Schidsrichter Marco Fritz hatte nicht nur beim Protest des Gladbach-Kapitäns Stindl seine Augenzu, sonder auch bei zwei Elferszenen. Foto: Imago Images

Erstes Bundesliga-Saisonspiel und gleich ein zweifacher Tomatenanfall! Das 1:1 in Gladbach war nicht mal mehr Bayern-Dusel. Es war eine Fehlleistung des Schiedsrichters Marco Fritz aus dem württembergischen Korb. Zwei Elfer für Borussia nicht gegeben. Da wiehern die Fohlen vor Wut: Herr Fritz, das war ein Doppelwitz.

81.Minute: Bayern-Verteidiger Upamecano hält Thuram im Strafaum fest. Fritz erkennt keine unsportliche Handlung, kein Elfer. Selbst der Videokeller - mit Christian Dingert besetzt - sieht nichts.

83. Minute: Upamecano grätscht diesmal Thuram um – wieder kein Strafstoß. Diesmal ganz ohne ein Eingreifen des Videoschiris.

Völlig zurecht wütete Gladbachs Kapitän Lars Stindl danach: „Wahnsinn, dass es keinen Elfmeter gab. Eine Frechheit! Das ist ja ein klares Tor, wenn Thuram da durch ist. Da muss der VAR eingreifen, dann guckt man 15 Sekunden und dann erkennt man das auch, dass es ein klares Foul ist.“

Auch Gladbachs neuer Coach Adi Hüter war bedient und meckerte – sah dafür auch noch Gelb. „Ich akzeptiere die Karte. Aber den ersten kann man schon geben. Die zweite Szene ist für mich noch klarer. Das ist für mich der klarere Elfmeter.“

Selbst Bayerns neuer Trainer Julian Nagelsmann sagte:  „Adi Hütter ist mir sehr, sehr sympathisch. Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass er mich anlügt.“ Nagelsmann weiß selbst: Bayern startet mit viel Glück in die neue Saison.

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