Hat bei Arsenal aktuell nicht mal mehr einen Platz auf der Bank: Der ehemalige deutsche Nationalspieler Mesut Özil. Foto: dpa/Nick Potts

Was passiert mit Mesut Özil? Seit der Corona-Pause im Frühjahr hat der Weltmeister von 2014 kein Spiel mehr für seinen Verein FC Arsenal gemacht. Mikel Arteta, der Trainer der Londoner, hatte ihn für die laufenden Saison weder für die Premier League noch für die Europa League gemeldet. Nun, da das Vertragsende im Sommer 2021 immer näher rückt, scheint sich ein Wechsel des 92-fachen deutschen Nationalspielers nicht mehr ausgeschlossen. Laut einem Bericht der türkischen Nachrichtenagentur DHA soll ein Wechsel zum türkischen Erstligisten Fenerbahçe anstehen. Doch es gibt schon ein Dementi.

Dem Bericht zufolge soll Özil die ersten sechs Monate von Arsenal weiterbezahlt werden. Danach soll er bei Fenerbahçe fünf Millionen Euro pro Saison verdienen und damit zusammen mit dem kolumbianischen Torjäger Radamel Falcao zum Spitzenverdiener des türkischen Erstligisten aufsteigen. DHA zufolge werde Özil Nachbar des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, die Bauarbeiten für seine neue Unterkunft seien schon im Gange. Die Gerüchte wurden auch von Mesut Özil selbst befeuert, der am Dienstagabend ein altes Foto auf Instagram postete, dass ihn am Ufer des Bosporus zeigt. „Diese Stadt...“, schrieb er dazu.

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Doch Özils Berater Erkut Sögüt widersprach beim Sender ESPN bereits: „Wir fangen jetzt erst an, uns die Optionen mit allen Zahlen und Details anzusehen. Wenn wir im Januar gehen wollen, muss ich mit Arsenal sprechen. In den nächsten sieben bis zehn Tagen wird es etwas klarer sein, denn jetzt, wo das Transferfenster offen ist, können die Dinge schneller gehen.“ Zuvor wurde Özil bereits mit einem Wechsel zu DC United in die Major League Soccer in Verbindung gebracht.

Fest steht, Özil, der 2013 für 47 Millionen Euro von Real Madrid nach London wechselte, scheint aber auch nicht abgeneigt, seinen gut dotierten Vertrag bis zum Sommer bei Arsenal auszusitzen. „Mesuts Priorität ist es, zu bleiben, aber man weiß nie im Fußball, die Dinge können sich sehr schnell ändern“, sagte Berater Sögüt. „Im Moment prüfen wir nur alle Optionen für den Januar und den Sommer.“