, holte im Winter mit Marc Kempf aus Stuttgart einen weiteren Verteidiger und legte die Gespräche mit Stark auf Eis.

Dagegen streckten viele Klubs die Fühler nach Stark aus, auch aus der finanzstarken englischen Premier League. Umso mehr wird bei vielen Hertha-Fans Starks neues Ziel für Stirnrunzeln sorgen. Denn mit seinem Werder-Wechsel ist klar: Ums Geld ging es nicht. Dafür ist der Aufsteiger zu klamm.

1. FC Union: Pawel Wszolek will in Warschau bleiben

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Pawel Wszolek (l.) hatte beim 1. FC Union nicht viel zu feiern, jubelt aber dafür umso häufiger bei Legia Warschau.

Beim 1. FC Union spielte Pawel Wszolek so gut wie gar nicht. Lediglich 17 Minuten kam der Pole nach seinem Wechsel im vergangenen Sommer von Legia Warschau unter Trainer Urs Fischer zum Einsatz, als er in der zweiten Pokalrunde beim 3:1-Sieg nach Verlängerung beim Drittligisten Waldhof Mannheim ran durfte.

Im Winter kehrte der Mann für rechte Mittelfeld als Leihspieler zu Legia zurück – und überzeugte, indem er in 14 Spielen sechs Tore erzielte und dazu drei Vorlagen beisteuerte. Nun berichtet der kicker, dass Wszolek gern in seiner Heimat bleiben würde.

Hertha BSC: Holt Fredi Bobic einen Kroaten-Kracher?

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Hajduks Filip Krovinovic gilt als technisch versiert und torgefährlich. Eigenschaften, die Hertha BSC in der Offensive gut gebrauchen kann. 

Sportchef Fredi Bobic will den Kader von Hertha BSC ordentlich umkrempeln. Jetzt meldet 24Sata, die größte Boulevardzeitung Kroatiens, dass Hertha ein Auge auf Filip Krovinovic von Hajduk Split geworfen haben soll.

Der Kroate ist im offensiven Mittelfeld zu Hause, könnte also für neue, dringend benötigte Kreativität sorgen, die seit dem Verkauf von Ondrej Duda bereits vor zwei Jahren flöten gegangen ist.

Laut 24Sata soll Hertha den 26 Jahre alten Krovinovic, der bereits für Benfica, West Bromwich und Nottingham Forest gespielt hat und jüngst von Zlatko Dalić in die kroatische Fußballnationalmannschaft berufen wurde, schon länger beobachten – zuletzt am Donnerstag beim 3:1-Pokalsieg gegen HNK Rijeka.

Krovinovic erzielt in 32 Spielen sieben Tore und gab dazu sechs Vorlagen. Als Ablöse stehen fünf Millionen Euro im Raum.

FC Bayern München: Ärger mit Klopp wegen Sadio Mané

Der FC Bayern feilt weiter am Super-Sturm: Robert Lewandowski soll weiterhin, trotz seiner Abwanderungsgedanken in Richtung FC Barcelona, in München bleiben und mit Liverpools Sadio Mané einen kongenialen Partner an die Seite gestellt bekommen. Dabei soll der FC Bayern tatsächlich gute Chancen haben, den Senegalesen aus seinem bis 2024 laufenden Vertrag herauszukaufen. Als Ablöse ruft Liverpool rund 40 Mio. Euro auf. Auch PSG soll sich um Mané bemühen.

Reds-Coach Jürgen Klopp reagiert auf die Gerüchte vor dem Champions-League-Finale gegen Real Madrid mit reichlich Sarkasmus. „Es ist nicht das erste Mal, dass Bayern-Gerüchte direkt vor einem großen Spiel die Runde machen“, erklärte Kloppo – und dachte dabei sicher an den Wechsel von Mario Götze von Borussia Dortmund zum FC Bayern 2013, der nur Stunden vor dem Halbfinale gegen Real Madrid damals für mächtig Wirbel beim BVB sorgte.

FC Bayern München: Serge Gnabry vor Abschied

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Robert Lewandowski(l.) will der FC Bayern in diesem Sommer verlassen. Deutschlands Nationalspieler Serge Gnabry grübelt noch.

Und noch mal FC Bayern: Die Gerüchte halten sich hartnäckig, dass Nationalspieler Serge Gnabry die Münchner noch in diesem Sommer verlassen könnte. Der 26 Jahre alte Offensivmann hat bislang alle Angebote der Bayern-Bosse, seinen 2023 auslaufenden Vertrag zu verlängern, abgelehnt.

Nachdem Real Madrid im Poker mit PSG um Kylian Mbappé überraschend leer ausgegangen ist, sollen die Königlichen intensiv um Gnabry buhlen. Gnabry selbst soll auch mit einer Rückkehr nach England liebäugeln, wo er einst beim FC Arsenal spielte.

