Spielt seit einem Jahr für Antalyaspor: Lukas Podolski FOto: Imago/Seskim Photo

Nach der EM 2016 beendete Lukas Podolski seine Karriere in der Nationalmannschaft. Doch der Weltmeister von 2014 ist noch immer aktiv. Aktuell spielt der 35-Jährige für Antalyaspor in der Türkei. Doch dort will Poldi seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern. An ein Karriereende denkt er aber noch lange nicht.

„Stand jetzt werde ich nach Ablauf meines Vertrages im Sommer gehen“, so Poldi in der türkischen Sport-Zeitung Fanatik. Grund dafür dürfte auch sein, dass er bei dem Klub in dem türkischen Urlaubsort längst nicht mehr gesetzt ist. Podolski hat in dieser Saison für Antalya 25 Pflichtspiele (drei Tore) bestritten, stand aber zuletzt Ende Dezember in der Startelf. Beim 0:4 in Alanya am vergangenen Samstag saß er 90 Minuten auf der Bank.

Warum Podolski aufs Abstellgleis geriet, weiß er selbst nicht: „Da bin ich überfragt. Es fehlt leider an Kommunikation“, sagte er. Dabei sieht Trainer Ersun Yanal in der Offensive das größte Problem des Tabellenelften: „Wir tun uns vorne schwer. Da müssen wir kaltschnäuziger sein, wenn wir Chancen haben.“ Für Podolski kein Wunder: „Wir spielen hier fast ein 6-3-1. Das ist für Offensivspieler eine große Umstellung.“

Wo es für Poldi ab Sommer weitergeht, ist noch unklar. Ob er weiter in der Türkei bleiben wolle oder nach Deutschland zurückkehren will, sagte er nicht. Zuletzt gab es Gerüchte, dass Podolski in die MLS zum FC Cincinnati wechseln könnte. Der Klub wird vom ehemaligen niederländischen Weltklasse-Verteidiger Jaap Stam trainiert.

Doch bevor es zum Abschied kommt, können Podolski und eine Teamkollegen von Nuri Sahin und Sidney Sam noch etwas ganz besonderes erreichen. Im Pokalhalbfinale am Mittwoch trifft Antalyaspor auf Alanya. „Das Pokalfinale zu erreichen wäre ein geiles Ding“, sagte Podolski.