Rettungssanitäter bringen den Fotografen in den Rettungswagen. Foto: dpa/Michael

Das sind gruselige Szenen, die wir noch von der EM mit dem Dänen Christian Eriksen kennen, der im Stadion reanimiert werden musste. Das Finale ist vorbei, ein Fotograf kippt auf der Tartanbahn des Olympiastadions bewusstlos um. Notarzteinsatz, Sanitäter eilen herbei. Sofort werden die Rettungsmaßnahmen mit Decken als Sichtschutz gemacht.

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Millionen zittern vor dem TV-Bildschirm, über 75.000 im Stadion und auch die Spieler der beiden Teams von RB Leipzig und SC Freiburg. Der Stadionsprecher spricht zu den Zuschauern: „Es hat einen ärztlichen Notfall gegeben. Deswegen verschieben wir aus Respekt bis auf unbestimmte Zeit die Siegerehrung.“ Überlebt der Fotograf? Die Siegerehrung wird verschoben. Die ersten Rettungsmaßnahmen sind geglückt, ein Notarztwagen fährt ins Stadion, um den Mann in die Klinik zu fahren. Er wird im Krankenwagen transportfähig gemacht.

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Alle Menschen bangen mit. Dann die schönste Szene in dem schrecklichen Moment. Die Zuschauer greifen zu ihren Handy und benutzen die Lampe als Kerzen der Hoffnung. Klasse Aktion!

Der Stadionsprecher ist ergriffen und sagt: „Ich bedanke mich dafür. Der Patient ist jetzt stabil.“ Die Menschen jubeln und klatschen erleichtert. Der Sieg ist viel wichtiger als der Pott für Leipzig. Um 23.25 Uhr fährt der Rettungswagen aus der Arena. Und Pokalsieger Leipzig kann jubeln, aber es bleibt ein wenig gedämpft.

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