Bayern-Verteidiger Niklas Süle (26) blieb trotz seines England-Flirts cool und machte in Fürth ein gutes Spiel.  Imago

Die Bosse schweigen und Niklas Süle lässt lieber Taten sprechen. Den Nationalspieler juckt der Wirbel um seine WhatsApp-Nachrichten im Berater-Zoff nicht. Lob und Tadel verteilt dafür Trainer Julian Nagelsmann nach dem 3:1-Sieg bei Aufsteiger Greuther Fürth.

„Ich persönlich finde es grenzwertig, wenn irgendwelche privaten Chat-Verläufe irgendwo erscheinen. Das Vertrauensverhältnis sollte man haben, dass das nicht öffentlich wird“, kritisiert Nagelsmann.  

Was war passiert? Der Spiegel berichtete über den Gerichtszoff zwischen den Beratern Karlheinz Förster und Murat Lokurlu. Dabei wurden auch vermeintliche Whatsapp-Nachrichten von Süle öffentlich, in denen er mehrfach von englischen Klubs schwärmt und schreibt, dass er gerne nach England wechseln will.

Bayern-Bosse schweigen 

Der Wirbel scheint Süle (26) nicht zu jucken. Der DFB-Verteidiger stand in der Startelf, machte ein gutes Spiel und ließ auch nichts anbrennen, als Verteidiger-Kollege Benjamin Pavard nach einer rüden Notbremse vom Platz flog (48.) und Bayern die 2:0-Pausenführung in Unterzahl nach Hause bringen musste. Nagelsmann lobt: „Er macht eine super Entwicklung, er hat eine nicht so leichte Zeit gehabt bei Bayern mit wenig Spielen. Sein Weg ist gut, er wird weitere Schritte gehen.“

Und was sagen die Bosse zum Berater-Zoff und Süles England-Flirt? Sportdirektor Hasan Salihamidzic: „Wir haben beschlossen, dazu nichts zu sagen.“

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