Mit der Copa America erfüllt sich Lionel Messi einen Herzenstraum und schwelgt im sportlichen Glück. Foto: AFP/Carl de Souza

Die Situation ist fast schon irre: Lionel Messi (34), für viele trotz eines Cristiano Ronaldo 836) der aktuell beste Fußballer der Welt, gewann mit dem 1:0 im Copa-Finale gegen Brasilien endlich seinen großen Titel mit Argentinien und  jubelte: „Ich hatte noch keinen glücklicheren Moment als diesen.“

Aber auch noch keinen unsicheren, was seine Zukunft angeht.

Offiziell ist Messi seit dem 1. Juli vereinslos. Für sein 22. Jahr beim FC Barcelona, mit der er 35 Titel gewann,  778-mal im Einsatz war und dabei  672 Tore erzielte (beides natürlich Rekorde), müssen die Katalanen erst mal etliche Stars abgeben. Von„ fast verschenken“ ist gar zu hören.

Barca verramscht Stars

Nicht irgendwelche Talente: Samuel Umtiti, Miralem Pjanic, Martin Braithwaite, Philippe Coutinho. Täglich tauchen neue Namen an der Verkaufsbörse auf.  Zuletzt wurde gar über eine Rückgabe des 2019 von Atletico Madrid für 120 Millionen Euro verpflichteten Weltmeisters Antoine Griezmann spekuliert.

Außerdem müsste Messi trotzdem auf Gehalt (angeblich ca. 35. Mio. Euro netto pro Jahr) verzichten, sonst macht die Primera Division - Stichwort Financial Fairplay in Spanien -  nicht mit. An Ersterem arbeitet Barca, zu Zweitem soll Messi für einen neuen Zweijahresvertrag bereit sein.

PSG, ManCity oder USA

Klappt’s nicht, stehen mit Paris SG (auch noch mit einem finanziell besserem Angebot als Barca) und ManCity mit Ex-Barca-Trainer Pep Guardiola und reichlich Scheich-Kohle im Rücken Interessenten bereit.

Und dann gibt es noch eine dritte Variante: den vorgezogenen Wechsel in die USA. Geplant ist der eigentlich aber erst in zwei Jahren. Zum Abschwitzen und Abtrainieren ...