Mario Götze  zieht es wohl nach Holland. Foto: David Inderlied/dpa

Mario Götze scheint einen neuen Arbeitgeber gefunden zu haben. Nein, nicht Hertha. Wie mehrere Medien am Dienstagabend übereinstimmend berichteten, hat der zuletzt vereinslose Weltmeister von 2014 einen Medizincheck beim PSV Eindhoven absolviert. Nach Informationen des niederländischen Internetportals „Voetbol International“ soll der 28-Jährige einen Zweijahresvertrag erhalten.

Götze war zuletzt als Neuzugang beim Bundesligisten Hertha BSC gehandelt worden. Aber offenbar war man im Westend nicht wirklich überzeugt von ihm. Auch Hansi Flick hatte ein Auge auf den Siegtorschützen des WM-Finals von 2014 geworfen. 

Trainer des Tabellenzweiten der Eredivisie ist seit diesem Jahr Roger Schmidt, der in der Bundesliga Bayer Leverkusen und zuletzt Beijing Guoan in China betreut hatte. Der 24-fache niederländische Meister hatte unter zeitlichem Druck gestanden. In Holland schließt am heutigen Dienstag das Transferfenster. Außerdem müssen die Europapokalstarter ebenfalls heute ihrer Kader-Meldelisten an die UEFA weitergeben.

Der ehemalige Bayern- und BVB-Profi Götze war seit Juli praktisch arbeitslos. Die Dortmunder hatten seinen Vertrag nicht verlängert. Eine Verpflichtung Götzes ist daher auch nicht an das Transferfenster gebunden. Der Offensivmann hatte in den Planungen von BVB-Trainer Lucien Favre keine entscheidende Rolle mehr gespielt. Er kam nur auf 15 Einsätze in der vergangenen Spielzeit, meist als Einwechselspieler.

Kurz nach seiner Rückkehr zum BVB im Sommer 2016 hatte Götzes Karriere bereits einen Abwärtsknick gemacht. Grund waren gesundheitliche Probleme. Wegen einer Stoffwechselerkrankung fehlte er den Dortmundern fast die komplette erste Jahreshälfte 2017.