Er ist zwar nicht Robert Lewandowski, aber auch gut für Tore und in Paris wieder dabei: Bayerns Leon Goretzka. Foto: Imago/Philippe Ruiz

Er wird doch nicht? Zwei Wochen nach seiner Knieverletzung ist Robert Lewandowski zurück im Training. Aber wer jetzt auf eine Wunderheilung fürs Wunder von Paris hofft, der hofft umsonst.

Der Pole machte nur leichte Läufe. Der FC Bayern muss das 2:3 aus dem Viertelfinal-Hinspiel der Champions League heute (21 Uhr) ohne seine Tormaschine drehen.

Müller: Keine Brechstange

Wie das gehen soll, weiß Thomas Müller: „Es geht um Risikoabwägung in den einzelnen Aktionen. Da werden wir sicherlich nicht von Anfang an mit der Brechstange agieren.“

Antreiber Joshua Kimmich setzt neben Taktik auch auf die Moral: „Jeder Spieler muss in diesem Spiel zu einem Leader werden, jeder muss Mentalität an den Tag legen und die absolute Überzeugung in sich tragen. Und dann müssen wir zuschlagen, wenn die Chance da ist!“ Klingt gar nicht so schwer.

Hernandez und Goretzka dabei

Helfen dabei sollte auf jeden Fall, dass Trainer Hansi Flick zwei zuletzt angeschlagene Stars mit in die französiche Hauptstadt nehmen konnte: „Bei Lucas Hernandez gehe ich davon aus, dass er spielen kann. Leon Goretzka hat auch ganz gut ausgeschaut. Beide werden im Kader sein.“ Und damit wohl auch spielen.