Uli Hoeneß redet Klartext, wenn es um die Corona-Krise geht. Foto: dpa

Berlin    - Was passiert mit der EM, die vom 12. Juni bis zum 12. Juli stattfinden soll? Morgen tagt die Uefa auf einer Krisensitzung wegen der Pandemie. Jetzt taucht eine wirre Idee auf.

Der „Telegraph“ aus England will wissen, dass sich die Uefa auch mit einer Verlegung in den Dezember beschäftigt.   Im Winter? Ab Herbst erwartet die Mehrheit der Medizin-Experten eine zweite, noch massivere Corona-Welle. So warnt Charite-Chefvirologe Christian Drosten seit Wochen: „Im Herbst wird es kritisch, das ist klar. Dann wird es in den Kommunen zahllose unerkannte Fälle geben, weil die Gefahr im Sommer aus dem Blick gerät.“

Bayerns Ehrenpäsident Uli Hoeneß (F.) brachte die Diskussion über die Planungen auf den Punkt: „Ich finde es Scharlatanerie heute zu sagen, was in vier Wochen passiert. Wir müssen den Wissenschaftlern die Zeit geben, um das Therapeutikum zu finden. Alle andere ist Schaumschlägerei.“

Nach jetzigem Stand kann die EM eventuell im Sommer 2021 stattfinden.