Benjamin Förster und der BFC Dynamo haben einen Grund zum Jubeln: Sie dürfen aufgrund einer Sondergenehmigung vom Senat wieder trainieren. Foto: City-Press

Die Verunsicherung war groß, die Liste der Fragen lang. Zumindest eine Antwort gab es am Dienstag für die Berliner Regionalligisten. Und die hat es in sich: Alle Vereine haben eine Sondergenehmigung für die Fortsetzung des Trainingsbetriebs erhalten. Das hat die Senatsverwaltung für Inneres und Sport unter der Einhaltung von bestehenden Hygienekonzepten am Dienstag erlaubt und die Vereine darüber informiert.

Mit Beginn des zweiten Lockdowns wurde ursprünglich auch der Trainings- und Spielbetrieb im Amateurbereich gestoppt. Nun hat der Berliner Senat dieses Verbot mit einer Sondergenehmigung ausgehebelt und damit gegenüber anderen Bundesländern, wo eine solche Sondergenehmigung bereits erteilt wurde, nachgezogen.

Damit haben die Regionalliga-Fußballer offenbar vom Berliner Senat den Status von Profisportlern erhalten und können vielleicht auf eine Fortsetzung des Spielbetriebs hoffen. In der Regionalliga West wurde das bereits am Montag erlaubt, auch in der Staffel Südwest wollen die Vereine weiterspielen und notfalls gegen die Zwangspause klagen. Der Nordostdeutsche Fußballverband sucht den Dialog mit den Vereinen und hat diese für Mittwochnachmittag zu einer Videokonferenz eingeladen. Vielleicht gibt es dann schon die nächste Antwort.