Roberto Massimo musste von der U21-Nationalmannschjaft abreisen, weil er sich mit Corona infiziert hat. Foto: dpa

Wenn die Bundesliga ein Frühzeit-Indikator für Corona-Infektionen wäre, dann könnte der Herbst noch mal so richtig gefährlich werden. Der VfB Stuttgart hat in dieser Saison schon den siebten Infektionsfall mit dem Virus.

Jetzt ist auch noch Stuttgarts Roberto Massimo (20) positiv getestet worden und musste in Paderborn vorzeitig vom U21-Nationalteam abreisen. Er soll nach Absprache mit den Gesundheitsbehörden in häusliche Isolation. Beim 3:2 in der EM-Quali gegen Israel, dem ersten Spiel unter dem neuen U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo, stand er nicht mehr im Kader. Das Team blieb wie geplant in der Klosterpforte Marienfeld zusammen, bereitete sich auf Spiel morgen in Ungarn vor.

Bisher ohne weitere Probleme, die hat aber Stuttgart. In dieser Woche poppte das Infektionsgeschehen bei den Schwaben wieder auf. Auch Abwehrchef Waldemar Anton, Flügelspieler Erik Thommy und Ersatztorhüter Fabian Bredlow wurden positiv auf das Virus getestet. Zumindest bei Bredlow ist bekannt, dass er zuvor doppelten Impfschutz (Schutz gegen schwere Erkrankung, aber nicht gegen Infektion) hatte.

Schon im August wurden die VfB-Profis Nikolas Nartey (21), Tanguy Coulibaly (20) und Sasa Kalajdzic (24) positiv aufs Virus getestet, mussten in Quarantäne.

Während die DFL für die Profiteams sinnvollerweise regelmäßige PCR-Tests – egal ob geimpft oder ungeimpft – vorsieht, verzichten die allgemeinen politischen Maßnahmen auf Tests von Geimpften.

VfB plant Heimspiel gegen Union mit 2G-Regel

Der VfB Stuttgart hat sich entschlossen, das nächste Heimspiel gegen den 1.FC Union am 24. Oktober mit der 2G-Regel zu bestreiten, um das Stadion endlich wieder voll zu bekommen. Heißt: Nur noch Genesenen und Geimpfte, also nur noch ungetestete Personen dürfen die Arena betreten. Auch das könnte für die Wissenschaft Aufschluss geben, wie hoch das Infektionsrisiko trotz Impfung bei Massenveranstaltungen ist.

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