Schalke-Trainer Christian Gross zieht in Sachen Motivation alle Register. Foto: dpa/Rhr-Foto/Tim Rehbein

Abwehrchef Ozan Kabak (20) nach Liverpool, Ersatz Shkodran Mustafi (28) noch in Quarantäne. Nationalspieler Suat Serdad (23) mit Infekt fraglich, Heilsbringer Klaas-Jan Huntelaar (37) wird geschont. Irgendwie ist da das Gefühl, dass das Achtelfinale im DFB-Pokal am Mittwoch in Wolfsburg (18.30 Uhr) Schlusslicht Schalke vorm nächsten Überlebensspiel in der Liga am Samstag gegen Leipzig eh nur stört.

Doch wer so denkt, der ist bei Christian Gross (66) an der total falschen Adresse. „Wir können doch keine Kräfte sparen“, empört sich der S04-Trainer fast schon auf entsprechende Fragen. Und liefert die Erklärung gleich mit, warum das so ist.

Spiel für die Visitenkarte

Spannung halten, Selbstvertrauen tanken, Spielverständnis fördern – könnte sein. Aber Gross hat anderes im Sinn: „Das ist ein Spiel für die Visitenkarte. Am Ende einer Karriere eines Spielers muss doch was Zählbares auf der Rückseite stehen, nicht nur die Mobilnummer und die Mail-Adresse vorne. Es geht um eine schöne Trophäe, um sehr, sehr viel. Deshalb gibt es keine Zurückhaltung.“

Spätestens jetzt wissen auch die Wölfe, dass es ein ganz harter Abend wird ...