Ein Bild der Corona-Vergangenheit: Hertha-Trainer Bruno Labbadia muss nicht mehr mit Maske am Spielfeldrand dirigieren. imago-images/Poolfoto

Spieler, Trainer und Schiedsrichter am Spielfeldrand der Bundesliga müssen keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Zumindest "sobald sie ihren Sitzplatz im Abstand von mindestens 1,5 Metern zur nächsten Person eingenommen haben", teilten die Deutsche Fußball Liga und der Deutsche Fußball-Bund am Mittwoch mit. Die Anpassung des medizinisch-organisatorischen Konzepts ab dem kommenden Spieltag gilt auch für die 2. Bundesliga, die 3. Liga, die Frauen-Bundesliga und die Pokal-Endspiele bei Frauen und Männern.

"Außer Frage steht, dass für die DFL und den DFB weiterhin die Gesundheit aller Beteiligten sowie der gesamten Bevölkerung und die Eindämmung des Virus höchste Priorität genießen", schrieben die beiden Organisationen in einer gleichlautenden Stellungnahme. Die grundsätzlichen Hygiene- und Abstandsmaßnahmen "bleiben dabei die Basis".

Zu den Detailveränderungen zählt auch die Erhöhung der Anzahl der zugelassenen Journalisten, die neben den Rechte-Inhabern aus dem Stadion berichten, von 13 auf 26. Wobei sich die Zahl der Fotografen von drei auf insgesamt nur acht erhöhen darf. "Die Änderungen basieren im Wesentlichen auf den Erfahrungen der nach Wiederaufnahme absolvierten Spieltage, berücksichtigen aber auch die veränderten allgemeinen Schutz-Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus", hieß es.

Die Befreiung von der Maskenpflicht während des Spiels gilt für "das Club-Personal in der technischen Zone (Spieler, Trainer, Betreuerstab) sowie die Delegationsteilnehmer der Clubs auf der Tribüne" und den 4. Offiziellen im Schiedsrichterteam, "der sich zwischen den 'Trainerbänken' bewegt und genauso wie Spieler, Trainer und Betreuerstab regelmäßig auf Covid-19 getestet wird".