Mit der Rückkehr von Kapitän Sergio Ramos hat Real Madrid wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden.  Foto: imago images / ZUMA Wire

Sie hatten sich schon was ausgerechnet in Gladbach. Ein schwächelndes Real, ein Trainer, der angeschossen ist. Doch vor dem ersten Champions-League-Heimspiel gegen Zinedine Zidanes Königliche (Dienstag, 21 Uhr) hat der Wind sich gedreht.

Der Sieg im Clasico bei Barcelona (3:1) sowie die Rückkehr des verletzten Sergio Ramos haben Real Madrid Auftrieb gegeben. Nun wollen sie im Borussia-Park die Auftakt-Scharte gegen Donezk (2:3) auswetzen.

Die Euphorie ist zurück und Toni Kroos bekam im Netz große Aufmerksamkeit. Für die Bilder, mit denen der deutsche Nationalspieler auf Instagram das 3:1 im Camp  Nou feierte, gab es in wenigen Stunden mehr als 800.000 „Gefällt-mir“-Herzen. 

Den Erfolg hatte Madrid nach zwei Heimpleiten – dem 0:1 gegen Liga-Neuling FC Cádiz und dem 2:3 zum Champions-League-Auftakt – und vor dem Königsklassen-Duell bei der Borussia bitter nötig. Zidane stand nämlich laut Medien kurz vor dem Rauswurf. Bei einer Pleite bei Barca wäre Clubboss Florentino Pérez der Kragen geplatzt, hieß es. AS und das Konkurrenzblatt Marca sprachen beide am Sonntag in großen Lettern von einer „Wiedergeburt“.

Das kann der Elf vom Niederrhein gerade nicht so wirklich schmecken. Und doch machen die Fohlen auf optimistisch. „Wenn wir in der Champions League dabei sind, wollen wir nicht nur staunen, sondern auch gute Spiele machen und uns beweisen“ meinte Borussia Chefcoach Marco Rose.  Man werde keinesfalls einfach nur Spalier stehen, versprach der 44-Jährige. 

Die kleine Serie in der Bundesliga und der überraschende Punktgewinn bei Inter Mailand machen Mut. „Wir wollen Real bestmöglich so bespielen und bekämpfen, dass wir tatsächlich auch für eine Überraschung sorgen können“, meinte Rose weiter.