Dortmunder Auslaufmodelle: Für Lothar Matthäus müssen die BVB-Stars Marco Reus und Mats Hummels sowie Trainer Marco Rose weg. Foto: Imago

Beim BVB ist Dampf in der Bude. Der Möchtegern-Bayern-Jäger kann nach dem 24. Spieltag die Saison eigentlich abhaken. Zehn Punkte Vorsprung auf Platz 4, der auch in der neuen Saison die Champions League sichert, sollten für das Minimalziel reichen.

Raus aus der Champions League in einer eher leichten Gruppe! Raus im DFB-Pokal bei Zweitligist St. Pauli (1:2)! Raus in der Quali fürs Achtelfinale der Europa League bei den europäisch eher durchschnittlichen Glasgow Rangers (2:4, 2:2)! Und nach dem 1:1 in Augsburg und wieder mal acht Punkten Rückstand auf die Bayern geht für diesen BVB auch in Sachen Meistertitel (wohl) nix mehr.

BVB zittert weiter um Erling Haaland

Während sie in Dortmund frustriert die Wunden lecken, täglich damit rechnen, dass Erling Haaland seinen Abschied zum Saisonende verkündet, und immer gern beleidigt sind, wenn das Projekt Borussia von außen kritisiert wird, platzt Lothar Matthäus (60) der Kragen.

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Der Rekord-Nationalspieler (150 Einsätze) hat genug vom Dortmunder Rumgeeiere und holt die Keule raus gegen die großen Anführer und Coach Marco Rose (45). Matthäus knallhart: „Das ständige In-Watte-Packen der hoch bezahlten Dortmund-Stars und auch des Trainers darf so nicht weitergehen. Man muss über Reus, Hummels, den Trainer und weitere Spieler nachdenken.“

Matthäus für Neuanfang beim BVB

Der Weltmeister-Kapitän von 1990 hat das anscheinend schon gemacht. Und ist – auch wenn er es mit keiner Silbe ausspricht – zu einem klaren Ergebnis gekommen.

Mit Kapitän Marco Reus (32), Abwehrchef Mats Hummels (33) und Rose wird das auch künftig nichts mit den wie immer hoch gesteckten Zielen. Lothars Tipp: „Vielleicht ist ein Neuanfang das Beste, damit man sich nicht auch im nächsten Jahr gegen drittklassige Teams blamiert und die Meisterschaft im Februar entschieden ist.“ Aua!

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