Was im Auge? Neymar nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen die Bayern. Foto: AFP/Childs

Dem Möchtegern-Held blieben nur Tränen und Spott. Statt den Henkelpott zu stemmen, war Neymars engster Cup-Kontakt ein flüchtiger Wischer. Auch eine lange Umarmung von David Alaba konnte ihn nicht trösten. Der Brasilianer (28) – ein Torschuss, vier erfolgreiche Dribblings, 27 Ballverluste – weinte weiter. Eine Träne trübte dann wohl noch das Auge, als Neymar zum Handy griff und bei Twitter dann ein ganz wichtiges „n“ unterschlug: „Parabens ao Bayer“ („Glückwunsch an Bayer“), schrieb er. Die Reaktion kam prompt. Der spanischsprachige Twitterkanal von Bayer Leverkusen antwortete: „Keine Ahnung, warum du uns gratulierst, wir sind doch noch in Ferien. Aber dennoch, danke.“ Autsch!