Wie Kai auf der Kiste: Thomas Tuchel. Foto: Imago Images

Paris-Trainer Thomas Tuchel (46) litt verbissen auf seiner fahrbaren Sitzkiste an der Seitenlinie. Doch nicht sein nach einem Mittelfußbruch immer noch im Spezialschuh verpackter, linker Treter bereitete ihm Schmerzen, sondern Manuel Neuer (34). Tuchels hagerer Oberkörper bog sich vor lauter Verzweiflung wie ein Sonnenblumenstengel im Wind, wenn der Bayern-Torwart die nächste Chance vereitelt hatte. Nach der Siegerzeremonie humpelte Tuchel an Krücken über den Platz, legte den Arm in den Nacken seines Peinigers und lobte: „Manuel spielt auf seinem allerhöchsten Niveau – leider, für uns.“

Dass der verpasste Titel ihn den Job bei PSG kosten könnte, war für Tuchel kein Thema: „Ich geh mal fest davon aus, dass ich meinen Vertrag bis 2021 erfüllen darf. Ich weiß nichts anderes.“ Mal sehen: Die kurze Umarmung mit Klub-Boss Nasser Al-Khelaifi (46) bei der Siegerehrung passte jedenfalls eher in die Kategorie unterkühlt ...