Ruben Semedo wird von zwei griechischen Polizisten aus seinem Haus abgeführt. Imago

Nächster Schock für die Fußball-Welt! Nach Frankreichs Weltmeister und Manchester-City-Star Benjamin Mendy droht nun Piräus-Profi Ruben Semedo eine langjährige Gefängnisstrafe. Die widerlichen Vorwürfe gegen den 27 Jahre alten Portugiesen sind die gleichen wie bei Mendy und wiegen schwer: Vergewaltigung.

Laut der Athener Zeitung Kathimerini soll Semedo ein 17 Jahre altes Mädchen in seinem Haus im noblen Vorort Glyfada sexuell missbraucht haben.

Semedo bestreitet die Vorwürfe

Der Verteidiger von Olympiakos Piräus bestreitet die Tat. Die griechischen Behörden halten die Anschuldigen jedoch für glaubhaft, führten Semedo bereits am Wochenende in Handschellen aus seinem Haus ab.

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Semedo legte einen Pullover über seine Hände, damit die Öffentlichkeit nicht sieht, wie er in Handschellen abgeführt wurde.

Dort soll sich laut Staatsanwaltschaft auch die Tat abgespielt haben. Nachdem sich das Mädchen und Semedo in einer Bar kennengelernt hatten, habe er sie anschließend bei sich zu Hause und mit einem anderen Mann vergewaltigt.

Semedos Anwalt Stavros Georgopoulos wies die Anschuldigungen zurück: „Wir haben solide Beweise dafür, dass es nicht passiert ist. Und das werden wir auch vorlegen.“ Welche Beweise das sein sollen, sagte der Anwalt nicht. Dafür wehrt sich Semedo selbst mittlerweile öffentlich: „Ich bin unschuldig. Wenn ich kein Fußballer wäre, wäre nichts passiert. Hier geht es nur ums Geld.“

Semedo saß bereits im Gefängnis

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Ruben Semedo (r.) spielt seit 2019 für Olympiakos Piräus und hat einen Marktwert von acht Millionen Euro.

Bereits in der Vergangenheit kam der bei Topklub Sporting Lissabon ausgebildete und dreimalige Nationalspieler Portugals mit dem Gesetz in Konflikt. Weil er mit zwei Mittätern einen Mann überfiel, ausraubte und verschleppte, saß er mehr als drei Monate wegen versuchten Totschlags (!) hinter Gittern. Da er die Tat gestand, kam der damalige Profi des FC Villarreal nach 142 Tagen wieder auf freien Fuß. Dafür verpassten ihm die Behörden ein acht Jahre langes Spanien-Verbot.

Sollten sich die neuen Vorwürfe bewahrheiten, droht Semedo wie Weltmeister Mendy diesmal eine langjährige Haftstrafe.

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