Im Pariser Visier: Juve-Star Cristiano Ronaldo (36) und Manchester-United-Dirigent Paul Pogba (28). imago

Pariser Wahnsinn auf dem Transfermarkt! Scheich-Klub PSG ist drauf und dran, sich ein absolutes Dream-Team zusammenzustellen, das wohl jeden anderen Top-Klub nur wie eine Schülertruppe aussehen lassen würde. Kommen auch noch Cristiano Ronaldo und Paul Pogba, sprengt der Wert des PSG-Kaders trotz purzelnder Preise in der Corona-Krise die Milliarden-Marke!

PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi macht ernst: Seit 2011 träumt der katarische Geschäftsmann vom Gewinn der Champions League. 2020 war es fast so weit. Paris stand erstmals im Endspiel. Doch den Henkelpott schnappte sich bekanntlich der FC Bayern mit einem späten 1:0-Sieg. Dieses Jahr war gegen Manchester City im Halbfinale Schluss.

Cristiano Ronaldo und Paul Pogba auf PSG-Liste

Für den erneuten Anlauf rüstet PSG mächtig auf – und knackt bald die Milliarden-Marke!

Denn in diesem Sommer wurde bereits heftig, allerdings auch clever geshoppt: 76 Millionen Euro kostete Rechtsverteidiger Achraf Hakimi (Inter Mailand), 16 Millionen Euro Portos Mittelfeldspieler Danilo Pereira.

Ablösefrei kamen dagegen Real-Star Sergio Ramos (10 Mio. Marktwert) und Liverpool-Stratege Georginio Wijnaldum (30 Mio.) sowie AC Mailands Weltklasse-Torwart Gianluigi Donnarumma (65 Mio.).

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Kostete 2018 sagenhafte 222 Mio. Euro und verdient in Paris bis 2025 stolze 36,72 Mio. – pro Jahr: Brasiliens Neymar. 

Das neue Dream-Team schraubt laut der französischen Zeitung L’Équipe allein die Ausgaben für die Gehälter der Stars auf aberwitzige 238 Millionen Euro im Jahr in die Höhe. Insgesamt ist der PSG-Kader damit laut transfermarkt.de bereits stolze 935 Mio. Euro wert.

Damit nicht genug: Auf der Wunschliste von Trainer Mauricio Pochettino soll niemand Geringes stehen als Juve-Star Cristiano Ronaldo (40 Mio.) und Manchester-United-Profi Paul Pogba (60 Mio.). Besonders in Italien köchelt die Gerüchteküche um Ronaldo trotz aller Dementi munter weiter. 

Was wird aus Kylian Mbappé? 

Einen Strich durch die Rechnung könnte PSG die Financial-Fairplay-Regelung der Uefa machen. Seit den Transfers von Neymar (kam 2018 für 222 Mio. vom FC Barcelona) und Kylian Mbappé (2018 für 180 Mio. aus Monaco) müssen die Pariser eigentlich rund 60 Mio. Euro im Jahr an durch Verkäufe einnehmen.

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Zu dem EM-Frust soll bei Kylian Mbappé auch Fernweh aufkommen. Der Frankreich-Star liebäugelt mit einem Wechsel zu Real Madrid. 

Und: Mbappé (Vertrag bis 2022) liebäugelt mit einem Wechsel zu Real Madrid. Doch PSG-Boss Al-Khelaifi bleibt hart: „Wir werden ihn nie verkaufen, er wird keine Freigabe erhalten.“ 

Scheint ganz so, als setze PSG ein letztes Mal alles auf eine Karte. Mithilfe der Milliarden-Marke soll endlich der Henkelpott nach Paris geholt werden. Ganz egal, ob danach die Sintflut droht.