Rettet Mesut Özil nun das Arsenal-Maskottchen? Der Gunnersaurus steht beim Premier-League-Klub vor dem Aus.  Foto: imago images/Adam Davy

In der Mannschaft des FC Arsenal spielt er keine Rolle mehr. Aber er hat ein großes Herz. Ex-Weltmeister Mesut Özil will dafür sorgen, dass ein anderer Arsenal-Star seinen Stammplatz behält - der Gunnersaurus, das langjährige Maskottchen des Premier-League-Clubs. Seit 1993 trug Arsenal-Fan Jerry Quy das Dinosaurier-Kostüm bei Heimspielen und unzähligen Events. Am Montag war bekannt geworden, dass Quy im Zuge von Sparmaßnahmen seinen Job als Maskottchen verloren hat.

m August hatte der Klub aus dem Londoner Norden angekündigt, aufgrund der finanziellen Auswirkungen der Coronakrise 55 Stellen zu streichen. Ohne Fans im Stadion sei die Beschäftigung von Jerry Quy aus Sicht des Klubs unnötig, heißt es.

Arsenal-Fans und ehemalige Spieler reagierten bestürzt. „Schreckliche Neuigkeiten“, twitterte die Clubikone Ian Wright. Am Dienstag meldete sich auch Özil zu Wort. Er sei sehr traurig, dass Quy, „unser berühmtes und loyales Maskottchen Gunnersaurus und ein integraler Teil das Clubs“, nach 27 Jahren entlassen werde, schrieb er bei Twitter. „Ich biete Arsenal an, dass ich das komplette Gehalt unseres großen grünen Kerls übernehme, solange ich ein Arsenal-Spieler bin, damit Jerry seinen Job behalten kann, den er so liebt.“

Arsenal reagierte zunächst nicht auf das Angebot. Das Verhältnis zwischen dem Club und seinem einstigen Mittelfeldstar gilt als angespannt. Die Gunners wollen den 31-Jährigen loswerden. Özil will seinen Vertrag bis zum Sommer 2021 erfüllen und hat einen vorzeitigen Wechsel ausgeschlossen.