Dynamos Philip Schulz hat seine Corona-Erkrankung überstanden. Foto: Patrick Skrzipek

Berlin - Dienstag war ein wichtiger Tag im Leben von Philip Schulz. Es war zwar nicht so was wie sein zweiter Geburtstag. Und doch fühlt es sich für den Mittelfeldspieler von Regionalligist BFC Dynamo ein klein bisschen so an. Der 27-Jährige: „Wenn alles gut geht, kann ich am Dienstag wieder raus.“ Quarantäne überstanden.

Bei Schulz war Mitte März das Coronavirus festgestellt worden. Zum Glück verlief alles glimpflich. „Zwei, drei Tage Husten, ein bisschen Rückenschmerzen – das war es aber auch schon“, verrät Schulz, der im dritten Jahr das Trikot der Weinrot-Weißen trägt. Quarantäne adieu. Auch wenn derzeit fast jeder abgeschottet in den heimischen vier Wänden vor sich hinlebt.

Doch allein das Gefühl, es hinter sich gebracht zu haben, hebt natürlich die Stimmung. Die Zeit zu Hause war lang. „Zum Glück gibt es ja meinen Mitbewohner in der WG. Da war es nicht ganz so langweilig“, so Schulz, bei dem in letzter Zeit viel Playstation und Netflix auf dem Programm stand. Neben körperlicher Ertüchtigung, versteht sich.

Schulz - besser auf dem Rasen als am Herd

Denn fit musste sich Schulz ja auch so gut es geht halten. Dazu gehört auch die Ernährung. Wohl dem, der in der Krise die Verwandtschaft in der Nähe hat. „Meine Mutter hat uns immer Lebensmittel vorbeigebracht. Und mein Mitbewohner kann gut kochen“, sagt der gebürtige Berliner.

Seine Künste am Herd gehen zwar auch übers Pizzaerhitzen hinaus, aber der feine Techniker beherrscht da – anders als auf dem Rasen – mehr so „einfache Sachen“.  Doch da der Lockout andauert, sollte Schulz seine Fähigkeiten in den kommenden Tagen auch in diesem Feld erweitern können. Und als „Freigänger“ beim Einkaufen hat er ja dann auch wieder mehr Auswahlmöglichkeiten.