Hofft auf Fairplay innerhalb der Regionalliga: BFC-Trainer Christian Benbennek. Foto: Patrick Skrzipek

Große Aufregung in der Regionalliga Nordost! Der Verband will den wegen Corona unterbrochen Spielbetrieb am 4. Dezember wieder aufnehmen. Und spaltet mit diesem Plan die Liga.

Wo soll das bloß hinführen?  Während die meisten Klubs dafür sind, gibt es auch Gegner, die richtig gute Argumente haben. Da sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichen Regelungen. Trainieren dürfen inzwischen alle Teams wieder, in Berlin und Sachsen-Anhalt darf aber erst ab 1. Dezember (wenn bis dahin nicht neue bundesweite Lockdown-Bestimmungen sowieso alles kippen) gespielt werden.

Viel schwerer als das wiegen aber vollkommen verzerrte Wettbewerbsbedingungen. Lok Leipzig kämpft deswegen um einen Neustart erst im Januar. Auch Lichtenberg 47, TeBe und der BAK würden das begrüßen. Und während viele Klubs durchtrainieren konnten, mussten Hertha II, Meuselwitz und der BFC in Komplett-Isolation.

Dynamo-Coach Christian Benbennek, der seine Jungs am Montag erstmals wieder um sich hat, sagt: „Wir kommen aus einer dreiwöchigen Quarantäne, da kann man nicht mit ein, zwei Wochen Training wieder voll  einsteigen, ohne die Gesundheit der Spieler zu gefährden. Das ist unverantwortlich.“

Benbennek hofft auf Fairplay innerhalb der Liga. Und hätte für den Fall, dass der 4. Dezember tatsächlich zum Neustart-Termin wird, einen Vorschlag: „Vielleicht sind ja individuelle Lösungen drin.  Teams, die voll im Saft sind, legen los. Teams mit Rückstand steigen dann etwas gebremst wieder ein.“