Die Bayern wollen wiederum den Gnabry-Gau, den nächsten ablösefreien Abgang nach David Alaba (Madrid) und Niklas Süle (Dortmund) unbedingt vermeiden und sollen für Gnabry, sollte er nicht diesen Sommer verlängern, 40 Mio. Euro aufrufen.

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Freitag, 27. Mai

1. FC Union: Keine Rückkehr für Leon Dajaku

Leon Dajaku hinterließ beim AFC Sunderland einen guten Eindruck und kehrt wohl nicht mehr zum 1. FC Union zurück. Imago

Er galt als großes Versprechen, konnte die Erwartungen beim 1. FC Union aber nicht erfüllen. Leon Dajaku, vor eineinhalb Jahren erst per Leihe und dann für 1,5 Millionen Euro vom FC Bayern München verpflichtet, kehrt wohl nicht mehr nach Köpenick zurück. The Northern Echo berichtet, dass der 21 Jahre alte offensive Mittelfeldmann nach seiner Leihe fest zum AFC Sunderland wechselt. Der einstige Premier-League-Klub schaffte jüngst den Aufstieg in Championship (Zweite Liga auf der Insel). Dajaku kam in 22 Spielen auf acht Scorerpunkte (vier Tore, vier Vorlagen).

Borussia Dortmund: Interesse an David Raum?

Hoffenheims David Raum spielte eine starke Saison und soll beim BVB auf dem Zettel stehen. Imago/Thomas Voelker

Das große Aufrüsten beim BVB geht weiter. Nach Niklas Süle, ablösefrei vom FC Bayern, und Nico Schlotterbeck (kommt für 20 Millionen vom SC Freiburg) greift Dortmund bereits nach dem dritten Nationalspieler: Hoffenheims David Raum (24).

Raum, erst im Vorjahr von Greuther Fürth nach Hoffenheim gewechselt, erzielte als Verteidiger drei Tore und 13 Assists und landete durch seine starken Leistungen prompt bei Bundestrainer Hansi Flick in der Nationalelf.

Raum soll einem Wechsel nicht abneigt sein, zumal die TSG in der kommenden Saison nicht international vertreten ist.

Hertha BSC: Greuther Fürth kauft Jessic Ngankam

Jessic Ngankam kehrt nicht zu Hertha BSC zurück, jubelt in Zukunft weiter für Greuther Fürth. Imago/ Wolfgang Zink

Arne Maier wurde jüngst an den FC Augsburg verkauft. Nun geht das nächste blau-weiße Eigengewächs. Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth soll dicht vor der Verpflichtung von Angreifer Jessic Ngankam stehen.

Hertha BSC kassiert dafür ordentlich ab. Bei rund 1,5 Millionen Euro soll laut Kicker die Kaufoption für Ngankam liegen, der in dieser Saison bereits an die Franken ausgeliehen war und wegen eines Kreuzbandrisses erst im Saisonendspurt regelmäßig zum Einsatz kam (drei direkten Torbeteiligungen in sechs Partien). Immerhin: Hertha-Sportchef Fredi Bobic soll dem Bericht zufolge eine Rückkaufoption mit Fürth vereinbart haben.

1. FC Union: Loris Karius in aller Munde

Hertha BSC: Felix Magath spricht sich für Boateng-Verlängerung aus

Herthas scheidender Cheftrainer Felix Magath rät den Blau-Weißen, Mittelfeldmann Prince Boateng (35) trotz seines Alters und seiner Verletzungsanfälligkeit weiter an den Verein zu binden. Hier lesen Sie warum.

1. FC Union: Wende bei Bastian Oczipka?

Bastian Oczipka hat seine Sachen beim 1. FC Union bereits gepackt. Nun winkt dem Verteidiger doch noch ein neuer Vertrag. Imago/Matthias Koch

Bastian Oczipka (33, 21 Saisoneinsätze) könnte unter Umständen doch noch einen neuen Vertrag beim 1. FC  Union erhalten. Manager Oliver Ruhnert lässt im kicker durchblicken, dass die Eisernen weiterhin mit dem Linksverteidiger planen – sollte sich ein Abnehmer für Leih-Rückkehrer und Oczipka-Konkurrent Tymoteusz Puchacz (23, Trabzonspor) finden.

Ruhnert: „Bastian hat eine richtig gute Saison gespielt. Wir sind mit ihm super zufrieden gewesen.“ Jedoch gebe „es im Moment eine vertragliche Konstellation, die sich so ergibt, dass es im Augenblick keinen Sinn macht mit ihm. Deswegen gibt es manchmal im Profifußball Entscheidungen, die dann heißen: Stand heute, Stand morgen, Stand übermorgen.“

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