Lukas Podolski im Trikot von Antalyaspor, bald spielt er für Górnik Zabrze Imago/Depo Photos

Eigentlich dachte man, Lukas Podolski würde sich nun als Fußballer zur Ruhe setzen. Bei RTL hatte der Weltmeister von 2014 einen Vertrag als Supertalent-Juror unterschrieben. Doch offenbar sind Poldis Fußballschuhe längst noch nicht bereit für den vielzitierten Nagel! Laut Medienberichten hat Podolski nun einen weiteren Profi-Vertrag unterschrieben.

Lukas Podolski macht als Profi-Fußballer weiter

Lukas Podolski deutete es auf Instagram selbst an. Ein Video zeigt ihn in einer Fußball-Halle. EIn Ball rollt auf ihn zu. Zunächst trägt er ein Shirt seiner Marke Straßenkicker, doch dann kommt ein harter Schnitt und Poldi zeigt sich von hintern. Auf dem Rücken des schwarzen Trikots prangt sein Name und die Rückennummer zehn. Dazu schreibt er: „Next Chapter“, nächstes Kapitel.

Doch wo könnte das das Kapitel weitergehen? Das verrät ein Clip auf der Instagram-Seite des polnische Erstligisten Górnik Zabrze! Denn dort wurde ein Video mit dem Titel „The Legend continues“, die Legende geht weiter, veröffentlicht. Darin zu sehen ist ebenfalls das schwarze Auswärtstrikot des oberschlesischen Erstligisten - und auch hier trägt es die Nummer 10 – in der gleichen Schriftart wie auf Podolskis Rücken!

Lukas Podolski wechselt an seinen Geburtsort

Noch ist es nicht ausgesprochen, doch sicher ist: Podolski wechselt nach Stationen in Deutschland, England, Italien, der Türkei und Japan erstmals in seiner Karriere nach Polen – und zwar ganz nah an seinem Geburtsort! Podolski wurde in Gliwice (Gleiwitz) geboren – Luftlinie gut 10 Kilometer. In Zabrze (deutsch Hindenburg) soll Podolski laut Bild einen Einjahresvertrag mit Option auf ein weiteres Jahr unterzeichnen. Am Dienstagvormittag folgte dann auch die Bestätigung beider Seiten. In einem emotionalen Video mit Szenen aus dem Ernst-Pohl-Stadion in Zabrze und der vom Bergbau geprägten Stadt, verkünden Podolski und der Verein den Transfer.

Górnik Zabrze landete in den vergangenen Jahren stets im Mittelfeld der polnischen Ekstraklasa, hinter dem großen Konkurrenten Piast Gliwice. Mit dem Transfer von Podolski erhofft sich der Klub aus der Wojewodschaft Schlesien neben größerer Aufmerksamkeit und Trikotverkäufen sicher auch den Angriff aufs internationale Geschäft. Dafür braucht es in Polen den dritten Platz!

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Zuletzt war Podolski für den türkischen Erstligisten Antalyaspor aktiv. Dort gelangen ihm in 47 Spielen sieben Tore und fünf Vorlagen. Bei Górnik Zabrze dürfen es ruhig ein paar mehr sein.