Der einstige Torwarttrainer der Nationalelf und der Bayern-Keeper, Sepp Maier macht sich Gedanken um das Bayern-Gehäuse. Der Weltmeister von 1974 rät Schalkes Schlussmann Alexander Nübel dazu, sich in  der kommenden Saison ausleihen zu lassen. Foto: imago images / Sven Simon

Noch nicht mal richtig da und schon mitten drin im Haifischbecken. Bayern Münchens Fußball-Torwart-Legende Sepp Maier hat seinem ehemaligen Klub dazu geraten, Neuzugang Alexander Nübel an seinen aktuellen Verein Schalke 04 auszuleihen. „Er muss spielen, ist zu schade für die Ersatzbank. Ausleihen wäre eine Option - am besten an den FC Schalke 04. Dort kennt er das Umfeld und die Mannschaft“, sagte der 76-jährige Welt- und Europameister im Interview mit Sportbuzzer.

Nübel verlässt die Königsblauen nach dieser Saison und wechselt zur großen Verwunderung der Liga ablösefrei an die Isar. Dort aber ist Manuel Neuer eigentlich gesetzt.

Laut Maier gebe es für Nübel kein Vorbeikommen an Jogi Löws Nummer 1. „Bei Manuel wissen die Bayern, woran sie sind und was sie an ihm haben: einen Weltklasse-Torhüter, auch mit seinen 34 Jahren. Den behalte ich, das Pfund will ich doch nicht verlieren.“ Das Alter wäre für den Rekordspieler der Bayern ohnehin kein Kriterium „sondern allein die Leistungsfähigkeit.“ Bei solchen Worten muss man sich als Nübel gleich richtig warm empfangen vorkommen ...