DFB-Präsident Fritz Keller hat kein Verständnis dagür, dass Kinder und Jugendliche nicht mehr trainieren dürfen. Foto:
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Jetzt geht der DFB wegen des Sportverbots für Kinder-und Jugendliche während des Corona-Lockdowns in die Offensive.

Präsident Fritz Keller richtete einen Appell an die Politiker: „Nach allen bisher vorliegenden Erkenntnissen und Zahlen birgt die Ausübung von Freiluftsport - auch in Mannschaftssportarten - kaum ein Ansteckungsrisiko. Dies hat Prof. Dr. Tim Meyer als anerkannter Experte und Leiter der Medizinischen Kommission des DFB in den vergangenen Wochen öffentlich nachvollziehbar erläutert.“

Derzeit ist es nur Kindern und Jugendlichen in Berlin (unter zwölf Jahren) und Mecklenburg-Vorpommern (unter 18 Jahren) erlaubt, Training im Verein zu absolvieren. Der DFB führte zudem eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO an, laut der sich in Deutschland knapp 80 Prozent der Jungen und 88 Prozent der Mädchen zu wenig sportlich bewegen.