BFC-Trainer Christian Benbennek (M.) schwört seine Truppe noch in Cottbus auf eine letzte Aufgabe vor den Festtagen ein. Patrick Skrzipek

Wochen der Wahrheit liegen hinter dem BFC Dynamo. Und nach dem 1:1 in Cottbus steht fest, wenn die Hohenschönhauser beim letzten Spiel des Jahres gegen Eilenburg am kommenden Sonntag (13 Uhr) nicht verlieren, werden die Weinrot-Weißen ungeachtet möglicher Nachholtermine der Konkurrenz als Spitzenreiter der Regionalliga Nordost überwintern. 

Es wird eine Zeit, die man beim BFC dringend benötigt. Um Durchzuschnaufen. Und Kraft zu tanken. Die letzten vier Begegnungen hatten es in sich. Wobei sich die sieben Zähler aus den Partien gegen die Spitzenklubs Berliner AK, Altglienicke, Lok Leipzig und eben Energie durchaus sehen lassen können. Meat Loaf sang so schön „Two out of three ain't bad “ (Zwei aus Drei ist nicht schlecht), sieben aus 12 sind aber eben auch nicht übel. Und gerade, dass man in der Diesigkeit des Cottbuser Nebels nicht den Durchblick verloren hat, sollte als Pluspunkt gewertet werden. Zur Belohnung gab es ein freies Wochenende für das Team.

Benbennek weiß: Noch ist nichts erreicht

Natürlich ist damit immer noch nichts erreicht. BFC-Coach Christian Benbennek vergleicht das Meisterschaftsrennen ja immer gerne mit einem „Marathonlauf“. Aber dabei ist schon jetzt klar:  Wer aufsteigen will in das gelobte Land, auch als 3. Liga bekannt, muss erst einmal an den Weinrot-Weißen vorbeikommen. 

Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz will das unbedingt noch versuchen. „Die Tabelle wird nach dem 38. Spieltag nicht so aussehen, wie sie heute aussieht“, meinte Pele. Benbennek nahm es mit einem Schmunzeln zur Kenntnis. Denn aus eigener Kraft können die Lausitzer das nicht mehr schaffen. Sie haben ihre beiden Durchgänge gegen den BFC schon absolviert. 

Bereitet Benbennek also erst einmal kein Kopfzerbrechen. Klar, als Erster ist man immer der Gejagte. Damit können die Dynamos umgehen. Benbennek: „Man muss vor allem die Ruhe bewahren und weiterarbeiten. Jedes Spiel ist schwierig in dieser Liga. Wichtig ist, dass man stabil bleibt.“

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