Frankfurts Andre Silva (l.) trifft zum 1:1 gegen Bremen und damit zum 12. Mal in den vergangenen 16 Spielen.  Foto: Imago Images

Florian Kohfeldt ballte die Faust, Adi Hütter bließ die Backen auf. Während Werders Coach sich über einen glücklichen Punkt beim 1:1 (0:0) freute, war Frankfurts Cheftrainer zu Recht enttäuscht.

Denn seine Elf spielte die Bremer phasenweise schwindelig, kam aber nach dem überraschenden Führungstreffer von Werder-Stürmer Josh Sargent (51.) dank Top-Stürmer Andre Silva nur noch zum Ausgleich (65.). Der Portugiese wandelt auf den Spuren von Bayern-Star Robert Lewandowski, erzielte bärenstarke 12 Treffer in den vergangenen 16 Spielen. Dennoch verliert die Eintracht in der Tabelle den Anschluss, rangiert mit neun Zählern punktgleich mit Werder im Mittelfeld.

Was für die SGE zu wenig ist, macht Bremen derzeit froh. Nach der Rettung in der Relegation im Vorjahr verloren die Hanseaten nur am ersten Spieltag gegen Hertha BSC (1:4) und sind seitdem fünfmal ohne Niederlage geblieben. „In Summe ist es ein verdienter Punkt für uns, auswärts mit einem Zähler bin ich zufrieden", sagte Kohfeldt: „Es wäre gut für uns, das Heimspiel gegen Köln zu gewinnen, um beruhigt in die Länderspielpause zu gehen.“