Evertons Trainer Frank Lampard hatte nach dem Torjubel Schmerzen – Hand gebrochen. Foto: Imago Images

Wenn es aus purer Freude mit einem Schlag Schmerz wird! Trainer Frank Lampard (48) brach sich beim Premier-League-Sieg seines FC Everton (1:0 gegen Newcastle United) die Hand. Das ist wohl die verrückteste Verletzung in dieser Saison.

„Ich habe mir beim Jubeln die Hand gebrochen. Es ist ein bisschen wund und ein bisschen wackelig. Ich nehme es für die drei Punkte, das ist mir egal“, sagte der Coach nach dem Last-Minute-Sieg. Warum diese starke Gefühlexplosion?

Everton spielte nur mit zehn Mann, weil der Brasilianer Allan nach einer Grätsche mit Rot vom Platz geflogen war (83.). Eigentlich waren alle schon glücklich, dass es auch in der Nachspielzeit noch 0:0 stand. Aber dann traf Alex Iwobis für Everton (90.+9) quasi mit dem Schlusspfiff.

Zuvor war es in der Partie bereits zu einer kuriosen Spielunterbrechung gekommen. Ein Zuschauer hatte sich mit einem Kabelbinder um den Hals am Torpfosten festgebunden und musste von mehreren Ordnern mit einem Bolzenschneider „befreit“ werden, ehe er vom Feld getragen werden konnte.

Der junge Mann trug dabei ein orangefarbenes T-Shirt mit der Aufschrift „Just Stop Oil“, einer Kampagnengruppe, die sich dafür einsetzt, die Erforschung fossiler Brennstoffe in Großbritannien zu stoppen. Nach einer knapp zehnminütigen Unterbrechung wurde das Nachholspiel dann doch fortgesetzt.

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