Robert Lewandowski chielt die Bayner dann im Rennen, als es bitter nötig war. Foto: AFP/Alberto Pizzoli

Es war die 65. Minute. Der gerade eingewechselte Thomas Müller bediente Tormaschine Robert Lewandowski. Der Pole machte seinen 28. Saisontreffer. Doch was sich nach Normalität anhört, war für wackelnde Bayern beim 5:1 (2:0) gegen den 1.FC Köln so etwas wie die Lebensversicherung. 

Denn als alles schon mit einem Start-Ziel-Sieg der Münchner nach Treffern von Eric-Maxim Choupo-Moting (18.) und Lewandowski (34.) rechnete, schlugen die Gäste zurück. Slalomstangen wären beleidigt gewesen, wenn man sie mit den Bayern-Akteuren vor dem Anschlusstreffer durch Ellyes Skhiri (49.) verglichen hätte. Die sind nicht so statisch und passiv  wie die Münchner Hintermannschaft. Oropax hätte sich manch einer der rotgewandeten Kicker gewünscht, so sehr schimpfte Manuel Neuer mit seinen Vorderleuten. 

Gnabry mit Doppelpack

Auf einmal wackelte die Bayern-Herrlichkeit verdächtig. Die Geißböcke mit Mut. Mit Angriffen. Der nächste Punktverlust des Rekordmeisters lag mehr als in der Luft. Doch dann  kam Lewandowski. Und der Spitzenreiter konnte sogar einen Riesenbock von Neuer verkraften, der bei einem Solo die Kugel  an der Seitenlinie gegen Drexler verliert, der aber statt des verwaisten Kastens nur den hinteren Pfosten trifft. 

Wieder keine Spannung. Und der Drops war gelutscht, als Serge Gnabry dann auf 4:1 stellt (82.) und sich dann noch mal in die Schützenliste eintrug (86.).