Jogi Löw ist im Angriffsmodus und fordert auch in Spanien Offensivfußball von den Nationalspielern. Foto: dpa

3:1 gegen die Ukraine, jetzt ist für die DFB-Elf in der Nations League sogar der Gruppensieg am Dienstag beim Spiel in Spanien drin. Bundestrainer Jogi Löw will voll auf Angriff gegen die Iberer gehen. Das sagt Löw jetzt.

Sein Fazit nach dem Ukraine-Spiel: „Es war ein intensives und sehr interessantes Spiel. Wir haben gerade in der ersten Halbzeit dynamische Aktionen nach vorne gehabt. Die Tore waren sehr gut herausgespielt. Es waren gute Ansätze von uns.“

Seine Gedanken zum Spiel in Spanien: „Lassen wir mal den Gruppensieg völlig außen vor. Gegen Spanien haben wir beim 1:1 im Hinspiel ein sehr schnelles und intensives Spiel abgeliefert. In der letzten Minute haben wir das Gegentor hinnehmen müssen. Unser Anspruch ist es, nach Spanien zu fahren und zu sagen, wir wollen das Spiel gewinnen und nicht irgendetwas verteidigen. Wir spielen in Spanien nicht auf einen Punkt.“

Seine Meinung zur Corona-Krise: „Es ist eine Zeit, in der viele Dinge passieren. Man bekommt viele negative Nachrichten. Aus meiner Sicht als Trainer war es gut, dass wir gespielt haben. Wir vom DFB haben nicht die Möglichkeit, ein Spiel abzusagen. Das liegt nicht in unserer Gewalt. Wir tun alles, was wir können. Wir hoffen, dass es bei uns weiterhin keine positiven Fälle geben wird.“

Sein Standpunkt zur Sonderrolle des Fußballs: „Grundsätzlich kann ich die Sorgen und Gedanken der Menschen nachvollziehen - absolut. Ich bin eigentlich der falsche Ansprechpartner. Ich habe nicht diese Entscheidungsgewalt, das macht das Gesundheitsamt, die UEFA. Wenn Spiele angesetzt sind, können wir nicht im Hotel bleiben.“