Das Bild gab in den vergangen Wochen beim FC Chelsea oft. Timo Werner verlässt mit gesenktem Kopf den Platz. imago images/Sportimage

Darf er oder darf er nicht? Nationalstürmer Timo Werner muss beim FC Chelsea vorm Halbfinal-Rückspiel in der Champions League heute gegen Real Madrid (21 Uhr, Hinspiel 1:1) um seinen Startelfplatz fürchten.

Im Hinspiel bei den Königlichen hatte der Ex-Leipziger zu viele Torchancen verballert. Trainer Thomas Tuchel war danach „enttäuscht“, wie er sagte. Jetzt kommt er vor dem Rückspiel ins Grübeln.

Denn Werner hat starke Konkurrenz im Team. Sein Nationalmannschaftskollege Kai Havertz ist in Topform, traf in der Premier League beim 2:0 gegen Fulham doppelt. Tuchel hat die Qual der Wahl. Oder lässt er beide ran?

Der Coach, der schon vergangenes Jahr mit Paris SG im Königsklassen-Finale stand und 0:1 gegen den FC Bayern verlor, will dieses Jahr mit dem Londoner Nobelklub den Henkelpott in den Händen halten. „Wir sind voller Selbstvertrauen und freuen uns. Wir sind bereit für einen großen Kampf. Wir werden eine herausragende Leistung brauchen, weil es uns Real richtig schwer machen wird“, so Tuchel. Leichter geht es mit Werner, wenn er seinen alten Killerinstinkt im entscheidenden Moment wiederfindet...