Bayerns Coach Hansi Flick muntert Nationalspieler Leroy Sane beim Training auf. Foto: imago images/Ruiz

Viele wünschen es sich: Bayerns Triple-Trainer Hansi Flick soll Nachfolger von Jogi Löw bei der Nationalelf werden. Wie realistisch das ist, erklärte Flick gestern selbst. Er denkt gar nicht daran!

„Ich lebe im Hier und Heute. Deswegen sind diese Dinge viel zu weit weg für mich, um mir dazu überhaupt Gedanken zu machen“, sagte der Bayern-Coach, der 2014 beim DFB Löws Weltmeister-Assistent war, auf die Frage, ob er den Chefposten vielleicht übernehmen will.

Seine Gedanken kreisen nur um den Verein und das morgige Spiel (15.30 Uhr) gegen Werder Bremen. Das 0:6-Debakel in Spanien interessierte ihn nur in einer Hinsicht: Wie haben es Bayerns Nationalspieler verkraftet? Flick: „Ich habe mich auch gefragt, was mich erwartet. Aber ich war total begeistert. Intensität und Qualität waren im Training vom ersten Moment an da, das war so nicht zu erwarten.“

Trotz der Ausfälle von Joshua Kimmich (Knieverletzung) und Corentin Tolisso (Muskelprobleme) im Mittelfeld ist Flick vor der Partie gegen Werder optimistisch: „Wir sind gut vorbereitet.“