Kurz vor dem Pausenpfiff die Entscheidung: Leipzigs Mvibudulu trifft zum 2:0 gegen den BFC Dynamo. Foto: Skrzipek

Ach nee! Der BFC Dynamo kommt nach der Corona-Pause nicht auf Touren. Nach der Klatsche im Halbfinale des Berlin-Pokals gegen Altglienicke (1:5) versemmelt der DDR-Rekordmeister auch den Start in die neue Regionalliga-Saison. Bei Chemie Leipzig gibt es ein 1:3 (0:2).

Nach dem Pokal-Desaster würfelt Trainer Christian Benbennek seine Startelf kräftig durch. Und siehe da: Die noch gegen Altglienicke bemängelte Einstellung ist da, das Zweikampfverhalten stimmt auch.

Aber was hilft das, wenn es nicht mit dem Toreschießen klappt. Im 3-5-2-System vor Torwart Schobert mit der Doppelspitze Steinborn/Förster hat Reher zwar die erste Chance (13.), aber vor 1000 zugelassenen Fans (darunter keine Dynamo-Anhänger) kontert Chemie den BFC dann locker aus.

Petracek (39., nach BFC-Einwurf!) und Mvibudulu (45.+1) sorgen für den 0:2-Pausenrückstand. Nach Rot für Bury (72.) erhöht Wendschuch in Dynamo-Überzahl auf 0:3 (83.). Brummes 1:3 (90.) kommt zu spät.