Toni Kroos macht sich Gedanken über die Zukunft des Profi-Fußballs. Foto: imago images/Gribaudi 

Nicht nur Fans sehen die Kommerzialisierung des Fußballs kritisch, sondern auch Nationalspieler. Toni Kroos (30) hat keine Lust auf neue Wettbewerbe wie zum Beispiel die angedachte europäische Superliga.

In seinem Podcast „Einfach mal Luppen“ erklärt er: „Am Ende der Tage sind wir von diesen ganzen zusätzlichen Sachen, die erfunden werden, (...) irgendwie nur die Marionetten von Fifa und Uefa.“

Für ihn sind Wettbewerbe wie die Nations League oder die angedachte Club-WM geplant, „um finanziell alles rauszusaugen, natürlich auch körperlich alles rauszusaugen aus jedem einzelnen Spieler“.

Der Star von Real Madrid will auch keine europäische Superliga nur mit Topteams Auch eine milliardenschwere europäische Superliga lehnt Kroos (30) ab. Da schauten kleinere Vereine «in die Röhre» und die Kluft zwischen Groß und Klein werde noch größer. „Es ist auch mal gut, gewisse Dinge so zu lassen, wenn sie gut sind“, so Kroos.