Der Schiedsrichter zeigt Neymar die Rote Karte. Foto: Imago Images

Neymars Rückkehr ins Team von Paris St. Germain nach überstandener Corona-Infektion ist mächtig danebengegangen: Der brasilianische Superstar (28) flog beim 0:1 gegen Olympique Marseille mit Roter Karte wegen einer Tätlichkeit vom Platz. Anschließend erhob er schwere Vorwürfe gegen seinen Gegenspieler Alvaro Gonzalez. Schon während des Spiels hatte er sich wohl beim Schiedsrichter über den Spanier beklagt. Mehrfach habe er laut Nachrichtenagentur AFP „Rassismus, nein“ gesagt und auf Gonzalez gezeigt.

Am Ende der Partie zählte Neymar zu einem von insgesamt fünf Spielern, die das Feld wegen einer handfesten Auseinandersetzung vorzeitig verlassen mussten. Neymar schlug dem Spanier auf den Hinterkopf. Als er das Spielfeld verließ, sagte er: „Sehen Sie sich den Rassismus an. Deshalb habe ich ihn geschlagen.“ Nach dem Spiel twitterte er dann, er bedauere, dass er dem „Idioten“ nicht ins Gesicht geschlagen habe. Paris verlor somit auch das zweite Spiel der französischen Meisterschaft. Neymar war erst am Freitag ins Training von PSG zurückgekehrt.