Zigarre, Pott und ein Pils: (v.l.) Andreas Pollasch, Andor Bolyki und Marcel Stutter nach dem Spiel in der Kabine. Foto: Patrick Skrzipek

Diese Nachspielzeit haben sie sich so was von verdient! Der BFC Dynamo lässt es  auch nach dem 2:1 (0:0) im Finale des Berliner Pokals gegen den BAK und damit dem Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals Anfang August noch richtig krachen. So gut das in Corona-Zeiten eben geht.

Der erste Weg mit dem Pokal führt Mannschaft und Trainer Christian Benbennek zu den treuen Fans, die vor dem Mommsenstadion mitfiebern. Auf Abstand und vom Zaun getrennt wird sich zugejubelt. Dann geht’s in die Kabine:  Die ersten Biere werden gezischt, Sieger-Zigarren geschmaucht.

BFC entert das „Pirates“

Inzwischen ist auch die Party organisiert. Vorbereitet ist nichts, ein Sponsor lädt Spieler, Trainer, Betreuer, Bosse spontan ins „Pirates“ an der Oberbaumbrücke in Friedrichshain zum feucht-fröhlichen Abend im engsten Kreis ein.

Später stößt der Wirtschaftsrats-Chef dazu, die Spieler schmettern für ihn „Es gibt nur ein’ Peter Meyer“. Der Macher ist gerührt und bedankt sich bei allen, die den Erfolg möglich machen. Speziell bei Physio Adrian Marklowski, der die eingeblutete Wade von 1:0-Schütze Andreas Pollasch rechtzeitig in den Griff bekommt.

Sommer gibt alles

Auffällig: Kevin Sommer will den Pokal am liebsten gar nicht hergeben. Klar doch, der Torwart hält nicht nur mit starken  Aktionen den Sieg fest, er ist vor der zweiten Halbzeit auch der entscheidende Motivator.

Coach Benbennek verrät, mit welchen Worten er der Mannschaft den letzten Push gibt: „Egal, ob wir verlieren, wir müssen hinterher in den Spiegel schauen können.“

Können alle Dynamos auch am Morgen nach der Pokal-Party, die bis in den sehr späten Abend dauert ...