Schiedsrichterassistent Christian Gittelmann geht nach einem Becherwurf zu Boden. Foto: Imago Images

Ein echtes Skandalspiel! Das Bundesliga-Spiel zwischen dem VfL Bochum und Borussia Mönchengladbach ist beim Stand von 0:2 (0:0) abgebrochen worden. Der Grund: Schiedsrichterassistent Christian Gittelmann war von den Rängen aus von einem Bierbecher am Kopf getroffen worden. Ein durchgeknallter Fan mal wieder!

Linienrichter Gittelmann knickte, nach dem er getroffen wurde, kurz ein, fasste sich an den Kopf. Schiedsrichter Benjamin Cortus unterbrach die Partie daraufhin um die 70. Minute herum. Um 22.19 Uhr fiel die Entscheidung Spielabbruch. Alassane Plea (55.) und Breel Embolo (61.) hatten für die Gäste getroffen. Vor dem Abbruch hatten Bochums Torhüter Manuel Riemann und Kapitän Anthony Losilla versucht, auf die Zuschauer einzuwirken.

Geisterspiel als Strafe?

VfL-Sportdirektor Sebastian Schindzielorz sagte bei DAZN: „Man muss sich in aller Form entschuldigen für den Vorfall. Es ist sehr schade, dass wir das erste Mal wieder vor 25.000 Zuschauern spielen dürfen und das Spiel kein sportliches Ende findet. Das ist nicht akzeptabel. Wir müssen uns in aller Form entschuldigen.“

Das Traurige daran: Der VfL Bochum wird jetzt wohl hart vom DFB bestraft werden. Normalerweise wird das Spiel jetzt für Gladbach als Sieg gewertet und die Bochumer müssen neben einer Geldstrafe beim nächsten Heimspiel mit einem Geisterspiel rechnen.

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