Beim Pokalderby zwischen Hertha und Union vor zwei Wochen durften nur 2200 Fans ins Olympiastadion. Imago Images/Koch

Die Bundesliga kann wieder ein bisschen aufatmen! Die Politik lässt wieder 10.000 Fans in den Stadien zu – bundesweit! Damit ist der Flickenteppich beendet.

Nach einem Beschluss der Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien dürfen deutschlandweit die Stadien und Hallen wieder mit mehr Zuschauern gefüllt werden. Bei überregionalen Großveranstaltungen im Freien dürfen bei einer maximalen Auslastung von 50 Prozent bis zu 10.000 Menschen dabei sein.

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In Innenräumen liegt die zulässige Auslastung „bei maximal 30 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, jedoch nicht mehr als insgesamt 4000 Zuschauenden“, heißt es in dem vorliegenden Beschluss vom Mittwoch, der für die Bundesländer bindend ist, jeweils aber noch in die Corona-Verordnungen übernommen werden muss.

Für Berlin heißt das: Der Senat muss seine Verordnungen anpassen. Wann das genau geschieht, ist noch unklar. Hertha BSC spielt Freitagabend im Olympiastadion gegen den VfL Bochum. Bisher sind nur 3000 Personen (rund 2200 Zuschauer) zugelassen.

Bund und Länder hatten in der vergangenen Corona-Konferenz am 24. Januar beschlossen, dass bis zum 9. Februar einheitliche Regeln vereinbart werden sollen. In der Folge wurde allerdings beispielsweise in Bayern bereits die Zulassung von bis zu 10.000 Menschen (maximal 25 Prozent der Gesamtkapazität) erlaubt. Auch in weiteren Bundesländern unterscheiden sich die Regeln noch teils deutlich.

In Nordrhein-Westfahlen, wo nur 750 Fans zugelassen waren, zogen die Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, 1. FC Köln und Arminia Bielefeld deshalb vor Gericht. In NRW sollen die neuen Regeln nach Angaben aus Regierungskreisen aber noch am Mittwoch umgesetzt werden, es gilt dann die 2G-plus-Regel und Maskenpflicht.

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