Jürgen Klopp absolviert in der Corona-Pause Ausbildung zum Hausmann. imago-images

Würde es die Corona-Krise nicht geben, hätte Trainer Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool schon längst den ersten Meister-Titel in England seit 30 Jahren eingesackt. Zum Zeitpunkt der Saison-Unterbrechung fehlten noch zwei Siege ... Jetzt hoffen Kloppo und die Seinen, dass die Spielzeit noch irgendwie sportlich beendet wird und die Reds den verdienten Lohn für überragende Leistungen auf dem Platz einfahren können.

Aber Klopp wäre nicht Klopp, würde er sich von der herrschenden Ungewissheit verrückt machen lassen. Neben dem Videotraining („Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich das so sehr genießen würde. Aber wenn ich die Jungs sehe, ändert das alles für mich“) arbeitet sich der 52-Jährige an privaten Herausforderungen ab. Motto: „Ich habe jetzt Zeit für Neues.“

Klopp verrät: „Ich bin jetzt fürs Spülen verantwortlich. Ich genieße das, beherrsche diese kleine Maschine inzwischen ziemlich gut.“ Oder: „Ich habe zum ersten Mal im Leben Rührei gemacht.“ Sein nächstes Ziel: „Ich bin jetzt 52 Jahre alt, aber ich kann keine Krawatte binden. Am Ende der Woche werde ich das können.“